Beten zum Segen für die Menschen!

 

Weihbischof feiert mit Ordensgemeinschaften „Tag des geweihten Lebens"

 

 

 

SALZBURG (eds-2.2.2018) / Anlässlich des Tages des geweihten Lebens feierten gestern Abend zahlreiche Ordensmitglieder aus dem Salzburger und Tiroler Teil der Erzdiözese gemeinsam mit Weihbischof Hansjörg Hofer die Vesper bei den Barmherzigen Schwestern in Salzburg/Mülln. Der 2. Februar ist österreichweit Anlass für Gottesdienste, Gebetszeiten und Tagungen in den Diözesen und soll ein Kennenlernen und die Wertschätzung von Orden und Gemeinschaften geistlichen Lebens fördern.

„Ihr, liebe Schwestern und Brüder des gottgeweihten Lebens, habt euch sozusagen zur Lebensaufgabe gemacht, Gott zu loben mit eurem ganzen Leben“, betonte Weihbischof Hofer in seiner Predigt. Von diesem Gotteslob gehe Segen und Heil für die Menschen aus. Das tägliche Gebet der Ordensschwestern und –brüder sei auch ein stellvertretendes Beten: „ein Beten für die Kinder, die Familien, die Alten und Kranken, die Mühseligen und Beladenen, die Menschen am Rande, die Gestrandeten und Heimatlosen, die Kirche, den Frieden, die Berufenen und für neue Berufungen“, so Hofer.

Im Namen der Kirche, aber auch stellvertretend für viele Menschen dankte er den Ordensmitgliedern für ihren Einsatz und ihr Gebet und schloss mit einer Bitte: „Möge eure Lebenshingabe der Same für neue Berufungen sein, die wir so sehr von Gott erbitten!“

190 Frauen- und Männerorden in Österreich

Eingeführt hatte den Tag des geweihten Lebens Papst Johannes Paul II. am Kirchenfest „Mariä Lichtmess“ im Jahr 1997. Erinnert wird dabei daran, dass Maria und Josef ihren Erstgeborenen im Tempel Gott geweiht hatten.

In Österreich gibt es laut Auskunft der Ordensgemeinschaften 105 Frauenorden, ihnen gehören 3.900 Ordensfrauen an. In den 85 Männerorden leben 1.950 Ordensmänner. Die Gemeinschaften tragen Seelsorge, soziale Einrichtungen und Krankenhäuser, betreiben Schulen und Kindergärten, halten kulturelles Erbe lebendig und sind Arbeitgeber in diversen Wirtschaftsbetrieben.

 

Fotos: eds

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