Allerheiligen 2019

 

- Zeit des Gedenkens an Heilige

- Zeit des Erinnerns an Verstorbene

 

 

 

„Nacht der 1000 Lichter“

SALZBURG (eds/kap – 29. 10. 2019) Der Abend und die Nacht des 31. Oktober stimmen mit der Aktion „Nacht der 1000 Lichter“ in den österreichischen Diözesen auf Allerheiligen und Allerseelen ein. Jugendliche und Erwachsene haben sich mit bekannten Heiligen und „Alltagsheiligen“ und damit auch mit dem Heil-Werden auseinandergesetzt. In 26 Kirchen der Erzdiözese Salzburg laden sie die Menschen ein, im Glanz der unzähligen Lichter die Strahlkraft des Heiligen zu entdecken und in sich selbst nachzuspüren. Impulse, Texte, Musik, begehbare Labyrinthe, Lichterwege usw. unterstützen das Spiel mit Licht und Dunkelheit.


Angebot in der Erzdiözese Salzburg:
in der Stadt Salzburg:
Pfarrkirche Gneis – 18 bis 22 Uhr
Pfarrkirche Liefering – St. Martin – 19 bis 21 Uhr
Pfarrkirche St. Paul – 20 bis 22 Uhr

im Flachgau:
Pfarrkirche Seekirchen – 20 bis 23.15 Uhr
Falkensteinkirche St. Gilgen – 18 bis 20 Uhr

im Tennengau:
Pfarrkirche Oberalm – 18 bis 20 Uhr

im Pinzgau:
Pfarrkirche Kaprun – 18 bis 20 Uhr
Pfarrkirche Lofer – 18 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Saalfelden – 18.30 bis 21.30
Pfarrkirche Bruck an der Glocknerstraße – 19 bis 21 Uhr

im Pongau:
Pfarrkirche Eben im Pongau – 18 bis 21 Uhr
Pfarrkirche St. Johann/Pg. – 18 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Goldegg – 18 bis 20 Uhr

im Lungau:
Pfarrkirche Unternberg – 18 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Mauterndorf – 18 bis 21 Uhr

im Tiroler Unterland:
Pfarrkirche Walchsee – 19.30 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Ebbs – 19 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Kufstein – St. Vitus – 18.30 bis 21.30 Uhr
Pfarrkirche Wörgl – 19 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Bruckhäusl – 19 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Itter – 18 bis 21 Uhr
Rattenberg – Filialkirche zum Hl. Briccius – 19 bis 20.30 Uhr
Pfarrkirche Reith/Alpbachtal – 19 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Mayerhofen – 18 bis 22 Uhr
Kitzbühel Katharinenkirche – 18 bis 21 Uhr
Pfarrkirche Oberndorf – 18 bis 21 Uhr

Weitere Informationen und teilnehmende Pfarren in ganz Österreich sind auf der Homepage der Aktion zu finden: http://www.nachtder1000lichter.at/

Allerheiligen (1. November)

Zu Allerheiligen (lateinisch: festum omnium sanctorum) gedenkt die katholische Kirche aller Heiligen und Märtyrer. Ein Gedenken an alle Heiligen lässt sich im Osten bereits im 4. Jahrhundert als Herrentag aller Heiligen am ersten Sonntag nach Pfingsten nachweisen. Das Datum des Fests Allerheiligen legte Papst Gregor IV. 835 für die gesamte Westkirche auf den 1. November fest. Auf diese Weise sollen insbesondere jene Heiligen in den Mittelpunkt gerückt werden, derer nicht durch eigene Feiertage im Jahreskreis gedacht wird und welche nicht im alltäglichen Bewusstsein präsent sind. Hintergrund ist hier die Lehre der Kirche, wonach jeder Gläubige zur Heiligkeit berufen ist.
Viele Menschen nutzen diesen Feiertag, um am Grab ihrer verstorbenen Verwandten und Freunde zu beten. Die Gräber werden im Vorfeld mit Herbstblumen, Zweigen, Gestecken und Kerzen geschmückt und am Festtag gesegnet. Vielerorts finden auch Zeremonien zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege mit Kranzniederlegungen statt.
Allerheiligenstriezel – Gebildbrote aus Germ- oder Briocheteig – sind weitverbreitet und werden an Arme, Kinder und Patenkinder verschenkt.
Der Allerheiligentag ist ein gesetzlicher Feiertag. Für die katholische Kirche ist das Allerheiligenfest ein sogenanntes Hochfest –die liturgische Farbe ist Weiß.

Allerseelen (2. November)

Der Kern des Allerseelentages (lateinisch: [Dies] in commemoratione omnium fidelium defunctorum, „Tag des Gedenkens an alle verstorbenen Gläubigen“) ist die Erinnerung an alle Verstorbenen. Der Allerseelentag geht auf Abt Odilo von Cluny zurück, der 998 das Gedächtnis aller verstorbenen Gläubigen anordnete. Ähnliche Gedächtnistage sind auch schon vorher bezeugt. Der Tag steht theologisch in enger Verbindung mit der Lehre vom Fegefeuer (Reinigungsort, Purgatorium) als Ort der Läuterung der Verstorbenen, die Hilfe von den Lebenden durch Gebet, Fasten und Almosen erhalten. Zu Allerseelen zieht es viele Menschen an die Gräber, um für verstorbene Verwandte und Freunde zu beten.
Das Allerseelenfest ist ein Fest, das der Trauer der Menschen Raum geben soll – die liturgische Farbe ist Violett oder Schwarz.


In der Erzdiözese Salzburg werden für trauernde Menschen sogenannte Trauerräume angeboten.

Trauerräume in der Erzdiözese Salzburg:

In der Salvator-Kirche der Christian-Doppler-Klinik von Mittwoch, 30. Oktober, bis Samstag, 2. November 2019
Die Margarethenkapelle auf dem Friedhof St. Peter in Salzburg ist von Samstag, 26. Oktober, bis Samstag, 2. November 2019, von 10.30 bis 18 Uhr als Trauerraum gestaltet und geöffnet.
In der Zeit von Donnerstag, 31. Oktober, bis Samstag, 2. November 2019, öffnet die Pfarre Maxglan in der kleinen Kirche jeweils von 10 bis 20.30 Uhr ihren Trauerraum.
In der Pfarre Anthering ist der Trauerraum von Donnertag, 31. Oktober, bis Samstag, 2. November 2019, von 9 bis 19 Uhr geöffnet.


Foto 1: Trauerraum Margarethenkapelle mit Klagemauer
Foto 2: Friedhof zu Allerheiligen/Franz Neumayr
Foto 3: Engelsfigur/Franz Neumayr

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