Buchstaben-Schlange

In der Buchstabenschlange haben sich fünf Tiere versteckt. Findest du sie? Male die Kästchen farbig aus! Nimm für jedes Tier eine andere Farbe!

 

 

Am Sonntag in der Kirche

Jesus beauftragt seine Jünger, allen Menschen von Gott, unserem Vater im Himmel zu erzählen. Jesus sagt ihnen auch, dass das nicht immer einfach sein wird: „Viele werden euch nicht mögen, weil ihr zu mir gehört. Sie werden euch verfolgen, weil ihr in meinem Namen redet. Doch fürchtet euch nicht davor! Habt keine Angst den Menschen von eurem Vater im Himmel zu erzählen. Redet am hellen Tag davon, was ich euch in der Dunkelheit anvertraue. Verkündet es ganz laut, was ich euch ins Ohr flüs-tere. Habt keine Angst. Euer Vater im Himmel lässt euch nicht allein. So wie er aufpasst, dass die Spatzen nicht zu Boden fallen, wenn sie fliegen, so schaut er auf euch und beschützt euch. Er kennt euch gut. Er hat euch so gern, dass er sogar jedes Haar auf eurem Kopf gezählt hat. Fürchtet euch nicht! Ihr seid noch mehr wert als die Spatzen. Erzählt allen, dass ihr zu mir gehört. Dann gehört ihr auch zu meinem Vater im Himmel.“

Papier-Propeller selber basteln

Aus einem einfachen Blatt Papier kannst du tolle Propeller basteln. Falte dazu ein DIN-A4-Blatt einmal in der Mitte zusammen. Jetzt schneide drei ca. 2–3 cm breite Streifen ab. Nimm nun den ersten Streifen (gelb) und halte ihn waagrecht vor dich. Der Bug ist links, die offenen Enden des Papierstreifens sind rechts.


Öffne den zweiten Streifen (blau) etwas und stecke ihn auf den ersten Streifen so drauf, dass seine offenen Enden nach unten hängen. Schiebe ihn an den rechten äußeren Rand des ersten Streifens, so dass er ungefähr 2 cm vom Rand entfernt ist.


Jetzt hältst du beide Streifen mit Daumen und Zeigefinger fest und drehst sie eine Viertel Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Der gelbe Streifen steht jetzt senkrecht, der zweite Streifen ist waagrecht.


Dann den dritten Streifen (grün) wieder auf den waagrechten Streifen hängen, so dass die offenen Enden nach unten zeigen. Schiebe nun die offenen Enden des dritten Streifens durch die Schlaufe des ersten Streifens. So erhältst du ein Dreieck. Ziehe nun vorsichtig an den einzelnen Enden der Streifen an und achte darauf, dass sie nicht auf der anderen Seite wieder herausrutschen. Durch das Zusammenziehen wölbt sich das Papier in der Mitte und es bildet sich ein kleines Körbchen. In die so entstandene Mulde steckst du deinen Zeigefinger. Wenn du jetzt deinen Finger waagrecht nach vorne hältst und läufst, dreht sich dein Propeller durch den entgegenströmenden Wind.

Am Sonntag in der Kirche

Mose und das Volk der Israeliten kommen in die Wüste Sinai. Sie schlagen in der Wüste ein Lager auf, direkt gegenüber dem Berg Sinai. Mose steigt den Berg hinauf zu Gott. Da ruft ihm Gott vom Berg her zu: „Mose, das sollst du den Israeliten sagen: Ihr habt gesehen, wie ich die Wasserfluten über den Ägyptern zusammenschlagen ließ, als sie euch verfolgten. Ihr wisst, wie ich euch wohlbehalten bis hierher gebracht habe, so sicher wie auf Adlerflügeln. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und mir treu seid, werdet ihr unter allen Völkern für mich etwas ganz Besonderes sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mein heiliges Volk sein. Ich habe euch ausgewählt. Ihr gehört ganz besonders zu mir.“

Biblisches Wasser-Rätsel

Finde die Antworten, bring die Wasserfelder in die richtige Reihenfolge & du erhältst das Lösungswort!


1. Wie nannte Gott das angesammelte Wasser, das er erschaffen hatte? (Gen 1,10)
2. Wie hieß Noahs großes Schiff? (Gen 6,14)
3. Wie hieß das Volk, vor dem Mose und die Israeliten durch das geteilte Meer flohen? (Ex 14,5)
4. Jona wurde ins Meer geworfen und von einem großen Fisch verschluckt. Wie hieß die Stadt, in der Jona seinem Auftrag nachgehen sollte? (Jona 1,2)
5. Wer taufte Jesus im Jordan-Fluss? (Mt 3,13)
6. In welches Getränk verwandelte Jesus das Wasser bei der Hochzeit zu Kana? (Joh 2,1)
7. Welchen Beruf hatten einige Jünger Jesu? (Lk 5,1)
8. An welchem Tag schuf Gott den Himmel? (Gen 1,8)
9. Was wusch Jesus seinen Jüngern, bevor sie miteinander Mahl hielten? (Joh 13,1)
10. Einmal, nach seiner Auferstehung, erschien Jesus seinen Jüngern am See von ....? (Joh 21,1)

Am Sonntag in der Kirche

Es ist früh am Morgen. Mose macht sich auf den Weg. Er geht auf den Berg Sinai, wie es ihm Gott gesagt hat. In seinen Händen hat er zwei Tafeln aus Stein. Da kommt Gott aus einer Wolke herunter und stellt sich neben ihn. Gott sagt seinen Namen: „Ich bin da!“ Dann geht Gott an Mose vorbei und sagt noch einmal: „Ich bin da. Ich bin Gott und fühle mit dir. Ich bin gnädig, geduldig, treu und wirklich für dich da.“ Sofort kniet sich Mose auf den Boden. Er sagt: „Mein Gott, wenn du mir helfen willst, dann geh bitte mit uns. Die Israeliten sind starrköpfige Menschen. Aber du kannst unsere Schuld und unsere Fehler verzeihen. Lass uns dein Volk sein!“

Auf Fragensuche

Meistens suchen die Menschen Antworten auf Fragen, die jemand stellt. Aber hast du auch schon einmal den umgekehrten Weg probiert? 

Hast du schon einmal eine Frage auf eine Antwort gesucht, die jemand gegeben hat? 

Das kannst du mit diesem Spiel ausprobieren.

Eine Person fängt an und gibt eine Antwort vor, zum Beispiel: „Meine Antwort lautet drei.“ Nun können die anderen nach einer passenden Frage suchen, die zu dieser Antwort passt, zum Beispiel: „Wie viele Farben hat eine Ampel?“ – Drei.

Es können natürlich für eine Antwort mehrere Fragen gefunden werden. Wenn ihr mit den gefundenen Fragen zufrieden seid, kann jemand anderer eine Antwort vorgeben, auf die ihr dann eine Frage finden müsst!

Am Sonntag in der Kirche

Es ist Abend. Die Freunde von Jesus treffen sich in einem Haus. Seit Jesus getötet wurde haben sie Angst. Deshalb sperren sie die Tür zu. Auf einmal steht Jesus mitten im Raum und sagt zu ihnen:„Friede sei mit euch!“ Sie sehen die Wunden an seinen Händen, wo sie ihn ans Kreuz geschlagen haben. Die Jünger freuen sich, dass sie Jesus sehen. Jesus sagt noch einmal zu ihnen: „Friede sei mit euch! Mein Vater hat mich zu euch geschickt. Jetzt schicke ich euch zu den Menschen!“ Dann haucht er sie an und sagt: „Ich gebe euch meinen Heiligen Geist. Durch meine Kraft könnt ihr Menschen heilen und ihnen die Sünden vergeben!“

Wo hört der Himmel auf?

Wer hat Gott erschaffen? Warum müssen Katzen nicht Zähne putzen? Wie schaut das Paradies aus?

Wir Menschen haben viele Fragen, die manchmal gar nicht so einfach zu beantworten sind. Oft hilft es, in einem Buch nachzulesen oder auch im Internet nach Antworten zu suchen.
Auf viele Fragen gibt es aber keine eindeutige Antwort. Jede und jeder kann selbst entscheiden, welche Antworten für sie oder ihn richtig sein könnten. Es ist spannend, mit anderen über solche philosophischen Fragen zu diskutieren.

Auch unser Herr Erzbischof Dr. Franz Lackner denkt gerne über Gott und die Welt nach.
Hast du eine Frage, die du schon lange stellen wolltest?
Was würdest du gerne unseren Herrn Erzbischof fragen?
Wie stellst du dir unsere Kirche in Zukunft vor? Hast du besondere Wünsche?

Schick uns deine Ideen oder Fragen! Wir leiten sie gerne an den Herrn Erzbischof weiter. Und mit etwas Glück findest du deinen Beitrag in einer der Sommerausgaben des Rupertusblatts.

Du kannst uns einen Brief schicken:
Katholische Jungschar Salzburg
Kaigasse 26
5020 Salzburg

Oder auch ein E-Mail:
kath.jungschar.sbg@kirchen.net

Am Sonntag in der Kirche

Nach Christi Himmelfahrt verlassen die Apostel den Ölberg. Sie gehen zurück nach Jerusalem. Jerusalem ist ganz in der Nähe vom Ölberg. Als sie dort ankommen, gehen sie in ein Haus in den ersten Stock hinauf. Da bleiben sie jetzt immer. Dabei sind Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Eiferer, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Dort beten alle gemeinsam mit den Frauen und Maria, der Mutter von Jesus und seinen Geschwistern.

Du sollst ein Segen sein

Gott hat dich gesegnet! Schreib auf, für wen du ein Segen sein willst: für deine Familie, deine Freunde, die Tiere, den Wald, ... 

Dann bemale das Kleeblatt bunt und schneide es entlang der strichlierten Linie aus. Mache oben ein kleines Loch und fädle das Kleeblatt an einer Schnur auf. Jetzt kannst du es umhängen oder weiterschenken!

Komm am Sonntag, den 21. Mai 2017 um 16.00 Uhr in den Dom nach Salzburg und feiere zusammen mit unserem Herrn Erzbischof Dr. Franz Lackner  einen  bunten „Gottesdienst für das Leben“!

 

 

Am Sonntag in der Kirche

Philippus ist unterwegs um den Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Er geht in die Hauptstadt von Samaria. Die Menschen hören ihm gespannt zu. Sie staunen über die Wunder, die geschehen. Denn Philippus heilt Menschen, die von einem bösen Geist gequält werden und Lahme können wieder gehen. In der Stadt freuen sich alle. Die Apostel in Jerusalem hören, dass die Menschen in Samaria begeistert von Jesus Christus sind und an ihn glauben wollen. Deshalb schicken sie Petrus und Johannes auch dorthin. Die beiden machen sich auf den Weg. Sie beten, dass der Heilige Geist die Menschen in Samaria begleitet. Denn sie sind nur auf den Namen Jesus Christus getauft. Aber den Heiligen Geist haben sie noch nicht empfangen. Petrus und Johannes legen allen Getauften die Hände auf. Von nun an begleitet die Menschen in Samaria der Heilige Geist.

