Bundespräsident besucht Erzabtei St. Peter

 

Erzabt Birnbacher dankte Van der Bellen für Ansprache zur Festspiel-Eröffnung und würdigt das angesprochene Europa-Anliegen

 

SALZBURG (eds /kap 30. 7. 2018) /) Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Samstag in Salzburg die Erzabtei St. Peter besucht. Die Benediktinerabtei wurde vom Heiligen Rupert (650-718) zur Mission in den Südostalpen gegründet und ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum. Wegen seines Alters, seiner liturgischen Tradition und seiner Kulturschätze gilt es als geistliches Herz der Festspielstadt und der Region. Van der Bellen und seine Gattin Doris Schmidauer trafen in St. Peter u.a. mit Gastgeber Erzabt Korbinian Birnbacher, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Bürgermeister Harald Preuner, Äbtissin Veronika Kronlachner (Nonnberg) sowie Ordensleuten des Benediktinerkonvents zusammen. 

Der Bundespräsident habe sich laut Präsidentschaftskanzlei sehr beeindruckt von der teilweise romanischen Klosteranlage gezeigt, die er als "Oase in der Innenstadt" bezeichnete. Die Führung durch den Erzabt ging in die Stiftskirche, die Bibliothek und den Kreuzgang. Ein Konzert in der Stiftskirche bildete den Höhepunkt. Van der Bellen hob dabei die Notwendigkeit einer Erhaltung und Pflege des Kulturerbes der Stifte und Klöster hervor. 

Erzabt Birnbacher dankte dem Staatsoberhaupt für die Ansprache zur Festspiel-Eröffnung und würdigte das angesprochene Europa-Anliegen. Er berichtete über die bevorstehenden Schritte zur Stiftskirchen-Renovierung und über die Bewegung zur Liturgie- und Kirchenreform der Jahre 1920-1960, mit den beiden österreichischen Stiften St. Peter und Klosterneuburg als Zentren. Der Abt verwies aber auch auf die wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten seines 1.300 Jahre alten Stifts, wofür Van der Bellen großes Interesse zeigte.

Foto: Besuch in der Stiftskirche St. Peter: Bürgermeister Harald Preuner, Gastgeber Erzabt Korbinian Birnbacher, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Gattin Doris Schmidauer und Landeshauptmann Wilfried Haslauer (v.l.n.r.)
Foto: LMZ/Neumayr/Leo

 

 

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