1000 Lichter strahlten vor Allerheiligen

 

Gänsehaut statt Gruselfurcht:

 

SALZBURG (eds) / Am Vorabend von Allerheiligen luden 27 Pfarren in der Erzdiözese Salzburg gemeinsam mit der Katholischen Jugend zur „Nacht der 1000 Lichter“. Jugendliche verwandelten die Kirchen mit unzähligen Kerzen, Impulsen und meditativer Musik zu anregenden Orten der Besinnung, des Gebets und der Einstimmung auf das Allerheiligen-Fest.

„Die vielen Lichter erinnern uns an die vielen Alltagsheiligen um uns, die im Verborgenen Gutes tun und die Welt heller machen“ berichtet Lena Pilz, die Vorsitzende der Katholischen Jugend in der Erzdiözese Salzburg, über die Grundidee der Nacht der 1000 Lichter. „Dieser Lichterglanz weist auch darauf hin, dass es das Heilige auch im persönlichen Leben jedes Menschen gibt und nur darauf wartet, entdeckt zu werden.“

Heuer erstmals auch in der Stadt Salzburg

Premiere: In diesem Jahr öffneten erstmals auch Pfarrgemeinden in der Stadt Salzburg ihre Tore für die Nacht der 1000 Lichter. In den Kirchen von Gneis, St. Paul und Liefering - St. Martin nutzten zahlreiche Besucher/innen diese Gelegenheit zur Einstimmung auf Allerheiligen als Alternative zu Halloween. Bereits der Außenbereich der Stadtpfarrkirche St. Paul war stimmungsvoll beleuchtet. Der Kirchenraum selbst war in mystisches Kerzenlicht und Weihrauchduft getaucht und lud zum Verweilen und Beten ein. Zusätzlich gestalteten Jugendliche Stationen, die zum Nachdenken anregten. So konnten die Besucher/innen etwa in einer Klagemauer ihre Sorgen ablegen.

170 Kirchen in Österreich

Die Nacht der 1000 Lichter fand heuer insgesamt in über 170 Kirchen in Österreich statt und wurde wieder von tausenden Besucher/innen aus allen Altersgruppen genutzt. Ursprünglich wurde dieses Angebot in Osttirol vor 15 Jahren entwickelt und erstmals durchgeführt.

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