 

 

Ein schönes und glückliches Leben

Jesus sagt: Ich will, dass alle Menschen ein schönes und glückliches Leben haben!

 

Was macht dich glücklich?


Was bedeutet für dich ein schönes Leben?


Wie kannst du anderen dabei helfen glücklich zu sein?

 

Was brauchen Menschen um ein gutes, schönes Leben zu haben?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus sagt: „Lasst euch im Herzen keine Angst machen. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters ist Platz für einen jeden von euch. Sonst würde ich euch nicht sagen: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten. Wenn ich alles hergerichtet habe für euch, dann werde ich wieder kommen und euch zu mir holen. Damit ihr auch dort sein könnt, wo ich bin. Ihr wisst, wohin ich gehe. Ihr kennt den Weg.“ Da sagt Thomas: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?“ Jesus antwortet ihm: „Ich selber bin der Weg. Ich bin die Wahrheit. Ich bin das Leben. Ihr könnt nur zu meinem Vater kommen, wenn ihr mit mir den Weg geht, den ich euch zeige.“

Ich mag dich!

Ich mag dich! Wer hört das nicht gerne? Wo Menschen einander sagen, dass sie sich gern haben, da wird das Leben zum Fest. So ein Fest feiern wir auch am Muttertag. An diesem Tag sagen wir zu unserer Mama einmal ganz besonders: Ich mag dich!

 

Zeichne ein buntes Herz und schreib groß darauf: Ich mag dich! Schenke das Herz deiner Mama!


Ich mag dich! Das sagt Gott zu uns jeden Tag. Weil Gott uns mag, können wir auch zu anderen sagen: Ich mag dich! Wem möchtest du noch sagen, dass du ihn oder sie gern hast? Vielleicht magst du noch mehr Herzen basteln und sie an alle verschenken, die du gern hast!

Am Sonntag in der Kirche

Viele Menschen versammeln sich um Jesus. Er sagt: „Amen, amen, das sage ich euch: Wer in einen Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, ist ein Räuber. Denn der Schafhirte geht durch die Tür in den Stall. Und die Schafe hören auf seine Stimme. Er kennt den Namen von jedem Schaf. Er ruft jedes einzeln beim Namen und treibt es hinaus. Die Schafe laufen dem Hirten nach, weil sie seine Stimme kennen. Einem Fremden aber werden die Schafe nicht hinterher rennen, weil sie seine Stimme nicht kennen.“ Die Menschen verstehen nicht, was Jesus ihnen sagen will. Deshalb spricht Jesus noch einmal zu ihnen: „Amen, amen, ich sage euch: Ich bin wie die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir da waren, sind Räuber. Deshalb haben die Schafe nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, wird glücklich werden. Er wird bei mir hinein und hinausgehen können und alles finden, was er zum Leben braucht. Der Räuber aber kommt nur um zu stehlen. Ich bin gekommen, damit jeder leben kann und er ein schönes und glückliches Leben hat.“

Jesus geht mit

Geh mit den Jüngern den Weg von Jerusalem in das Dorf Emmaus!

Am Sonntag in der Kirche

Zwei Jünger sind auf dem Weg in das Dorf Emmaus. Dabei sprechen sie über das, was zu Ostern passiert ist. Während sie reden, kommt Jesus zu ihnen. Er geht mit ihnen mit. Aber sie sind wie blind und erkennen Jesus nicht. Er fragt sie: „Über was habt ihr geredet?“ Da bleiben sie traurig stehen. Einer von ihnen heißt Kleopas. Er antwortet: „Weißt du als Einziger nicht, was in den letzten Tagen in Jerusalem passiert ist?“ Jesus fragt sie: „Was denn?“ Sie antworten ihm: „Ja das mit Jesus von Nazareth. Er war ein Prophet und hat großartige Sachen gemacht. Doch unsere Obersten haben ihn gekreuzigt. Nun sind schon drei Tage vergangen, seit das alles passiert ist. Aber das ist noch nicht alles: Frauen haben uns sehr erschreckt. Sie waren in der Früh bei seinem Grab. Es war leer! Dann sind ihnen Engel erschienen. Sie sagten Jesus lebt!“ Da sagt Jesus: „Wann versteht ihr endlich, was die Propheten gesagt haben. Musste Jesus wirklich so leiden, damit ihr an ihn glaubt?“ Und er erklärt ihnen, was schon Mose und die anderen Propheten über Jesus gesagt haben. Sie kommen in Emmaus an. Die Jünger bitten: „Bleib doch bei uns. Es wird bald dunkel.“ Sie gehen ins Haus. Gemeinsam setzen sie sich an den Tisch. Jesus nimmt das Brot und betet. Dann teilt er das Brot und gibt es ihnen. Da gehen ihnen die Augen auf und sie erkennen Jesus. Plötzlich verschwindet er. Sie sagen zueinander: „Brannte uns nicht das Herz, als er auf dem Weg mit uns redete?“ Schnell rennen sie nach Jerusalem zurück. Dort erzählen sie allen, was sie erlebt haben.

Kannst du das be-greifen?

Thomas, ein Freund von Jesus, konnte nicht glauben, dass Jesus von den Toten auferstanden war. Erst als er Jesus sieht und ihn berühren kann, begreift er, dass Jesus wirklich lebt. 

Es gibt viele Dinge, die man nicht sehen oder angreifen kann. Aber trotzdem wissen wir, dass es sie gibt. Welche Dinge fallen dir da ein?

Um aus deinen Händen eine Blume zu basteln brauchst du festes Papier oder Karton, Buntstifte, ein Holzstäbchen, Schere und Kleber.

Und so geht‘s: Leg deine Hand auf festes Papier und zeichne die Umrisse zweimal nach. Dann schneide beide Hände aus und bemale sie auf einer Seite ganz bunt. Jetzt lege beide Hände mit der Innenseite aufeinander, gib ein Stäbchen dazwischen und klebe die Hände zusammen. Aus grünem Papier kannst du noch Blätter ausschneiden und an das Stäbchen kleben.

Am Sonntag in der Kirche

Es ist Abend. Die Freunde von Jesus treffen sich in einem Haus. Seit Jesus getötet wurde haben sie Angst. Deshalb sperren sie die Tür zu. Auf einmal steht Jesus mitten im Raum und sagt zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ Sie sehen die Wunden an seinen Händen, wo sie ihn ans Kreuz geschlagen haben. Die Jünger freuen sich, dass sie Jesus sehen. Jesus sagt noch einmal zu ihnen: „Friede sei mit euch! Mein Vater hat mich zu euch geschickt. Jetzt schicke ich euch zu den Menschen!“ Dann haucht er sie an sagt: „Ich gebe euch meinen heiligen Geist. Durch meine Kraft könnt ihr Menschen heilen und ihnen die Sünden vergeben!“

Thomas, einer der Freunde Jesu, ist nicht dabei, als Jesus zu den Jüngern kommt. Die Anderen erzählen ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Da sagt Thomas: „Solange ich nicht die Wunden an den Händen und an der Seite sehe, die Jesus bei der Kreuzigung zugefügt wurden, glaube ich das nicht!“ Acht Tage später kommen  die Freunde Jesu wieder zusammen. Die Türen sind verschlossen. Da steht Jesus plötzlich in ihrer Mitte und sagt zu Thomas: „Schau her, meine Hände. Und hier die Wunde an meiner Seite. Streck deine Hand aus, berühre sie und glaube!“ Thomas antwortet: „Mein Herr und mein Gott!“ Da sagt Jesus zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Gott gefällt, wer an etwas glauben kann, ohne es zu sehen.“

... wenn die Sonne aufstrahlt!

Hast du schon einmal einen Sonnenaufgang miterlebt? Das ist schon ein beeindruckendes Schauspiel. Die Sonne zeigt an, dass ein neuer Tag beginnt.
Sie spendet ein leuchtendes, wärmendes, Mut machendes Licht. Sie lässt Blumen blühen und Früchte reif werden. Sie erweckt die Natur zum Leben. Sie macht die Menschen fröhlich und verbreitet Hoffnung. Deshalb wird der Sonnenaufgang auch als Symbolbild für die Auferstehung verwendet.

Das Bild der heurigen Ostergrußaktion der Katholischen Jungschar zeigt eine große aufgehende Sonne. Davor sehen wir Frauen, die auf dem Weg zum Grab Jesu sind. Wir hören im Evangelium, dass die Frauen das Grab leer vorfinden. 

Sie sind die Ersten, die von der frohen Osterbotschaft erfahren: Jesus ist nicht tot. Er lebt!

Am Sonntag in der Kirche

Früh am Morgen, als es noch dunkel ist, geht Maria von Magdala zum Grab, in das Jesus gelegt worden ist. Sie sieht, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen wurde, weg ist. Schnell läuft sie zu Simon Petrus und zum besten Freund von Jesus. „Jemand hat Jesus aus dem Grab genommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat“, erzählt sie aufgeregt. Petrus und der andere Jünger laufen zum Grab. Der Freund von Jesus ist als Erster dort. Er sieht die Leinentücher im Grab, in die Jesus nach seinem Tod gewickelt wurde. Jetzt ist auch Simon Petrus beim Grab angekommen. Er geht in die Felshöhle hinein. Er sieht die Leinentücher und das Schweißtuch, das auf den Kopf von Jesus gelegt wurde. Es liegt nicht bei den Leinentüchern, sondern zusammengefaltet an einer anderen Stelle. Da geht auch der andere Jünger in das Grab hinein. Er sieht das leere Grab. Er vertraut ganz fest auf Gott. Er spürt, dass für Gott alles möglich ist.

Basteln für Ostern

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – die letzte Woche der siebenwöchigen Vorbereitungszeit auf Ostern. In den Ferien hast du vielleicht auch Zeit zum Ostereierfärben oder zum Basteln, zum Beispiel diesen Papiersackerl-Hasen.

Du brauchst: Jausenbrotsackerl, Stifte, Schere, Geschenksband

So geht's: Zeichne auf das Papiersackerl die Ohren des Hasen ein (siehe Bild) und schneide sie aus. Dann male deinem Hasen ein lustiges Gesicht. Befülle das Sackerl mit Süßigkeiten oder einem Osterei und binde es unterhalb der Ohren mit einem Geschenksband zu. Jetzt kannst du dein Hasensackerl verschenken!

