Auf Urlaub mit Kindern

 

Kinder lieben den Tapetenwechsel, den ein Urlaub mit den Eltern bringt – damit er gelingt, müssen die kindlichen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen

 

SALZBURG (eds/rupertusblatt-9.8.2019) / Schreiende Kinder auf den Rücksitzen, Blechlawinen in der Sommerhitze, entnervte Fluggäste auf den Nebensitzen oder schimpfende Mitreisende im Liegewaggon – wer so in den Urlaub startet, kann sich auf etwas gefasst machen. 

Um sich dagegen zu wappnen hilft es, das Reiseziel mit Bedacht zu wählen. Können die Kinder mit langen Autoreisen umgehen, sind Sie selbst gestresst am Flughafen und halten die Kinder die beengte Situation und das lange Sitzen im Flugzeug oder im Zug aus? Wen es in die Ferne treibt, der sollte überlegen, die Anreise auf mehrere Etappen mit vielleicht einer Übernachtung aufzuteilen. Kinder brauchen immer wieder etwas Bewegung, ein gutes Essen oder ein kleines Erlebnis zwischendurch. Das geht im eigenen PKW problemlos, bei Bahnreisen braucht es schon mehr Planung, Flug­reisen sind mit sehr lebendigen Kindern etwas schwieriger. 

Oft geht es beim Familienurlaub gar nicht so sehr darum, wie exotisch das Ziel ist. Der notwendige Tapetenwechsel gelingt genauso gut beim Baden an der wenige Autostunden entfernten Adria und an den heimischen Seen oder beim Wandern in unseren Bergen. Gerade wer in städtischen Gebieten lebt, kann mit Urlaub am Bauernhof eine Punktlandung erzielen.  

Guter Schlaf und gutes Essen helfen

Wer das richtige Reiseziel für sich und die Familie gefunden hat, darf sich der nächs­ten Herausforderung stellen: Familienzimmer im Hotel, Appartment, Campingplatz oder Berghütte? Diese Entscheidung hängt nicht nur von der Abenteuerlust ab, sondern auch davon, wie alle Familienmitglieder zum nötigen Schlaf kommen. Wenn kleine Kinder nachts weinen, empfiehlt sich ein „Ausweichzimmer“, in das sich ein Elternteil mit dem Kind zurückziehen kann. Das geht gut in Appartments mit zwei Schlafzimmern oder in zwei Hotelzimmern mit Verbindungstür. 

Schließlich gilt es noch eine Frage zu klären: woher kommt das Essen? Wer sich gerne verwöhnen lässt, wählt vielleicht ein Hotel mit Halb- oder Vollpension. Wer lieber verschiedene Lokale ausprobiert, sollte eine Unterkunft mit Frühstück buchen. Doch gerade mit Kleinkindern, die nicht so gerne im Restaurant sitzen, kann selbst kochen Entspannung bringen.

Haben es alle ans Reiseziel geschafft, sollte nur noch eins im Vordergrund stehen: ein schöner, entspannender Urlaub für alle. Wer genug Zeit einplant und spontane Plan­änderungen mit Gelassenheit nimmt, kann den Urlaub in vollen Zügen genießen.

 

Dies ist eine gekürzte Fassung eines Artikels aus dem Rupertusblatt. Mehr Tipps finden Sie in der Ausgabe Nr. 31/2019.

Foto: pixabay

 

 

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