Bittwallfahrt um geistliche Berufe am Nationalfeiertag

 

Jung und alt, Familien, Ordensleute, Priester und Seminaristen vereinte die Bitte um Geistliche Berufe.

 

ALTENMARKT (eds/blaschke – 28.10.2015) /„Es ist wie ein Erntedank: Die schönste Gabe gehört Gott. Es geht nicht darum, den Glauben irgendwie in das Leben zu integrieren, sondern Gott an die  erste Stelle zu setzen“ betonte Erzbischof Franz Lackner in seiner Predigt in Altenmarkt. 180 Personen pilgerten am Nationalfeiertag bei sonnigem Herbstwetter in Richtung Altenmarkt. Dass es mehr denn je auf unseren Wegen christliche Zeichen geben muss, betonte Pfarrer Josef Hirnsperger unterwegs.  

Der Erzbischof wies in seiner Predigt auf die Schönheit der vielfältigen Berufungen hin, die sich gegenseitig ergänzten. Er rief besonders zum beharrlichen Gebet um Priester- und Ordensberufe sowie zum Geweihten Leben auf. In den letzten 13 Jahren sind aus der Erzdiözese Salzburg 44 Priesterberufungen hervorgegangen. „Jede Berufung bedeutet auch Verzicht. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen!“, so der Erzbischof, auch seine Lebenspläne seinen oftmals durchkreuzt worden. Immer wieder hieß es für ihn aufzubrechen und neue Wege zu beschreiten.  

Die Feier war auch geprägt vom Gedenken an den verstorbenen Alterzbischof und langjährigen Pfarrer von Altenmarkt, Georg Eder. Ihm waren geistliche Berufungen ein großes Anliegen: „nicht nur für Berufungen zu beten, sondern junge Menschen für ein Leben in der engeren Nachfolge Jesu ermutigen und tatkräftig unterstützen“ war seine stetige Mahnung an die Diözese.  

Das Team der Berufungspastoral organisiert gemeinsam mit der Lorettogemeinschaft monatliche Eucharistiefeiern in der Pfarrkirche Salzburg - St. Blasius unter dem Motto: „Neue Berufungen braucht das Land“. Termine: Dienstag, 3.11.; 1.12.2015; 12.1., 9.2.2016 jeweils von 18.15 bis 19.30 Uhr.

Bilder: EDS/Blaschke

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