Am Sonntag in der Kirche

Viele Menschen haben sich versammelt. Jesus wird zum Tode verurteilt und zu Pilatus gebracht. An besonderen Festtagen ist es üblich, dass ein Gefangener freigelassen wird. Deshalb fragt Pilatus die Leute: „Wen soll ich freilassen?“ Die Menschen schreien: „Barabbas!“ Pilatus fragt: „Was soll ich mit Jesus tun?“ Da schreien sie: „Ans Kreuz mit ihm!“ Die Schreie der Menschen werden immer lauter. Pilatus lässt sich eine Schüssel mit Wasser bringen. Er sagt: „Schaut her, ich wasche die Schuld von meinen Händen. Ich bin nicht schuld daran, dass dieser Mann getötet werden soll.“ Dann lässt Pilatus Barabbas frei. Die Soldaten aber ziehen Jesus die Kleider aus. Sie lachen ihn aus und setzen ihm eine Dornenkrone auf. Er muss ein schweres Kreuz tragen. Am Berg Golgota wird Jesus ans Kreuz genagelt. Über seinen Kopf wird ein Schild gehängt. Dort steht: Das ist Jesus, der König der Juden. Menschen gehen an ihm vorbei. Sie spotten über ihn: „Anderen hat er geholfen, sich selber kann er nicht helfen! Erst wenn er vom Kreuz heruntersteigt, werden wir ihm glauben.“ Plötzlich wird der Himmel finster. Jesus ruft: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Dann stirbt Jesus am Kreuz. Josef ist einer von den Jüngern Jesu. Er geht zu Pilatus und bittet ihn darum den Leichnam Jesu begraben zu dürfen. Er hüllt den Leichnam in ein sauberes Leinentuch. Dann legt er ihn in ein Grab in einem Felsen. Josef verschließt das Grab mit einem großen Stein.

Gefühlssache

Einer unser wichtigsten Körperteile, um die Welt zu begreifen, ist die Hand. Hast du dir schon einmal überlegt, was du mit deinen Händen alles machen kannst? Mach eine Liste mit allem, was deine Hände können!


Dann schau dir die einzelnen Dinge genauer an:

 

Was tun Hände Gutes?

Welche Fähigkeiten deiner Hände magst du gerne?

Wo oder wie können deine Hände verletzen?

Am Sonntag in der Kirche

Lazarus ist schwer krank. Seine Schwestern Maria und Marta schicken Jesus eine Nachricht: „Herr, dein Freund Lazarus ist krank.“ Jesus hat Maria, Marta und Lazarus sehr gern. Deshalb sagt er zu seinen Jüngern: „Kommt, lasst uns nach Judäa gehen. Ich will meinen Freund Lazarus aufwecken, denn er schläft.“ Da sagen die Jünger zu ihm: „Wenn er schläft, dann wird er wieder gesund werden.“ Jesus wollte damit aber sagen, dass Lazarus tot ist. Die Jünger meinen, Lazarus schläft wirklich. Deshalb erklärt Jesus: „Lazarus ist gestorben. Wir gehen zu ihm.“ Als Jesus ankommt ist Lazarus schon vier Tage im Grab. Viele Juden kommen zu Maria und Marta um sie zu trösten. Marta geht Jesus entgegen. Sie sagt zu ihm: „Herr, wenn du hier gewesen wärst, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, um was du Gott bittest, wird dir Gott geben.“ Jesus sagt zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird immer leben. Glaubst du das?“ Marta antwortet ihm: „Ja Herr, ich glaube, dass du Gottes Sohn bist.“ Maria kommt zu Jesus. Als sie Jesus sieht, sagt sie: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Als Jesus sieht, wie alle weinen, wird er sehr traurig. Er fragt: „Wo ist sein Grab?“ Sie antworten: „Herr, komm und sieh!“ Da weint Jesus. Die Juden sagen: „Schaut, wie lieb er ihn hatte.“ Einige aber sagen: „Wenn er den Blinden geheilt hat, hätte er auch den Tod von Lazarus verhindern können.“ Jesus wird wieder sehr traurig. Er geht zum Grab. Es ist eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen ist. Jesus sagt: „Nehmt den Stein weg!“ Da schieben sie den Stein weg. Jesus schaut zum Himmel und betet: „Vater, ich danke dir. Ich weiß, dass du mich immer hörst.“ Dann ruft er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ Da kommt Lazarus aus der Höhle heraus. Er ist nicht mehr tot. Er lebt!

Was und wie isst du?

Manche Menschen verzichten in der Fastenzeit auf bestimmte Lebensmittel. Die Fastenzeit kann aber auch eine gute Gelegenheit sein, mal genauer hinzuschauen und zu fragen: Was und wie isst du?

 

Für dieses „Spiel“ brauchst du zwei Würfel. Das jüngste Kind darf als erstes würfeln. Die gewürfelten Zahlen werden zusammengezählt. Die Zahl steht für das jeweilige Tortenstück mit dieser Nummer. Aufgabe ist es nun die Frage des Tortenstückes zu beantworten. Ist die Frage beantwortet, kommt das nächste Kind an die Reihe und darf würfeln.

 

1. Was ist deine Lieblingsspeise?
2. Worauf verzichtest du in der Fastenzeit?
3. Was passiert mit Essen, das übrig bleibt?
4. Wenn du satt bist, was hat in deinem Bauch immer Platz?
5. Wann isst du etwas Warmes?
6. Welche Speise möchtest du gerne mal kosten?
7. Mit wem isst du?
8. Woher kommen deine Lebensmittel?
9. Hast du schon einmal selber etwas gekocht?
10. Wer ist beteiligt, damit du etwas zu essen bekommst? (Ernten, einkaufen, kochen,..)
11. Hast du schon einmal selber etwas gesät und geerntet? Wenn ja, was?
12. Wenn jemand aus einem fremden Land zu dir zu Besuch kommt, was würdest du für diesenGast kochen?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus sieht einen Mann, der seit seiner Geburt blind ist. Jesus sagt: „An diesem Mann werde ich euch zeigen, wie groß und mächtig unser Gott ist! Gott hat mich gesandt, damit ich Gutes tue und so das Leben der Menschen hell und froh mache. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ Dann spuckt Jesus auf den Boden. Aus dem Speichel und der Erde macht er einen Teig, den er dem blinden Mann auf die Augen streicht. Er sagt zu dem Mann: „Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach!“ Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann tut, was Jesus ihm aufgetragen hat. Als er zurückkommt, ist er nicht mehr blind: Er kann sehen!

Immer der Nase nach

Fasten kann man mit allen Sinnen, wenn es darum geht herauszufinden, was einem eigentlich ganz besonders wichtig ist. Darum kann man auch mit der Nase fasten:

Überleg einmal:
Welchen Geruch magst du total gern?
Woran erinnert dich dieser Geruch?
Was kannst du überhaupt nicht riechen?
Was stinkt dir?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus geht nach Samarien. In dem Ort Sychar befindet sich der alte Jakobsbrunnen. Schon Jakob und seine Söhne haben aus diesem Brunnen Wasser für sich und ihre Tiere geschöpft. Jesus ist müde von der Reise. Es ist Mittag. Darum schickt er seine Jünger in das Dorf, damit sie etwas zu essen holen. Jesus setzt sich neben den Brunnen. Da kommt eine samaritische Frau. Mit einem großen Krug schöpft sie Wasser aus dem Brunnen. Jesus sagt zu ihr: „Gib mir aus deinem Krug zu trinken.“ Die Frau ist erstaunt. Sie antwortet: „Du bist doch Jude. Wieso bittest du gerade mich, eine Frau aus Samarien, um Wasser? Ihr Juden mögt doch die Samariter nicht.“ Jesus sagt: „Wenn du wüsstest, wer ich bin, dann hättest du mich gebeten: Gib mir zu trinken! Und ich hätte dir lebendiges Wasser gegeben.“ „Lebendiges Wasser?“, sagt die Frau. „Du hast ja gar kein Gefäß um das Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen.“ Jesus antwortet ihr: „Wer dieses Wasser aus dem Brunnen trinkt, wird wieder Durst bekommen. Wer aber das Wasser trinkt, das ich ihm geben kann, wird niemals mehr Durst haben.“ „Herr, gib mir dieses Wasser zu trinken. Dann muss ich nie mehr den weiten Weg hierher kommen um Wasser zu holen“, sagt die Frau. Sie spürt: Das ist ein besonderer Mann, ein Prophet. Sie sagt zu Jesus: „Ich weiß, dass Gott den Messias, den Retter zu den Menschen schicken wird. Weißt du etwas von ihm?“ Jesus sagt: „Ja, ich bin es. Ich bin der Messias.“ Da läuft die Frau in das Dorf und erzählt allen, was sie erlebt hat. Viele Samariter aus dem Dorf glauben ihr. Und sie glauben an Jesus.

Horch einmal!

Die Fastenzeit kannst du nutzen um einmal alles Unwichtige wegzulassen und zu fragen: Was brauche ich wirklich?
Um herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist, muss man zuhören können. Spitze also einmal deine Ohren und horch aufmerksam hin.
Finde heraus, was deine Ohren mögen!
Welches Lied hörst du besonders gerne?
Welche Geräusche lösen gute Gefühle in dir aus?
Was tut dir in den Ohren weh?
Was kannst du überhaupt nicht (mehr) hören?

 

Hast du dir schon einmal selbst zugehört?
Damit du dir selber zuhören kannst, muss es um dich herum ganz still sein. Dreh den Radio ab, schalte das Handy aus, suche dir einen Platz, an dem es ganz still ist und wo du ruhig werden kannst. Und dann horch einmal genau hin!

 

Welche Geräusche nimmst du wahr?
Kannst du deine innere Stimme hören?
Was erzählt dir dein Körper?
Was sagt dir dein Herz?

 

Gott zuhören
Hör einmal ganz genau hin: Was will Gott dir sagen? Vielleicht magst du ein Gebet sprechen oder eine Geschichte in der Bibel lesen!

Am Sonntag in der Kirche

In der Bibel gibt es das Buch Jesus Sirach, in dem es um unser Leben und unseren Glauben geht. Der Schriftsteller Sirach möchte den Menschen zeigen, dass sie Verantwortung haben. Gott hat den Menschen die Gebote gegeben. Gebote sind wie Regeln, an die wir uns halten sollen. Denn mit Geboten ist das Zusammenleben leichter. Aber keiner ist gezwungen diese Gebote zu halten. Jeder Mensch kann selber entscheiden. Sirach sagt: „Stell dir vor, es stehen Feuer und Wasser vor dir. Du kannst mit deiner Hand das angreifen, was dir besser gefällt. Genauso hat der Mensch Leben und Tod vor sich. Er bekommt das, wofür er sich entscheidet. Die Weisheit Gottes ist riesengroß. Gott ist stark und mächtig. Er kennt die Menschen. Er weiß, was sie tun. Gott lässt jeden frei wählen.“

Was brauche ich wirklich?

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Fasten bedeutet für viele „auf etwas verzichten“. Du kannst diese Zeit aber auch nutzen, um einmal der Frage nachzugehen: Was brauche ich wirklich?

