Ausstellung: „Stille Nacht? – Geburt in der Bibel“

 

Die Bibelwelt nimmt mit auf eine spannende Reise in die Welt des Alten Orients

 

SALZBURG (eds-7.12.2018) / Das Lied „Stille Nacht“ und sein 200-Jahr-Jubiläum sind der Anlass für die Sonderausstellung „Stille Nacht? – Geburt in der Bibel“ in der Bibelwelt. Nicht die Melodie, sondern der in der Heiligen Schrift und in der antiken Lebenswelt fußfassende Text von Joseph Mohr inspirierte die Ausstellung. War die stille Nacht der Geburt Jesu denn wirklich still? Das fragten sich die Initiatorinnen und Initiatoren.

„Eine junge Hochschwangere auf der einen Seite, auf der anderen ein Mann, der sie zur Frau genommen hatte, um sie vor der damals vorgeschriebenen Steinigung zu bewahren, Hirten – raue Gesellen – als erste Gratulanten: Mit der Idylle, mit der wir sie heute verbinden, hatte die Geburt Jesu wenig zu tun“, sagt Bibelwelt-Obmann Pfarrer Heinrich Wagner. Gebären war damals zudem mit einem hohen Gesundheitsrisiko und vielen kulturellen Eigenarten verbunden – Reinheitsvorschriften, wie das Salzen und Waschen des Kindes, Beschneidungsrituale und das Auslösungsopfer für die Erstgeborenen. Erst am Ende einer jeden glücklichen Geburt stellen sich Stille, Glückseligkeit und Frieden ein. Christen verbinden dies insbesondere mit dem Geheimnis der Menschwerdung Jesu.

Als Erlebnishaus will die Bibelwelt Bibel und Geburt ganzheitlich erlebbar machen. So findet man immer wieder Kisten, in denen interessante Informationen rund um die Gebräuche im Alten Orient stecken; ein Raum mit Herztönen zeigt, wie sich die Welt vor der Geburt für das Kind anhört.  

Täglich Spezialführungen möglich 

„Stille Nacht? – Geburt in der Bibel“, Bibelwelt, Plainstraße 42A, Salzburg, geöffnet bis 18. Februar 2019: Montag, Donnerstag bis Samstag, 10–18 Uhr, Sonn- & Feiertage, 11–18 Uhr; 24. und 31. Dezember: 10–13 Uhr, geschlossen: 25. Dezember, 1. Jänner 

Spezialführungen für Gruppen können unter bibelwelt.at@gmail.com oder Tel. 43 (0)676/87 46-7085 bestellt werden. Nähere Informationen: www.bibelwelt.at

 

Foto1: Bibelwelt-Obmann Pfarrer Heinrich Wagner: „Gott ist der Erbarmende. Das Spannende ist, dass dieses Wort ‚Rachamim‘ – ‚Erbarmen‘ – im Hebräischen verwandt ist mit dem Wort ‚Rächäm‘ ­für ‚Mutterschoß‘, ‚Gebärmutter‘.“

Foto2: Bibel zum Anfassen und zum selbst Entdecken.

Foto3: Eine ungewöhnliche Krippe ist Teil der Ausstellung.

Fotos: Erzdiözese Salzburg

Ein Video zur Eröffnung der Sonderausstellung finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

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