Zum Funkeln der Augen beitragen

Kinder sollen beim Auspacken der Spielzeugschachteln am 22. Dezember im Pfarrsaal Salzburg-Mülln ein breites Lächeln im Gesicht haben. Dafür setzt sich die Aktion ArMut teilen ein und erfüllt eingegangene Wunschbriefe durch Spendengelder.

Salzburg. Puppenhäuser, Lego oder ferngesteuerte Autos, diese Sachgeschenke stehen auf den Wunschlisten zahlreicher Kinder ganz oben. Aber nicht jeder kann diese Wünsche erfüllen, da die finanziellen Mittel manchmal nicht ausreichen. Seit mittlerweile zehn Jahren schicken Kinder, die aus bedürftigen Familien kommen, ihre Wunschlisten an David Lang und sein Team von „ArMut teilen“. 

 

„Eine wunderbare Aktion, bei der die Paten das Geschenk, das auf dem Wunschzettel steht, selbst in den Händen halten, bezahlen und somit genau wissen, wofür sie etwas geben“, sagt David Lang. Die Pakete überreicht der Pfarrer von Mülln, Pater Franz Lauterbacher am 22. Dezember im Pfarrsaal. Die Eltern der Kinder bekommen für notwendige Einkäufe Geschenkgutscheine von Spar im Wert von 20 Euro. 

 

Noch Pate werden

 

Noch bis 20. Dezember kann man in der Spielzeugschachtel in der Schrannengasse Geschenk-Pate werden. „Mittlerweile sind 70 Briefe mit Geschenkwünschen um je 25 Euro eingegangen“, weiß David Lang. Weitere Auskünfte zum Thema erhalten Sie im Internet unter: www.armut-teilen.at

 

Zu ArMut teilen

 

ArMut teilen ist ein pfarrcaritatives Projekt der Erzdiözese Salzburg.  Es unterstützt Menschen mit festem Wohnsitz in der Stadt Salzburg, die sich in einer finanziellen Notlage befinden. An mehreren Standorten betreibt es lokale und direkte Umverteilung nach dem Motto: „Wer kann, der gibt – wer an der Armutsgrenze lebt, bekommt!“  Im Jahr 2016 hat ArMut teilen über 1.300 hilfesuchenden Menschen mit einer Gesamtsumme von über 80.000 Euro geholfen.  Das Projekt finanziert sich über Spendengelder, die zu 100 Prozent weitergegeben werden. tru

 

Bildtext: Unterstützen Kinder: David Lang von „ArMut teilen“,  Cornelia Thöni (NEOS), Adele Liedl von der Spielzeugschachtel und Marlene Ranetbauer von Alpha Österreich (v. l.). Foto: eds