Alles im Blick: Gottesdienste kommen per Stream aus dem Dom

 

Gute Nachrichten für alle, die keinen Gottesdienst im Dom zu Salzburg verpassen wollen:

 

SALZBURG (eds-20. 12. 2019) /  „Man kann Gottesdienste ab Weihnachten via Bild und Ton auf der Dom-Homepage mitverfolgen“, sagt Obermesner Dietmar Koisser, der den Regieplatz getestet hat (im Bild).  Der Plan laute, grundsätzlich alle Gottesdienste zu übertragen, besondere jedoch von einem Regisseur gesteuert zu zeigen. „Bei der Tonqualität werden wir noch kräftig aufrüsten, um den Zuschauern die Mozartmessen und andere Höhepunkte mit Qualität anbieten zu können“, sagt Koisser.

Wem der neue Dienst nutzt? „Ich denke an Menschen, die viele Jahrzehnte in den Dom zum Gottesdienst gekommen und nun älter, krank, im Spital oder Seniorenheim sind. Für sie ist die Übertragung eine tolle Geschichte und man braucht nicht meinen, dass jemand mit 80 Jahren nicht mit dem Internet umgehen kann“, sagt Domkustos Johann Reißmeier. Der Priester weiß, dass auch die Mozart-Messen und Werke der Wiener Klassik durchaus anziehend wirken. Reißmeier: „Manche kommen sogar aus Rom, weil solche Messen im Dom nicht nur aufgeführt werden, sondern zur Liturgie gehören.“

Die Übertragungen starten am 25. Dezember unter www.salzburger-dom.at

Die beiden Bildschirme und die Steuerung stehen im Kapitelhaus. Die Vision des Obermesners: „Die Bilder könnte es auch für weiteren Bildschirmen für die Leute geben, die im Dom weiter hinten sitzen.“

Vorbilder waren etwa der Wiener Stephansdom, der größere Ereignisse streamt. Der Kölner Dom ist auch sehr aktiv; Obermesner Koisser hat sich von beiden Ideen geholt.

 

Foto: An den Schalthebeln für die Live-Streams aus dem Dom zu Salzburg sitzt Obermesner Dietmar Koisser.

Fotos (3): Erzdiözese Salzburg, mih

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