Selbst aktiv werden für die Umwelt

Sie wollen selbst in ihrer Pfarre oder Einrichtung aktiv werden und sich für die Umwelt engagieren?

Vorzeigeprojekte zum Mitmachen

Faire Pfarre: Faire Pfarren versprechen, bei Einkäufen auf regionale, saisonale und fair gehandelte Produkte zu achten. Denn Kaufen kann als „moralische Handlung“ gesehen werden (vgl. „Laudato si‘“ (206)). Bei Festen sollen auch vegetarische Gerichte angeboten werden; auf Wegwerfgeschirr und Getränke in Einwegverpackungen wird verzichtet. Die Pfarren verpflichten sich außerdem, ein Energiebuch zu führen, um den Strom- und Heizmittelverbrauch zu verringern.

Als Pfarre weiten wir unseren Blick über den eigenen Kirchturm hinaus. Wir wollen Kirche in ihrer weltweiten Dimension immer wieder thematisieren und wahrnehmen und als Kirchen in der Welt von heute versuchen, glaubhaft zu leben.Aus dem Folder „Faire Pfarre“

Diese Selbstverpflichtung zu einem nachhaltigen und ganzheitlichen Verhalten haben in Salzburg und dem Tiroler Unterland bisher zwölf Pfarren unterschrieben. Weitere Pfarren stehen kurz vor dem Beschluss oder sind im Diskussionsprozess.

Autofasten: Beim Autofasten geht es darum, in der Fastenzeit umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen zum Autofahren auszuprobieren, d. h. gar nicht oder deutlich weniger Auto zu fahren und stattdessen Bahn, Bus, Fahrrad, Füße, Fahrgemeinschaften etc. zu nutzen.

FleischfreiTag: Fleisch essen ist einer der Hauptfaktoren des Klimawandels. Weltweit verursacht die Fleischproduktion fast 40 Prozent mehr Treibhausgase als alle Autos, Lkw und Flugzeuge zusammen. Schon wer ein Mal pro Woche Gemüse statt Fleisch isst, kann viel bewirken. Dafür setzt sich die Initiative FleischfreiTag ein.

Den FleischfreiTag können Sie auch ganz bewusst nutzen, um sich selbst etwas Gutes zu tun: Probieren Sie ein FleischfreiTag-Rezept aus und schützen Sie so genussvoll unser Klima … und die eigene Gesundheit. Wer keine Lust hat, selbst zu kochen, findet auf der Homepage auch Wirtinnen und Wirte, die an der Aktion FleischfreiTag teilnehmen.

Kirchturmtiere: Kirchen und Kirchtürme stellen für Turmfalken, Dohlen, Mauersegler, viele weitere Vogelarten sowie Fledermäuse wertvolle Nistbiotope dar. Deren Nistplätze und damit der Lebensraum sind aber zunehmend bedroht, denn bei Renovierungen werden viele Nischen und Einflugöffnungen geschlossen oder zur Taubenabwehr vergittert.

Beim Projekt „Kirchturmtiere“ können Naturbeobachterinnen und -beobachter, Fotografinnen und Fotografen oder Mesnerinnen und Mesner Tiere an und in Kirchengebäuden per App an den Naturschutzbund melden.

Hilfe & Austausch

Wie viel kostet das? Wie haben das andere Institutionen umgesetzt? Gibt es Fördermittel? Nützliche Tipps dazu bekommen Sie von Umweltreferentin Kathrin Muttenthaler.

Ansprechperson: Kathrin Muttenthaler

Gaisbergstraße 7, 5020 Salzburg

Alle können von den Erfahrungen profitieren, die andere gemacht haben. Daher lade ich ein zu berichten, wenn Sie Vorzeigeprojekte zum Energiesparen, zum bewussten Konsum, zur Müllvermeidung oder zur Bewusstseinsbildung in Ihrer Pfarre oder Einrichtung durchgeführt haben. Kontaktieren Sie mich auch gern, wenn Sie Hilfe bei der Umsetzung eines Projekts brauchen.Kathrin Muttenthaler, Umweltreferentin der Erzdiözese Salzburg

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