 

Verzichten meint eigentlich: aus dem vielen, das es gibt, nur das auszuwählen, was wirklich wichtig ist.Um das zu erkennen, muss man aber sehr aufmerksam sein.
Diese Fragen können dir dabei helfen!

 

Was sehe ich den ganzen Tag?
Was sehe ich gerne, macht mir Freude?
Was würde ich lieber nicht sehen?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus ist in der Wüste. Er fastet vierzig Tage und Nächte lang. Jetzt hat Jesus Hunger. Plötzlich taucht der Teufel bei Jesus auf. Er will ihn auf die Probe stellen und sagt: „Wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, musst du doch keinen Hunger leiden. Mach, dass diese Steine zu Brot werden!“ Jesus durchschaut den Plan des Teufels und sagt: „In der Bibel steht: Der Mensch lebt nicht nur von Brot allein. Genauso wichtig wie Essen und Trinken ist für den Menschen die Bibel und das Wort Gottes.“ Darauf bringt der Teufel Jesus in die Heilige Stadt Jerusalem und stellt ihn oben auf den Tempel. Dann sagt er: „Wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, dann spring von dem hohen Tempel hinunter. Dir wird nichts passieren, denn in der Bibel steht doch: Gott befiehlt seinen Engeln, dich auf Händen zu tragen, damit du dir deinen Fuß nicht an einem Stein anhaust.“ Jesus antwortet dem Teufel: „In der Bibel steht aber auch, dass du den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen sollst.“ Noch einmal probiert der Teufel Jesus in Versuchung zu führen und nimmt ihn mit auf einen sehr hohen Berg. Von dort kann man alle Länder und Königreiche der ganzen Welt überblicken. Der Teufel sagt zu Jesus: „Ich kann dir das alles schenken und dich zum Herrscher über die ganze Welt machen, wenn du dich vor mir niederkniest und mich anbetest.“ Jetzt wird Jesus wütend. Er sagt zum Teufel: „Verschwinde, Satan! Ich werde mich nicht vor dir niederknien, denn in der Bibel steht: Du sollst nur vor deinem Gott niederknien und ihm allein dienen.“ Da verschwindet der Teufel und lässt Jesus in Ruhe.

Verkleidungs- Rallye

Verkleidungen und lustige Spiele gehören zum Fasching einfach dazu. Bei diesem Spiel musst du beides gleichzeitig schaffen, Ball spielen und dir eine Verkleidung anziehen.

Du brauchst: zwei Luftballons, verschiedene Sachen zum Verkleiden, jeweils zwei gleiche Stücke z.B. großer Kittel, weite Hose, Hut, Sonnenbrille, rote Nase, usw. 

Die zwei Kandidaten bekommen jeweils die gleichen Verkleidungsstücke vor sich auf den Boden gelegt. Dann werden zwei Luftballons aufgeblasen und verknotet. Auf das Startzeichen geht es los. Jeder der Kandidaten wirft den Luftballon in die Höhe und versucht gleichzeitig sich möglichst schnell alle Verkleidungsstücke anzuziehen. Der Luftballon muss dabei stets durch Anstupsen in der Luft gehalten werden und darf nicht den Boden berühren! Gewinner ist derjenige, der seinen Ball am längsten in der Luft halten kann oder als Erster komplett angezogen ist.

Foto: birgitH/pixelio.de

Am Sonntag in der Kirche

Viele Menschen hören Jesus gespannt zu. Er sagt zu ihnen: „Man kann sich nicht für zwei Sachen gleich stark einsetzen. Niemand kann für Gott und sein Reich leben und gleichzeitig Geld zum Wichtigsten in seinem Leben machen. Ich sage dir: Mach dir keine Sorgen um dein Leben. Auch nicht darüber, dass du etwas zu essen hast oder ob du was Schönes zum Anziehen hast. Ist denn dein Leben nicht viel wichtiger als Essen? Und dein Körper wichtiger als deine Kleidung? Sieh dir doch die Vögel an: Sie pflanzen kein Getreide oder Gemüse an, sie ernten nicht und sie sammeln auch keine Vorräte in Scheunen. Denn Gott im Himmel sorgt für sie. Bist du nicht viel mehr wert als sie? Und warum machst du dir Gedanken über dein Gewand? Lerne von den Blumen auf den Fel-dern: Sie arbeiten nicht und machen sich ihre Kleidung nicht selbst. Doch ich sage: Nicht einmal König Salomo war mit seinen schönsten Kleidern so wunderbar angezogen wie nur eine dieser vielen Blumen. Wenn Gott also schon das Gras so wunderbar macht, wie viel mehr dann dich. Mach dir keine Sorgen. Denn Gott im Himmel weiß, was du zum Leben brauchst. Wenn es dir um eine bessere Welt und die Gerechtigkeit geht, dann wird dir alles, was du zum Leben brauchst, von Gott geschenkt. Sorge dich nicht um morgen.“

Winter-Bilder

Diese Fotos haben alle irgendwie mit Winter zu tun. Kannst du erkennen, was die Ausschnitte zeigen?

 

Bilder v. o. n. u.: © erysipel, Gabi Schoenemann, Dr. Klaus-Uwe Gerhardt, Rai-ner Sturm; alle www.pixelio.de

Am Sonntag in der Kirche

Jesus steht auf einem Berg. Viele Menschen sind gekommen um ihm zuzuhören und von ihm zu lernen. Jesus sagt: Ihr kennt den Spruch: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenn ihr mit jemandem Streit habt, dann zahlt es dem anderen nicht heim, was er euch antut. Ich sage euch, der Streit wird dadurch nur immer schlimmer. Wenn euch jemand eine Ohrfeige gibt, dann haut nicht zurück. Mehr noch: Haltet ihm auch noch die andere Wange hin. Wenn dich jemand zwingen will, einen Kilometer mit ihm zu gehen, weil er sich alleine nicht traut, dann geh freiwillig zwei Kilometer mit ihm. Wenn euch jemand um etwas bittet, dann gebt ihm, was er braucht. Wenn sich jemand etwas von euch ausleihen will, borgt es ihm. Ihr kennt auch den Satz: Du sollst deinen Nächsten lieben. Es ist nicht schwer, die Menschen gern zu haben, die einen auch gern haben. Darum sage ich euch: Seid auch gut zu euren Feinden! Habt die Menschen gern, die sonst niemand mag. Betet für die Menschen, die gemein sind zu euch und böse sind. Denkt an unseren Vater im Himmel. Er hat alle Menschen gleich lieb. Er lässt die Sonne scheinen für Böse und Gute, er lässt es regnen für gerechte und ungerechte Menschen. Ihr sollt so gut zueinander sein, wie unser Vater im Himmel gut zu uns ist.

Der magische Würfel-Trick

Bist du auch fasziniert von Zaubertricks? Diesen Trick kannst du ganz einfach nachmachen und damit dein Publikum verblüffen.


Du brauchst: 3 Würfel, 1 Blatt Papier, einen Stift.
So geht‘s: Wähle drei Freiwillige aus und lass die Zuschauer deine „Zauberwürfel“ genau untersuchen. Nun gib den Freiwilligen folgende Anweisungen:
Person 1 würfelt und schreibt die Zahl auf das Blatt, ohne sie dem Zauberer zu verraten. Diese Zahl addiert sie nochmal dazu, zählt die Zahl 5 dazu und multipliziert das Ergebnis mit 5. Person 2 würfelt, zählt diese Zahl zum Ergebnis von Person 1 und schreibt hinter dem neuen Ergebnis die Zahl 0 dazu. Person 3 würfelt und zählt ihre Zahl zum vorherigen Ergebnis.
Dann steckt eine Person die Würfel und den Zettel mit der Rechenaufgabe ein und verkündet das Endergebnis. Von diesem zieht der Zauberer die Zahl 250 ab. Die dreistellige Zahl, die dabei herauskommt, verrät dir, welche Zahlen jede Einzelne der Personen gewürfelt hat. (Ziffer 1 = Würfelzahl von Person 1, usw.)

 

Diesen und weitere Zaubertricks findest du im Internet: newmagicline.com/kostenlose-Zaubertricks-lernen-nachmachen.htm

Foto: © dixiland, www.pixelio.de

Am Sonntag in der Kirche

Viele Menschen versammeln sich um Jesus. Er vergleicht die Menschen mit Salz und Licht. Jesus sagt zu ihnen: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es ist zu nichts zu gebrauchen. Es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.“ Darauf sagt er zu den Menschen: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, siehst du schon von weitem. Sie kann sich nicht verstecken. Man zündet ja auch nicht ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu. Ein Licht wird auf einen Kerzenständer gestellt, damit es allen im Haus leuchtet. Ihr sollt wie Lichter leuchten. Die Menschen sollen sehen, dass ihr Gutes tut. Die Menschen sollen Gott im Himmel loben.“

Schneeball-Spiel

Du brauchst für dieses Spiel eine ebene Schneefläche, einen Wasserball oder Luftballon, ein Markierungsband und Holzstöckchen für das Tor.


So geht's: Mit dem Markierungsband oder Seil steckst du das Spielfeld ab. Es soll 4 x 4 Meter groß sein. Auf zwei sich gegenüberliegenden Linien werden die Tore aufgebaut. Dazu steckst du die Holzstöcke 1 bis 2 Meter weit auseinander. Hinter jedem Tor wird in 1 Meter Abstand eine Begrenzungslinie gezogen. Nun bildet ihr zwei gleich große Gruppen. Jede Gruppe stellt sich hinter die Begrenzungslinie des eigenen Tores. In die Mitte des Spielfeldes legt ihr einen Wasserball oder Luftballon. Nun geht es auch schon los: Mit Schneebällen versucht ihr, den Ball in der Mitte zu treffen und so in das gegnerische Tor zu treiben. Das Spielfeld darf aber während des Spieles nicht betreten werden. Gelangt der Ball dabei außerhalb des Spielfeldes, wird er wieder in die Mitte gesetzt. Wer schafft mehr Tore? Ihr könnt entweder auf Zeit spielen oder bis zum Erreichen einer vorher festgelegten Anzahl von Toren.

Am Sonntag in der Kirche

Jesus zieht durch das Land. Er erzählt den Menschen von seinem Vater im Himmel. Viele wollen ihm zuhören. Damit ihn die Leute besser hören und sehen können, steigt Jesus auf einen Berg. Er fängt an zu reden: „Gott schaut auf alle, die arm sind und denen es nicht gut geht. Er ist immer für sie da. Gott ist bei denen, die traurig sind und er tröstet sie. Für Gott sind alle wertvoll, die keine Gewalt anwenden. Sie werden von Gott beschenkt. Gott vergisst nicht auf die, die Hunger und Durst haben. Er gibt ihnen zu essen und zu trinken. Für Gott sind alle kostbar, die barmherzig und gut zu anderen sind. Auch Gott ist barmherzig und gut zu allen Menschen. Gott freut sich über alle, die ein gutes Herz haben. Auch Gott hat ein Herz für alle Menschen. Für Gott sind alle wertvoll, die sich für den Frieden einsetzen. Sie sind Gottes Kinder und gehören zu ihm. Gott schaut auf alle, die verfolgt werden, weil sie sich für das Gute einsetzen und sich zu ihm bekennen. Er schenkt ihnen Freude.“ Viele Menschen freuen sich über das, was Jesus sagt: die Armen, die Traurigen, die Verfolgten. Sie wissen: Gott ist bei uns. Das gibt ihnen Mut und Hoffnung.

