Beschützt und geborgen – Zuflucht für Kinder in Krisenregionen

 

Foto und Videoausstellung im Salzburger Spielzeugmuseum bildet den Auftakt der Caritas Kinderkampagne 2016

 

SALZBURG (eds/caritas - 28.01.2016) /Weltweit haben 60 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung, leben in Krisengebieten ohne Schutz und Sicherheit. Im Syrienkonflikt wurden 7,6 Millionen Minderjährige unschuldige Opfer des Krieges. Sie drohen zu einer „lost generation“ heranzuwachsen. Die Caritas Salzburg setzt Ihren Schwerpunkt in der Heurigen Kinderkampagne auf die Bildungsprojekte Beth Aleph und Broumana im Libanon. Ca. 200 Flüchtlingskinder und Kinder mit Migrationshintergrund erhalten hier Schutz, Bildung und eine warme Mahlzeit. Die Auftaktveranstaltung zur Kinderkampagne fand am 27. Jänner im Spielzeug Museum Salzburg mit einer Foto- und Videoausstellung statt.  

„Laut UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht auf Sicherheit und Schutz, Zugang zu Bildung, Hilfe und ein Aufwachsen in der Familie. 60 Millionen Kinder weltweit haben nichts von alldem. 30 Millionen Kinder sind auf der Flucht. Auch sie müssen die Chance bekommen, kindgerecht und chancenreich aufzuwachsen“ erklärt Caritas Direktor Johannes Dines.  „Die Caritas hat sich zum Ziel gesetzt, mit der diesjährigen Kinderkampagne 50.000 Kindern zu helfen und ihnen neben Bildung, auch Schutz und Geborgenheit zu geben“.  

Kinder Leben in Armut und Angst

Ein Drittel der Weltbevölkerung sind Kinder. Beinahe die Hälfte von ihnen ist von extremer Armut betroffen. Sie haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Nahrung und Schutz. Sie sind öfter krank, haben eine schlechte Schulbildung kaum die Chance, ihren Lebensstandard zu verbessern.   Der Krieg zwingt viele Kinder dazu, schnell erwachsen zu werden. Sie werden Zeugen von Gräueltaten, verlieren Familienangehörige und können nicht zur Schule gehen. Gewalt, Vernachlässigung, Ausbeutung, Missbrauch und Hunger sind Teil des täglichen Lebens.  

Hilfe für Kinder im Libanon

Der Libanon hat, gemessen an der eigenen Einwohnerzahl, weltweit am meisten Flüchtlinge aufgenommen. Rund eine Million syrischer Flüchtlinge sind hier registriert, davon ca. 400.000 Kinder zwischen drei und 14 Jahren. Die 200.000 Schulpflichtigen Kinder überfordern das Libanesische Schulsystem bei weitem. Die Caritas Salzburg unterstützt die Schule und Internat der Barmherzigen Schwestern in Broumana, und das Vorschulprojekt Beth Aleph, in dem Circa 100 Kinder asiatischer und afrikanischer MigrantInnen sowie zunehmend auch syrische Flüchtlingskinder, lesen, rechnen und schreiben lernen.  

Foto- und Videoausstellung im Spielzeug Museum

Stefan Maier, Caritas Nah-Ost Koordinator und Fotograf Philipp Benedikt reisten Ende letzten Jahres gemeinsam in den Libanon, um u.a. die St. Vinzenz Schule und das Vorschulprojekt Beth Aleph zu besuchen. Dabei entstanden eine ausdrucksvolle Fotoserie und mehrere Kurzvideos zu den Kinderprojekten, die im Rahmen einer Fotoausstellung von 27. bis 31. Jänner im Spielzeug Museum zu sehen sind. Danach werden die Bilder den ganzen Februar im „Schweiger Deli“ in Itzling ausgestellt, und können für eine Mindestspende von 50 Euro erworben werden. Der Reinerlös kommt Caritas Projekten für Kinder im Nahen-Osten zugute.

Spenden:
Raiffeisenverband Salzburg
IBAN AT11 3500 0000 0004 1533
BIC RVSAAT2S
Kennwort: Kinderkampagne 2016
Online-Spenden: www.caritas-salzburg.at 

Bild: Caritas Nah-Ost Koordinator Stefan Maier in der Schule St.Vinzenz in Broumana; Foto: Caritas

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