Stadtprozess

Die Erzdiözese Salzburg steht in Bezug auf die Pastoral und das Personal in der Stadt Salzburg vor großen Herausforderungen.

So wird es in der Stadt als Lebensraum vieler Menschen immer notwendiger, neue pastorale Angebote zu kreieren. Dies ist nötig, da die Affinität der Menschen für die Sozialform Pfarrgemeinde abnimmt. Neue Räume, die gleichwertig neben Pfarren stehen und in denen mit den Menschen das Evangelium entdeckt wird, müssen ermöglicht und geschaffen werden. Dies fordert auch Papst Franziskus, wenn er ermutigt, in der Stadt "neuartige Räume für Gebet und Gemeinschaft zu erfinden" (EG 73)

Des Weiteren wird die Pastoralstruktur der Stadt Salzburg in den nächsten Jahren - ressourcenbedingt – neu organisiert werden müssen. Im Zuge des Zukunftsprozesses 2018 soll sowohl über die "neuartigen pastoralen Räume" als auch über die Neuorganisation der Pfarren, der kategorialen Seelsorge und der personellen Ausstattung in der Stadt nachgedacht werden.

Die Stadt Salzburg hat rund 154.000 Einwohner. Davon sind ca. 42% katholisch.
Derzeit haben wir im Stadtdekanat 22 Territorialpfarren und mit dem LKH und der Unipfarre zwei Personalpfarren. Diese Arbeit wird einerseits sehr geschätzt. Anderseits ähnelt sie sich gerade in den Territorialpfarren sehr stark.

Das Gottesdienstangebot Samstag und Sonntag:

  • Bei rund 70 Eucharistiefeiern finden 21 am Samstagabend und nur 6 am Sonntagabend statt.
  • 25 finden im Zeitraum von 9.00 Uhr bis 10:30 Uhr (Beginnzeit)
  • nur 4 nach 11:00 Uhr und 4 am Nachmittag statt
    (SN vom 17.6.17).

Des Weiteren gibt es Pastorale Arbeit in Altenheimen, Krankenhäusern, Geistlichen Gemeinschaften und der Jugendarbeit.

  • In diesen arbeiten rund 23 Priester als Krankenhaus- oder Altenheimseelsorger, Pfarrer (oder gleichgestellte Provisoren). Teilweise aber mit zusätzlichen Aufgaben.
  • Pastoralassistent/innen arbeiten insgesamt 9,4 (in Vollzeitäquivalenten) in den Territorialgemeinden und 23,3 in der Kategorialen Seelsorge.