Schneeflocken im Fenster

Wenn du Schneeflocken ganz genau betrachtest, dann kannst du wunderschöne Kunstwerke erkennen. Besonders mit einem Vergrößerungsglas oder unter einem Mikroskop sieht man die kleinen, feinen Kristalle. Leider schmelzen sie im Warmen sehr schnell. Aber Schneeflocken aus Papier kannst du auch in der Wohnung auf das Fenster kleben und so ein bisschen von ihrer Schönheit festhalten.

 

Du brauchst: weißes Papier, Schere, Stift, Teller
So geht's: Lege einen runden Teller auf das Papier und zeichne einen Kreis. Schneide den Papierkreis aus und falte die Scheibe viermal zusammen. Jetzt ist vom Kreis noch ein Viertel über. Falte dieses Viertel noch einmal in der Hälfte zusammen. Nun zeichnest du auf dieses Tortenstück die Umrisse für deine Schneeflocke und schneidest sie aus. Falte das Papier vorsichtig auseinander.
Besonders schön ist dein Schneekristall, wenn du ihn auf das Fenster klebst.

Am Sonntag in der Kirche

Johannes hat Jesus getauft und der Heilige Geist gibt Jesus Kraft. Jetzt kehrt Jesus nach Galiläa zurück. Oft geht er in Synagogen um den Menschen von Gott zu erzählen. Das spricht sich schnell herum. Viele Menschen sind begeistert.
Eines Tages kommt Jesus nach Nazaret. Schon als Kind hat er in dieser Stadt gelebt. Am Sabbat geht er wie alle in die Synagoge zum Gottesdienst. Er soll aus der Heiligen Schrift vorlesen. Jesus schlägt die Bibel auf und liest aus dem Buch des Propheten Jesaja vor. Dort steht: Der Geist des Herrn ist mit mir, denn der Herr hat mich auserwählt. Gott hat mich zu euch geschickt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich denen im Gefängnis sage: „Ihr werdet freigelassen werden!“; damit ich blinden Menschen helfe, sodass sie wieder sehen können; damit ich den Unterdrückten ihre Freiheit gebe; damit ich sage: „Gott wird euch eine Zeit der Gnade schenken!“ Jesus schließt das Buch und gibt es dem Synagogendiener. Dann setzt er sich hin. Alle Menschen schauen ihn an und warten gespannt. Da beginnt Jesus zu sprechen. Er sagt: „Was der Prophet vor vielen hundert Jahren geschrieben hat, hat sich heute erfüllt!“

Raus in den Schnee

Die Autofahrer finden es meistens nicht so gut, wenn es so viel schneit. Aber dafür freuen sich die Kinder umso mehr über den vielen Schnee! Es macht ja auch sehr viel Spaß im Schnee zu spielen, Schlitten zu fahren, Schneeburgen zu bauen oder eine Schneeballschlacht zu machen. Was ist dein Lieblingsspiel im Schnee? Baust du gerne Schneemänner?

Hast du gewusst, dass ...

Schneeflocken aus winzigen sechseckigen Kristallen bestehen? 

eine Schneeflocke durschnittlich einen Durchmesser von ca. 5 mm hat?

die größte je beobachtete Schneeflocke einen Durchmesser von 38 mm hatte?

jede Schneeflocke anders aussieht?

manche Tiere, z.B. der Schneehase, im Winter die Farbe ihres Fells wechseln, um im Schnee besser getarnt zu sein?

 

 

Am Sonntag in der Kirche

Am Tag nach seiner Taufe geht Jesus zu Johannes. Als ihn Johannes sieht sagt er zu den Menschen, die bei ihm sind: „Seht her, dieser Mann ist das Lamm Gottes, er macht alles heil, was zerbrochen ist. Erinnert ihr euch, wie ich gesagt habe: ‚Ich taufe nur mit Wasser. Nach mir wird aber einer kommen, der viel größer und mächtiger ist, als ich es bin.’ Ich habe gesehen, wie eine Taube vom Himmel herabflog und sich auf Jesus niederließ. Das war der Geist Gottes. Ich wusste: Auf wen der Heilige Geist herabfliegt und wo er bleibt, das ist er; das ist der, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen und ich weiß: Er ist der Sohn Gottes.“

Unter einem guten Stern

In den Weihnachtsferien sind tausende Kinder für die Sternsingeraktion der Kath. Jungschar unterwegs. Sie gehen von Haus zu Haus, bringen die Nachricht von Jesu Geburt und den Segen für das neue Jahr und bitten um Spenden. Mit dem gesammelten Geld kann zum Beispiel Familien in Tansania geholfen werden, die als Kleinbauern oft von Armut betroffen sind. 

Folge dem Faden und übersetze jedes Bild in ein Wort. Die im Bild versteckte Zahl gibt den Buchstaben an, den du dann im richtigen Feld unten einträgst! Das Lösungswort ist in der Sprache Suaheli, die in Tansania gesprochen wird und bedeutet „Danke“. 

 

 

Am Sonntag in der Kirche

Jesus geht an den Jordan-Fluss. Er will sich von Johannes taufen lassen. Johannes ist verwundert. Er sagt: „Du kommst zu mir, damit ich dich taufe? Ich müsste von dir getauft werden!“ Da antwortet Jesus: „Lass es nur zu, Johannes! Gott gefällt es so.“ Da gibt Johannes nach. Er taucht Jesus im Wasser des Flusses unter. Als Jesus wieder aus dem Wasser steigt, öffnet sich plötzlich der Himmel. Eine Taube fliegt herab und lässt sich auf Jesus nieder. „Das ist Gottes Geist“, sagt Jesus. Und eine Stimme aus dem Himmel ruft: „Das ist mein Sohn, den ich sehr lieb habe!“

Jesus kommt auf die Welt

Augustus ist Kaiser des ganzen Römischen Reiches. Jetzt will er wissen, wie viele Menschen in seinem Reich wohnen. Deshalb sollen sich alle Menschen in Zähllisten eintragen lassen. Josef wohnt in Nazaret. Aber seine Vorfahren kommen alle aus Betlehem. Darum muss er sich dort in die Liste einschreiben. Zusammen mit seiner Verlobten Maria macht er sich auf den Weg in die Stadt Betlehem. Maria ist schwanger. Schon bald wird ihr Kind auf die Welt kommen. Als sie in Betlehem ankommen, ist es bereits dunkel. Alle Gasthäuser und Herbergen sind voll. Niemand hat mehr einen Platz für das junge Paar. Aber irgendwo müssen sie doch die Nacht verbringen! In einem Stall finden sie Unterschlupf. Dort bekommt Maria ihren Sohn. Sie wickelt ihn in Windeln und legt ihn in eine Futterkrippe.

 

Nicht weit vom Stall sind ein paar Hirten auf dem Feld, die auf ihre Schafe aufpassen. Plötzlich steht ein Engel bei den Männern. Er leuchtet ganz hell. Die Hirten fürchten sich sehr, aber der Engel sagt: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine große Freude! Alle sollen davon erfahren! Heute ist in der Stadt Betlehem der Messias auf die Welt gekommen. Er ist der Retter, der Herr. Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe liegt.“ Und plötzlich steht bei dem Engel ein großer himmlischer Chor. Die Engel singen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden für alle Menschen!“ Dann sind die Engel wieder fort. Die Hirten sagen zueinander: „Kommt, wir gehen nach Betlehem zu dem Kind!“ Schnell laufen sie zu dem Stall, wo sie Maria, Josef und das Kind finden, das in der Krippe liegt. „Genauso hat es uns der Engel beschrieben!“, sagen sie. Und Maria und Josef staunen, als ihnen die Hirten erzählen, was sie gesehen und gehört haben. Dann kehren die Hirten wieder zu ihren Schafen zurück. Sie sind so froh und glücklich, dass sie das Jesuskind gesehen haben. Laut singen sie Jubellieder für Gott, weil sie sich freuen.

Besuch an der Krippe

Findest du die zehn Unterschiede?

Am Sonntag in der Kirche

Maria, die Mutter von Jesus, ist mit Josef verlobt. Sie sind noch nicht verheiratet. Maria ist schwanger. Sie wird ein Kind bekommen, ein Kind vom Heiligen Geist. „Wie ist das möglich?“ fragt sich Josef. Während er noch darüber nachdenkt, erscheint ihm im Traum ein Engel Gottes und sagt: „Josef, fürchte dich nicht! Heirate Maria! Das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn bekommen; ihr sollt ihm den Namen Jesus geben, denn er ist der Erlöser, der Retter von uns allen!“ Als Josef aufwacht, tut er, was der Engel des Herrn ihm im Traum befohlen hat. Er heiratet Maria. Und das Baby kommt auf die Welt. Es ist ein Bub, dem sie den Namen Jesus geben.

Freut euch!

Der dritte Adventsonntag trägt auch die Bezeichnung „Gaudete“. Das ist Lateinisch und heißt übersetzt „Freut euch!“
Wenn du den unten stehenden Text aus dem Buch Jesaja liest, der am dritten Adventsonntag in der Kirche gelesen wird, weißt du, weshalb die Menschen Grund zur Freude haben dürfen.

 

Worauf freust du dich?
Was macht dir eine große Freude?

Am Sonntag in der Kirche

Jesaja lebt viele hundert Jahre bevor Jesus im Stall zu Betlehem geboren wird. Er ist ein großer Prophet. Ein weiser Mann, der fest an Gott glaubt und eine große Hoffnung hat. Er erzählt den Menschen, wie Gott alles verändern wird, wenn der Erlöser kommt:
Die Wüste und die vertrockneten Felder sollen sich freuen. Die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll so schön blühen wie eine Lilie. Denn ihr wird alle Herrlichkeit und Schönheit geschenkt, die man sich vorstellen kann. So werden alle sehen, wie herrlich und groß unser Gott ist. Die müden Hände der Menschen bekommen wieder Kraft. Die Knie hören auf zu zittern und stehen fest und sicher. Sagt zu denen, die Angst haben: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Schaut her, euer Gott ist bei euch! Er kommt mit all seiner Macht und schafft Gerechtigkeit. Er selbst wird kommen und euch helfen! Dann werden die Blinden wieder sehen, die Ohren der Gehörlosen hören wieder. Einer, der nicht gehen konnte, kann springen und tanzen. Die, die immer geschwiegen haben, werden reden, singen und jubeln. Unser Gott befreit alle Menschen von ihren Sorgen und Leiden. Alle kommen voll Freude zu unserem Gott. Die Freude ist so groß, man hört kein Jammern und Klagen mehr. Glück und Freude dauern für immer an.

