Andreas Gassner ist neuer Kirchenmusikreferent

 

Gassner ist Nachfolger des im Oktober 2015 verstorbenen Armin Kircher

 

SALZBURG (eds - 15. 2. 2016) / Mit dem gebürtigen Salzburger Andreas Gassner (52) folgt ein erfahrener und vielseitiger Kirchenmusiker dem bekannten Armin Kircher als Kirchenmusikreferent der Erzdiözese Salzburg nach. Kircher war auf der Fahrt nach Wien am 12. Oktober 2015 plötzlich verstorben. Gassner tritt heute sein neues Amt an.

Gassner studierte am Mozarteum das Konzertfach Orgel, Katholische Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik. Mit Meisterkursen im In- und Ausland ergänzte er seine Studien. Seit 1982 ist Andreas Gassner Organist und Chorleiter in Bischofshofen, seit 1990 regionaler Kirchenmusikreferent der Erzdiözese im Pongau. Weiters unterrichtet er seit 1989 Klavier und Orgel am Musikum Salzburg. Seit 2004 ist Gassner Landeschorleiter des Salzburger Chorverbandes.

1990 gründete Andreas Gassner den Kammerchor Vox Cantabilis, von 1999 bis 2005 leitete er außerdem den Jugendchor aCHORd aus Bischofshofen. 1996 heimste der Musiker beim 2. Internationalen Chorwettbewerb in Salzburg den Sonderpreis für den besten Chorleiter ein. Der Deutsche Sängerbund verlieh Gassner 2005 das Goldene Abzeichen, die User von www.salzburg.at wählten ihn 2005 zum „Salzburger des Jahres“. Neben zahlreichen Auszeichnungen und Sonderpreisen für seinen Chor freut sich der Musiker auch über einen Sonderpreis für seine Eigenkomposition „O Maria maris stella“ beim Internationalen Chorwettbewerb in Venedig 2012 und den Sonderpreis für den besten Chorleiter beim Internationalen Chorwettbewerb in Prag 2013.

Als Kirchenmusikreferent ist Andreas Gassner Leiter und Koordinator sämtlicher musikalischer Agenden in der Erzdiözese. Dies umfasst unter anderem die Aus- und Weiterbildung von KantorInnen, ChorleiterInnen und OrganistInnen sowie die Unterstützung der Liturgieverantwortlichen in den Pfarren. Weiters ist Gassner für diözesane Projekte im Bereich der Kirchenmusik, darunter die Rundfunkgottesdienste und aktuell das Projekt Salzburg 2016, verantwortlich. Auch die Nachwuchsförderung und die Vernetzung mit den österreichischen Diözesen zählen zu den Aufgaben des Referenten.

Foto: Gassner 

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