
von Mag.a Angelika Gassner
erhältlich im Referat:
referat.exerzitien@seelsorge.kirchen.net
25 Gruppen in der ganzen Erzdiözese waren in der Fastenzeit mit dem neuen Exerzitienbuch auf dem Weg. Gebet und Meditation mit Bildern des Salzburger Karl Weiser für die einzelnen und Austausch in der Gruppe führten die TeilnehmerInnen Ostern entgegen. Um diese Erfahrungen danach weiter wachsen zu lassen, lud das Referat für Spiritualität und Exerzitien alle Gruppen zu Dankfeiern an zwei verschiedenen Orten ein: am 12. April in Hopfgarten und am 14. April in Bischofshofen.
Ein weiterer Grund zur Dankbarkeit: Der Lehrgang „Glaubensräume vertiefen. Exerzitien im Alltag leiten“ fand seinen feierlichen Abschluss. An 7 Lehrgangs-TeilnehmerInnen des Lehrgangs wurde das Diplom verliehen. Sie sind damit befähigt, selbst „Exerzitien im Alltag“ zu leiten.
TeilnehmerInnen des Lehrgangs "Exerzitien im Alltag" 2011/12
Die persönliche Entfaltung steht im Mittelpunkt der Exerzitien im Alltag. Zutiefst menschliche Themen begleiten alle jene, die sich auf den intensiven Prozess einlassen. Neun TeilnehmerInnen am 2. Lehrgang Exerzitien setzen sich derzeit mit Texten und Bildern auseinander. Veronika Falkner aus Hallein beschreibt ihren Weg in der Gruppe wie folgt: „In der Begegnung miteinander in tiefen spirituellen Formen und Ebenen, erfahren wir uns getragen in der Einheit und Vielfalt der Gruppe. Weil wir miteinander unterwegs sind, weil Menschen mit uns den Glauben leben und weitergeben, wird Gottes Wirken im Alltag erfahrbar.“ Natürlich ist es eine Herausforderung, sich so dem Leben und Glauben zu stellen.
Maria Gruber aus Großarl erfährt, dass sie die Auseinandersetzung mit den eigenen Tiefen der Seele, mit Verletzungen und Bedürftigkeiten sehr fordert. „Ich bleibe dennoch dabei, weil ich spüre und erfahre, dass durch das Beleuchten des Dunklen in mir viel Kraft freigelegt wird. Außerdem bin ich dabei nicht alleingelassen, sondern gut geführt, begleitet und verstanden - Gott ist da für mich, auf eine ganz menschliche Art und Weise.“
Das Geschenk der stillen Betrachtung hat Christa Ganzberger erfahren: „Die Zeit der Stille bringt mich mit den besonderen Texten und durch die beeindruckenden Bilder mir selbst und dem Göttlichen in mir näher.“