Advent-Memory

Diesen Sonntag ist der 1. Adventsonntag. Damit beginnt die Adventzeit, die Vorbereitungszeit auf Weihnachten.

In diesem Advent-Memory ist jedes Bild zweimal zu finden. Findest du alle Paare? Ein Motiv gibt es jedoch nur einmal. Welches?

Am Sonntag in der Kirche

Der Prophet Jesaja macht den Menschen Hoffnung. Er erzählt von einer Zeit der Freude und des Friedens, die kommen wird. Dann wird Gott sein Haus bei den Menschen bauen. Auf einem hohen Berg wird es stehen. Viele Menschen machen sich auf den Weg zu diesem Berg. Sie sagen: „Kommt, wir ziehen zum Berg des Herrn und zum Haus unseres Gottes! Er wird uns den Weg zeigen.“ Länder, die miteinander verfeindet sind, werden nicht mehr Krieg führen. Gott wird ihren Streit beenden. Dann werden die ganzen Waffen umgebaut. Man braucht sie nicht mehr. Aus den Schwertern machen sie Werkzeuge, mit denen man arbeiten kann. Die Völker kämpfen nicht mehr gegeneinander. Niemand muss mehr in den Krieg ziehen. „Kommt!“, ruft Jesaja den Menschen zu, „wir wollen zu unserem Gott gehen. Sein Licht scheint auf unseren Weg!“

Wie fühlst du dich?

Oft kann man schon am Gesichtsausdruck erkennen, ob jemand gut oder schlecht gelaunt ist. Hier siehst du verschiedene Gefühlsgesichter. Welches Gefühl drücken sie aus? Die Begriffe unten können dir vielleicht helfen!

 

zufrieden – wütend – boshaft – traurig – panisch – ängstlich – glücklich – verliebt – verlegen – ratlos – gelangweilt – erschöpft

 

Auf deine Gefühle kannst du dich verlassen.
Vertrau deinen Gefühlen!

Am Sonntag in der Kirche

Die Menschen mögen David. Die verschiedenen Gruppen und Stämme, die in Israel leben, schätzen und respektieren ihn. Sie kommen nach Hebron und sagen zu David: „Wir gehören doch alle zusammen. Schon früher, als noch Saul unser König war, bist du mit den Soldaten aus Israel in den Kampf gezogen und hast sie wieder sicher nach Hause geführt. Gott, der Herr, hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirte meines Volkes Israel sein. Du sollst in Israel König werden.“ Alle Ältesten aus Israel kommen nach Hebron. David schließt mit ihnen einen Vertrag ab und Gott ist ihr Zeuge. Dann salben sie David zum König von Israel.

Rätseln und gewinnen!

Am 11. November feiern wir den Gedenktag des hl. Martin. Bestimmt kennst du die Geschichte, die man über ihn erzählt und kannst das Rätsel ganz einfach lösen!

 

1. Welchen Beruf hatte Martin?

2. Wem begegnet Martin eines Tages?

3. Was gibt er dem Mann?

4. Wie oder wo erscheint ihm Christus?

5. Was wird für den Martinstag gebastelt?

  

 

Die Buchstaben in den gelb markierten Kästchen ergeben das Lösungswort. Es verrät dir, in welcher Stadt der hl. Martin Bischof war:

 

Schicke das Lösungswort an:

Rupertusblatt

Kaigasse 8

5020 Salzburg

Mit etwas Glück gewinnst du einen EZA-Adventkalender!

Am Sonntag in der Kirche

Maleachi ist ein Prophet, ein weiser Mann, der sich an die Gesetze Gottes hält. Den Menschen, die an Gott glauben, möchte er Mut machen. Er will sie stark machen so zu leben, wie es Gott gefällt. Er sagt: „Wer sich selber groß macht und auf andere herabschaut, wird nicht glücklich werden. Wer andere verspottet und über Gott nur lacht, dem wird nichts bleiben, was wirklich zählt. Von dürren Zweigen, die in den Ofen geworfen werden, bleibt am Ende auch nur die Asche übrig. Gott sagt: „Ich bin immer bei euch. Für die, die an mich glauben und so leben, wie ich es euch durch meine Propheten gesagt habe, bin ich wie die Sonne. Ich mache ihr Leben hell und warm. Freut euch darüber! Macht Freudensprünge wie sie die Kälber machen, wenn sie vom Stall hinaus auf die Wiese laufen!“

Ganz nah bei Gott

Was kommt nach dem Tod? Wie kann man sich ein Leben nach dem Tod vorstellen?
Diese Fragen beschäftigen die Menschen durch alle Jahrhunderte und überall auf der Welt. Es gibt die verschiedensten Antworten darauf.
Jesus sagt: Wer an Gott glaubt, wird ein neues Leben bekommen. Es wird anders sein als das bisherige Leben. Aber man ist dann ganz nah bei Gott.
Ob das stimmt, kannst du nicht nachprüfen. Du kannst nur daran glauben.
Wie stellst du dir das Leben bei Gott vor?
Vielleicht fällt es dir leichter deine Vorstellungen mit einem Bild zu malen!

Am Sonntag in der Kirche

Einige Männer kommen auf Jesus zu. Sie gehören zur Gruppe der Sadduzäer. Diese Leute glauben nicht an die Auferstehung der Toten, wie es Jesus und seine Freunde tun. Sie können sich nicht vorstellen, wie das Leben nach dem Tod aussehen soll. Jesus sagt zu ihnen: „Alle, die an Gott glauben, werden ein neues Leben bekommen. Es wird anders sein als ihr bisheriges Leben. Wenn sie gestorben sind, werden sie wie Engel sein. Sie werden ganz nah bei Gott sein. Dann können sie auch nicht mehr sterben. Denn Gott ist kein Gott für die Toten, sondern für die Lebenden. Er will nicht den Tod, er will das Leben für alle.“

Mit Zachäus auf dem Baum

Wenn du das Evangelium aufmerksam gelesen hast, kannst du sicher die Fragen beantworten. Nimm einen Spielstein und leg ihn an den Fuß des Baumes. Für jede richtige Antwort darf deine Spielfigur so wie Zachäus Ast für Ast nach oben den Baum raufklettern.

1. Wie heißt die Stadt, in der Zachäus wohnt?

2. Welchen Beruf hat Zachäus?

3. Was tut Zachäus um Jesus sehen zu können?

4. Was will Jesus von Zachäus?

5. Was verspricht Zachäus Jesus? 

6. Warum ist Jesus auf die Welt gekommen?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus kommt nach Jericho. In der Stadt wohnt Zachäus, ein sehr reicher Mann. Er ist der oberste Zöllner der Stadt, über den viele Menschen sagen, dass er ihnen zu viel Geld abnimmt. Als Zachäus hört, dass Jesus in der Stadt ist, will auch er sehen, wer dieser Jesus ist. Doch am Marktplatz hat sich schon eine große Menschenmenge um Jesus versammelt. Zachäus stellt sich auf die Zehenspitzen, aber er kann Jesus nicht sehen. Die vielen Menschen versperren ihm die Sicht. Da sieht er einen Baum neben der Straße. Schnell klettert er hinauf. Von dort kann er alles überblicken. Doch plötzlich bleibt ihm fast das Herz stehen. Jesus kommt auf den Baum zu, schaut zu Zachäus hinauf und sagt: „Zachäus, komm schnell herunter! Denn heute will ich dein Gast sein!“ Die anderen Leute schimpfen: „Was? Bei so einem Betrüger will Jesus zu Gast sein?“ Zachäus hört, was die Leute reden. Er sagt: „Jesus, ich habe die Leute oft betrogen. Das soll sich jetzt ändern. Die Hälfte von meinem Geld will ich den Armen geben. Und wenn ich von jemandem zu viel Geld verlangt habe, dann gebe ich ihm viermal so viel zurück.“ Jesus sagt: „Zachäus, heute ist Gott in dein Haus gekommen. Seine Liebe macht alles neu. Sie verändert auch dich. Denn dazu bin ich in die Welt gekommen. Ich will die suchen, die sich verirrt haben. Ich will sie retten.“

 

 

Auf Rätselreise in Indien

Am Weltmissionssonntag beten wir für alle Katholiken auf der Welt, mit denen wir im Glauben an Jesus Christus verbunden sind. In vielen Ländern haben es Christen und Christinnen schwer, weil sie in großer Armut leben. So zum Beispiel auch in Indien, ein Land, in dem sehr viele arme Menschen leben. Besonders die Kinder leiden unter der großen Armut. Mit dem Geld, das am Weltmissionssonntag in der Kirche gesammelt wird, kann Kindern in Indien geholfen werden und sie können erfahren, dass sie geliebt werden und jeder Mensch den gleichen Wert und die gleiche Würde hat.


Hier seht ihr einige Wörter, die etwas mit Indien zu tun haben. Leider sind die Buchstaben durcheinander geraten. Kannst du sie in die richtige Reihenfolge bringen und ihrer Bedeutung richtig zuordnen?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus Sirach war ein Weisheitslehrer, ein Philosoph. Seine Gedanken sind in einem Buch im Alten Testament niedergeschrieben. An einer Stelle spricht er darüber, wie Gott sich für alle Menschen gleich einsetzt: Unser Gott ist ein Gott der Gerechtigkeit. Er behandelt alle gleich, niemand wird bevorzugt, auch nicht die, die viel Macht und Einfluss haben. Er stellt sich auf die Seite der Armen. Er hört es, wenn jemand bedrängt wird und sich hilflos fühlt. Er stellt sich nicht taub, wenn ein Kind weint. Einer Frau, die einsam und allein ist, steht er zur Seite. Die Not der Unterdrückten wird ein Ende haben. Die Menschen, die in Armut und Elend leben, können aufhören zu klagen. Denn ihre Gebete dringen durch die Wolken. Sie verstummen nicht, bis sie gehört werden. Die Bitten und Gebete hören nicht auf, bis Gott eingreift und Gerechtigkeit schafft. Unser Gott ist gerecht.

Langschläfer gesucht!

Die herabfallenden Blätter im Herbst nutzen einige Tiere um sich damit ein warmes Nest für den Winterschlaf auszupolstern. Weißt du, welche Tiere bei uns Winterschlaf halten? Sortiere die Buchstaben in dem Blätterhaufen, dann lernst du drei von ihnen kennen!

