20 Jahre Weihbischof Andreas Laun

 

Der Salzburger Weihbischof ist Bischofsvikar für Ehe und Familie

 

SALZBURG (eds/wk – 24. 3. 2015) / Weihbischof Dr. Andreas Laun OSFS (72) feiert am Mittwoch, 25. März, den 20. Jahrestag seiner Bischofsweihe. Erzbischof Georg Eder hatte ihm 1995 im Dom zu Salzburg die Hände aufgelegt. Das Jubiläum feiert er mit Erzbischof Franz Lackner in einem gemeinsamen Gottesdienst am Mittwoch um 19 Uhr in der Salzburger Franziskanerkirche.

Der gebürtige Wiener Andreas Laun besuchte 1952 bis 1960 das Gymnasium Borromäum in Salzburg und begann dann das Studium der Philosophie. 1962 trat Laun in das Noviziat der Oblaten des Heiligen Franz von Sales (OSFS) in Eichstätt ein. 1967 wurde er in Eichstätt zum Priester geweiht.

Er wirkte in den folgenden Jahren als Erzieher, Kaplan und Religionslehrer und beendete 1973 in Fribourg/Schweiz sein Doktoratsstudium. 1981 habilitierte er an der Universität Wien in Moraltheologie. Er lehrte als Professor für Moraltheologie an der Hochschule Heiligenkreuz und an der Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern/Bayern.

1995 wurde Andreas Laun von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Salzburg ernannt. Der Wahlspruch bei der Bischofsweihe lautete: „Scio cui credidi“ - Ich weiß, wem ich geglaubt habe (2 Tim 1, 12). Laun ist seither Bischofsvikar für die Seelsorge an Ehe und Familie und immer wieder Referent bei verschiedenen Tagungen zu diesem Thema.

Weit über Österreich hinaus bekannt ist der Weihbischof durch seinen Einsatz für den Schutz der Ungeborenen. Andreas Laun scheut sich auch nicht, an öffentlichen Kundgebungen für das Leben teilzunehmen. Er schreibt Beiträge für verschiedene Medien und ist weiters Herausgeber der Monatszeitschrift „Kirche heute“.

Foto: Erzdiözese Salzburg

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