Am Sonntag in der Kirche

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Ihr dürft immer zu Gott kommen und beten. Ihr könnt ihn um alles bitten!“ Dann erzählt er ihnen ein Beispiel. In einer Stadt lebt ein Richter. Er glaubt nicht an Gott und kümmert sich auf nicht darum, wie es den anderen Menschen geht. Immer wieder kommt eine Witwe zu ihm und sagt: „Hilf mir, damit ich im Streit mit meinem Feind Recht bekomme!“ Der Richter interessiert sich nicht für die Probleme der Frau. Aber sie geht ihm auf die Nerven, weil sie immer wieder kommt. Deshalb sagt er zu sich: „Ich glaube zwar nicht an Gott und seine Gebote und die anderen Menschen kümmern mich auch nicht, aber ich will dieser Frau helfen, damit sie mich endlich in Ruhe lässt.“ Jesus sagt zu seinen Freunden: „So wie diese Frau immer wieder zum Richter geht und ihn um Hilfe bittet, so dürft auch ihr zu Gott beten. Denn Gott hört euch zu. Er hilft euch!“

Ein Turm für Rätselfreunde

Zu einer Burg gehört fast immer ein Turm. Was es sonst noch so auf einer Burg zu entdecken gibt, kannst du beim Kinderfest der Katholischen Jungschar auf der Burg Hohenwerfen herausfinden. Oder du bringst die Buchstaben im Wörterturm in die richtige Reihenfolge. Jedes Wort ergibt mit dem Wort „Burg“ ein eigenes Wort!

Am Sonntag in der Kirche

Jesus geht nach Jerusalem. Auf seiner Reise kommt er zu einem kleinen Dorf. Dort kommen ihm zehn Männer entgegen. Jesus sieht, dass sie einen schlimmen Ausschlag haben. Er weiß, dass es eine sehr ansteckende unheilbare Krankheit ist. Die Männer bleiben stehen und rufen Jesus aus der Ferne zu: „Jesus, Meister! Hilf uns bitte!“ Da sagt Jesus zu ihnen: „Geht zu den Priestern und zeigt ihnen euren Ausschlag!“ Die Männer tun, was er gesagt hat. Auf dem Weg zu den Priestern bemerken sie plötzlich, dass der Ausschlag verschwunden ist. Sie sind geheilt! Sie sind so froh, dass sie wieder gesund sind. Einer der Männer will sich bedanken. Er kehrt um und geht zu Jesus. Er wirft sich vor ihm auf den Boden. Er dankt Jesus. Er dankt Gott mit einem lauten Loblied. Jesus sagt: „Es sind doch alle zehn Männer gesund geworden. Nur du bist als einziger zurück gekommen, um Gott zu danken! Du bist wieder gesund! Dein Glaube hat dir geholfen!“

Der Dom feiert „Geburtstag“

Am 24. September feiern wir den Gedenktag von zwei Heiligen, die für die Erzdiözese Salzburg von besonderer Bedeutung sind: hl. Rupert und hl. Virgil. Am 24. September 774 n. Chr. wurde der erste Salzburger Dom, den der hl. Virgil erbauen ließ, eingeweiht. So wird im Salzburger Dom jedes Jahr am 25. September der „Geburtstag“ des Doms gefeiert. Auch wenn heute nur mehr einige Teile des alten „Virgil-Doms“ erhalten sind, ist diese Kirche schon ganz schön alt. Rechne mal nach: Zum wie vielten Mal feiert der Dom heuer das Fest seiner Einweihung?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus erzählt eine Geschichte. Ein reicher Mann lebt in einem wunderschönen Palast. Er hat viele Angestellte, die ihn bedienen und trägt kostbare Gewänder. Vor seinem Haus sitzt jemand, dem es nicht so gut geht. Der arme Mann heißt Lazarus, das bedeutet „Gott hilft“. Lazarus kann nicht gehen. Er ist schwer krank. Darum kann er nicht arbeiten. Er muss betteln. Vielleicht gibt ihm der reiche Mann ja die Reste, die vom Essen übrig bleiben? Aber Lazarus bekommt nicht einmal etwas von den Abfällen. Als nun der arme Mann stirbt, kommen Engel und tragen ihn fort. Sie bringen ihn zu Abraham, dem großen Vorfahren aller Israeliten, und legen ihn in seinen Schoß. Jetzt kümmert sich endlich wer um Lazarus! Einige Zeit später stirbt auch der reiche Mann. Er wird von den Engeln nicht zu Abraham gebracht. Er hat niemanden, der sich um ihn sorgt. Es geht ihm ganz schlecht. Da sieht er Abraham und den Bettler Lazarus, der auf seinem Schoß liegt. Da ruft er: „Vater Abraham, hilf mir bitte!“ Aber Abraham antwortet: „Erinnerst du dich, wie gut du es früher hattest? Und wie schlecht es Lazarus ging? Jetzt wird er getröstet. Jetzt ist es umgekehrt.“ Der Reiche sagt: „Abraham, dann bitte ich dich, schick jemanden zu meinen fünf Brüdern, damit er sie warnt. Sie sollen nicht den gleichen Fehler machen wie ich!“ Abraham aber antwortet ihm: „Sie kennen die Bibel. Sie wissen ja, worauf es ankommt!“

Mach mit bei uns!

Mit dem Schuljahr beginnen in vielen Pfarren auch wieder die Treffen der Jungschargruppen und Minist-ranten und Ministrantinnen. Wenn du gerne ministrieren oder bei der Katholischen Jungschar mitmachen möchtest, dann frag am besten in deiner Pfarre nach! Dort können sie dir Auskunft darüber geben, ob es eine Jungschar- oder Mini-Gruppe in der Pfarre gibt und wann sich die Kinder mit ihren Gruppenleitern treffen.

Am Sonntag in der Kirche

Jesus erzählt seinen Freunden eine Geschichte: Ein reicher Mann hat einen Verwalter. Der Verwalter kümmert sich um das Geld des reichen Mannes, der ihm voll vertraut. Da erfährt der reiche Mann, dass sein Verwalter nicht ehrlich ist. Die Leute haben ihm erzählt, dass er viel zu viel Geld ausgibt. Da sagt der reiche Mann zu seinem Verwalter: „Die Leute sagen, dass du mein Geld verschwendest. Ich vertraue dir nicht mehr. Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.“ Der Verwalter lässt den Kopf hängen: „Was soll ich jetzt tun? Ich hab doch nichts anderes gelernt. Für schwere Arbeit auf dem Feld oder der Baustelle tauge ich nicht. Und zu betteln schäme ich mich.“ Doch da hat er eine Idee: „Ich weiß, was ich tun muss, damit mir die anderen Menschen helfen, wenn ich keine Arbeit mehr habe!“ Und er geht zu allen Menschen, die dem reichen Mann noch Geld schulden. Er fragt den Ersten: „Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?“ Der antwortet: „Er hat mir 100 Fass Öl geliehen.“ Da sagt der Verwalter zu dem Mann: „Nimm ein Blatt Papier und schreib auf, dass du ihm 50 Fass Öl schuldest.“ Dann geht er zu einem anderen und fragt ihn: „Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?“ Der antwortet: „Ich habe von ihm 100 Sack Weizen bekommen.“ Auch zu ihm sagt der Verwalter: „Nimm ein Blatt Papier und schreib auf, dass du 80 Sack Weizen zurückgeben musst.“
Als der reiche Mann erfährt, was sein Verwalter getan hat, lobt er ihn: „Du bist klug. Du hast dich um deine Zukunft gesorgt und dabei auch anderen geholfen, weil du ihnen so viele Schulden erlassen hast.“

Guten Start ins neue Schuljahr!

Susi macht sich wieder auf den Weg zur Schule. Hoffentlich ist dein Schulweg nicht so ein Irrgarten!? Kannst du Susi helfen?

Am Sonntag in der Kirche

Die Menschen hören Jesus gerne zu. Frauen, Männer und Kinder wollen mehr über seinen Vater im Himmel erfahren. Auch die Geldeintreiber wollen Jesus reden hören. Einige fromme Männer und Religionslehrer aber schimpfen: „Wie kann Jesus nur mit diesen Geldeintreibern reden, diesen Sündern?“ Da erzählt ihnen Jesus eine Geschichte: „Gott ist wie ein Hirte, der viele Schafe hat. Er passt auf alle gut auf und kennt alle seine Schafe. Doch eines Tages läuft ein kleines Schaf von der Herde weg. Es läuft und läuft und plötzlich merkt es, dass es sich verlaufen hat. Am Abend schaut der Hirte nach seiner Herde. Er zählt seine Schafe. Er will ganz sicher sein, dass alle da sind. Doch da bemerkt er, dass das kleine Schaf fehlt. Da macht er sich auf die Suche. Er sucht überall. Schließlich findet er das kleine Schaf. Der Hirte ist so froh, dass er das Schaf gefunden hat. Vorsichtig nimmt er es auf seine Arme und bringt es zu den anderen zurück.“ Und Jesus sagte zu den Menschen: „So wie der Hirte, so ist Gott: Er kennt uns, er sorgt für uns und hat uns lieb, ganz egal, welchen Beruf oder wie viel Geld wir haben!“

Krokodil-Klapper

Aus einfachen Materialien kann man oft tolle Instrumente basteln. So entsteht zum Beispiel aus zwei Kronkorken eine lustige Krokodilklapper.

 

Du brauchst: Karton, buntes Papier, Schere, Kleber, zwei Kronkorken, Stifte, Lineal, ev. Wattekugeln

 

Und so geht‘s: Schneide aus dem Karton ein 15 cm langes und 4 cm breites Reckteck aus. Beklebe es auf beiden Seiten mit buntem Papier. Das wird der Kopf deines Krokodils. Nun falte den Kartonstreifen in der Mitte zusammen.
Klebe die Kronkorken mit den Zacken nach unten so auf den Papierstreifen, dass sie genau übereinander liegen, wenn du den Karton aufeinander legst. Warte etwas, damit der Kleber gut trocknen kann.
Jetzt kannst du deinem Krokodil noch Zähne in den Mund kleben, Augen aufmalen oder mit Wattekugeln aufkleben und es nach deinen Wünschen verzieren.

Am Sonntag in der Kirche

Viele Menschen begleiten Jesus. Sie wollen ihm nachfolgen und ganz zu ihm gehören. Da sagt Jesus zu ihnen: „Ich weiß, ihr wollt meine Jünger und Jüngerinnen sein. Habt ihr euch das gut überlegt? Bevor einer ein Haus baut, setzt er sich ja auch zu allererst hin, überlegt und rechnet aus, ob er genug Geld hat um das Haus auch fertig bauen zu können. Ihr wollt meine Jünger sein. Aber wisst ihr, was das bedeutet? Wer mir nachfolgen will, für den ändert sich alles. Ihr verlasst eure Eltern, eure Geschwis-ter, Kinder und Freunde und Freundinnen. Ihr gebt alles auf, woran euer Herz hängt. Das wird euch schwer fallen. Ihr könnt nichts mitnehmen. Eure Häuser, euren ganzen Besitz müsst ihr zurücklassen. Denn ihr könnt nicht meine Jünger sein, wenn ihr mir nicht mit eurem ganzen Herzen nachfolgt!“

Post für Dich!

Früher, als es noch kein Telefon, kein Internet und keine Handys und Smartphones gab, schrieben sich die Leute Briefe um auch über eine größere Entfernung miteinander Kontakt zu halten. Wann hast du das letzte Mal einen Brief geschrieben? Vielleicht hast du auch eine Postkarte aus dem Urlaub gesendet? Wem hast du diese Karte geschickt?

Jeder freut sich, wenn man einen persönlichen Brief oder eine Postkarte bekommt. Solche Grüße kann man auch verschicken, wenn man nicht auf Urlaub fährt. Magst du selber ein Briefpapier gestalten oder eine Postkarte basteln? Schick sie jemanden, dem du damit eine Freude machen möchtest!

Am Sonntag in der Kirche

Viele Männer und Frauen erzählen so wie der Apostel Paulus den Menschen von Jesus Christus. Oft schreiben sie Briefe an die Gemeindemitglieder, die an Jesus glauben. In einem Brief an die Hebräer steht:


Liebe Schwestern und Brüder, ihr wisst, es gibt so viele Menschen, die mutig und unaufhörlich von Jesus und seinem Leben erzählen. Nehmt euch ein Beispiel an ihnen! Macht euch keine Sorgen über die Mühen des Alltags oder eure Fehler und Sünden! Geht mit Ausdauer und Kraft an das Werk, das uns allen aufgetragen ist, so wie wenn ihr bei einem Wettrennen starten würdet. Richtet eure ganze Aufmerksamkeit auf Jesus, denn er ist der Grund und das Ziel für unseren Glauben. Er hat das schwere Kreuz getragen und sich kreuzigen lassen, obwohl das viele Leute für eine große Schande halten. Jetzt ist er bei Gott. Erinnert euch immer wieder an Jesus, der viele Feinde hatte, die ihn verspottet, beleidigt und gequält haben. Denkt daran, dann werdet ihr nicht müde werden und den Mut nicht verlieren, allen von der frohen Botschaft Jesu zu erzählen.

Sommerrätsel

Wenn du die gesuchten Buchstaben des Bilderrätsels (sie stehen jeweils hinter den Kästchen) richtig einsetzt, weißt du, was viele Kinder und Erwachsene nicht nur im Sommer gerne machen!

Trage die richtigen Buchstaben für das Lösungswort der Reihe nach ein. Beginne mit der linken Spalte.

Am Sonntag in der Kirche

Jesus geht mit seinen Freunden in ein Dorf. Dort leben zwei Schwestern, Marta und Maria. Als sie hören, dass Jesus in ihr Dorf kommt freuen sie sich. Sie laden ihn zu sich nach Hause ein. Jesus geht in das Haus und setzt sich hin. Maria setzt sich vor ihm auf den Boden. Sie will hören, was Jesus erzählt. Marta aber hat dafür keine Zeit. Irgendwer muss sich doch um den Gast kümmern, ihm etwas zu trinken anbieten, sein Essen zubereiten! Als sie sieht, dass ihre Schwester nur auf dem Boden sitzt und nichts tut, geht sie zu Jesus hin. Sie sagt: „Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir alleine überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!“ Jesus aber sagt: „Lass Maria sitzen. Sie tut das Richtige.“ Und dann sagt er: „Marta, komm! Setzt dich auch zu uns. Ich weiß, du willst eine gute Gastgeberin sein, aber das ist jetzt nicht so wichtig. Mach dir keine Sorgen mehr! Hör auch du mir zu, das ist jetzt wichtiger als alles andere!“

Segen für die Ferien

Zum Schulschluss heißt es für viele Abschied nehmen: von Freunden, von Lehrer-innen, von der Schule ...
Früher haben sich die Menschen oft mit einem Reisesegen verabschiedet.


Möge die Straße deinen Füßen entgegenkommen.
Möge der Wind dir
stets im Rücken sein.
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen.
Und bis wir uns
wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.

Am Sonntag in der Kirche

Ein Religionslehrer fragt Jesus: „Meister, was muss ich tun, um in den Himmel zu kommen?“ Jesus sagt: „Was steht denn in der Bibel? Was liest du dort?“ Der Mann antwortet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: du sollst seinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Da sagt Jesus zu ihm: „Das ist die richtige Antwort. Halte dich daran, dann wirst du ein gutes Leben haben und in den Himmel kommen.“ Der Religionslehrer aber fragt weiter nach: „Und wer ist jetzt mein Nächster?“
Darauf erzählt ihm Jesus eine Geschichte: „Ein Mann geht von Jerusalem nach Jericho. Auf dem Weg wird er von Räubern überfallen. Sie rauben ihn aus und schlagen ihn. Der Mann bleibt schwer verletzt am Straßenrand liegen. Zufällig kommt ein Priester des Weges. Als er den verwundeten Mann sieht, schaut er weg und geht schnell weiter. Etwas später kommt ein Mesner an der Stelle vorbei. Aber auch er lässt den armen Mann einfach liegen und geht weiter. Dann kommt ein Ausländer vorbei. Es ist ein Mann aus Samarien. Als er den schwer verletzten Mann am Straßenrand sieht, hat er Mitleid mit ihm. Er geht zu ihm hin und verbindet seine Wunden. Dann hilft er dem Mann auf die Beine und setzt ihn auf sein Pferd. Er bringt ihn zum nächsten Gasthaus, legt den Verletzten in ein Zimmer und kümmert sich um ihn. Am nächsten Morgen gibt er dem Wirt Geld und sagt: ‚Ich muss weiter reisen. Kümmere dich bitte gut um ihn, bis es ihm wieder besser geht. Wenn das Geld nicht reicht, dann bezahle ich den Rest, wenn ich wieder komme.’“
„Was meinst du,“ fragt nun Jesus den Religionslehrer, „Wer von diesen drei Männern war der Nächste für den Verletzten?“ „Ja, der, der ihm geholfen hat!“, antwortet der Lehrer. „Genau,“ sagt Jesus, „Mach es wie der Samariter!“

Bananeneis selbst gemacht

Hast du schon einmal selbst Eis gemacht? Das ist einfacher als man vielleicht denkt!


Du brauchst:
Bananen, Pürierstab oder Mixgerät, Gefrierschrank


Und so geht‘s:
Schäle die Bananen und schneide sie in etwa 1 cm breite Stücke. Gib die Bananenstücke in eine Schüssel mit Deckel und stell sie für 3 bis 5 Stunden in den Gefrierschrank. (Sie sollten noch nicht ganz durchgefroren sein, damit man sie noch pürieren kann.) Nimm die gefrorenen Bananenstücke und zerkleinere sie mit dem Mixer oder einem Pürierstab zu einem feinen Mus. Einfach so lange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Sind die Bananen zu weich, stell sie einfach noch etwas in den Gefrierschrank. Wenn du magst, kannst du auf die Bananeneiscreme noch etwas Zimt oder Schokoraspeln streuen und schon kannst du dein Bananeneis genießen!

Am Sonntag in der Kirche

Zweiundsiebzig Menschen hat Jesus ausgesucht. Sie schickt er in alle Städte und Ortschaften, die er selbst besuchen wollte. Immer zwei und zwei werden miteinander unterwegs sein. Bevor sie losgehen, sagt Jesus zu ihnen: „Es ist wie bei der Ernte. Es gibt so viel Arbeit, aber nur wenige Arbeiter. Darum bitten wir den Herrn, mehr Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht zu den Menschen und bringt ihnen die Frohe Botschaft! Es wird nicht einfach sein. Manchmal werdet ihr euch fühlen, wie Schafe, die in ein Rudel Wölfe kommen. Aber habt Vertrauen! Nehmt keinen Geldbeutel mit und keine Vorrats-tasche. Zieht keine Schuhe an! Wenn ihr auf dem Weg jemanden trefft, lasst euch nicht aufhalten! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort Menschen wohnen, die den Frieden lieben, wird der Friede, den ihr ihnen wünscht, in diesem Haus wohnen. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf eine Belohnung. Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch dort aufnimmt, dann esst, was man euch zu essen gibt. Heilt die Kranken, die dort leben und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist nahe!“

Was ist dein Tipp?

Am Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Für alle Fußballfans ein besonderes Ereignis!

Magst du Fußball?
Für welche Mannschaft wirst du die Daumen drücken?
Und zu wem halten deine Freunde und Freundinnen?
Hast du einen Tipp, welches Land das Turnier gewinnen wird?

Am Sonntag in der Kirche

Jesus ist zum Essen eingeladen. Der Gastgeber heißt Simon. Er ist ein guter und ehrlicher Mann, ein Pharisäer. Jesus setzt sich auf den Boden an den Tisch. Da kommt eine Frau in das Haus. Alle Leute in der Stadt wissen, dass sie eine Sünderin ist. Denn sie schaut nur auf sich selbst und kümmert sich nicht darum, wie es anderen geht. Die Frau geht zu Jesus hin. In der Hand hält sie ein Gefäß mit einem Öl, das wunderbar duftet. Die Frau weint. Sie schämt sich, weil sie weiß, dass sie oft falsch gehandelt hat. Tränen fließen über ihr Gesicht und fallen auf Jesu Füße. Da beugt sie sich vor Jesus runter und trocknet mit ihren langen Haaren seine Füße wieder ab. Dann küsst sie Jesus Füße und cremt sie mit dem duftenden Öl ein. Simon denkt sich: „Jesus muss doch wissen, was das für eine Frau ist! Von so einer wie der lässt er sich berühren?“ Jesus merkt, dass Simon verwundert ist. Deshalb sagt er: „Simon, ich möchte dir etwas sagen. Ein Geldverleiher hat zwei Männern Geld geliehen. Dem einen hat er 500 Münzen geliehen, dem anderen 50. Die Männer konnten das Geld aber nicht zurückzahlen. Da erließ ihnen der Geldverleiher die Schulden. Was glaubst du, Simon: Wer von den zwei Männern mag den Geldverleiher lieber?“ Simon antwortet: „Ich nehme an, der, dem er mehr Schulden erlassen hat.“ Da sagt Jesus: „Du hast recht. Schau, diese Frau hat heute meine Füße mit ihren Tränen gewaschen und sie mit ihren Haaren abgetrocknet. Sie hat meine Füße geküsst und sie mit dem kostbaren Öl eingecremt. Sie hat mir heute so viel Liebe gezeigt! Das zählt viel mehr als all die schlechten Dinge, die sie bisher in ihrem Leben getan hat.“ Und zu der Frau sagt Jesus: „Gott vergibt dir deine Sünden. Er weiß, dass du dich bessern willst. Du kannst einen neuen Anfang machen.“

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