Der Vorbereitungskurs für die Erwachsenenfirmung startet Ende November

 

Die Salzburgerin Manuela Portenkirchner erzählt, wieso sie ihre Firmung nachholte

 

SALZBURG (eds-25.10.2018) / Viele Gründe sind ausschlaggebend, dass Erwachsene ihre Firmung nachholen möchten. Die 28-jährige Salzburgerin Manuela Portenkirchner kann es empfehlen: „Ich habe sehr aufgeschlossene Menschen getroffen und interessante Gespräche geführt.“ 

Firmung: ein Fest im Familienkreis 

„Meine Cousine hat mich gefragt, ob ich die Taufpatin ihrer Tochter werden möchte. Das hat mir den Anstoß gegeben, mich mit meinem Glauben auseinander zu setzen. Ich habe mich dann dazu entschieden, die Kleine auf ihrem Lebensweg zu begleiten und die Firmung nachzuholen. Als Jugendliche wäre mir die Bedeutung dieses Schrittes nicht bewusst gewesen“, erzählt sie. 

Bei Manuela Portenkirchner war es vergangenes Jahr so weit: „Die Erwachsenenfirmung zu Pfingsten im Dom war mir etwas zu groß. Mein Opa hat mir von seinen schönen Erinnerungen an Maria Plain erzählt und so haben wir bei P. Bernhard Röck angefragt. Die Firmung war sehr feierlich, ein Fest im engsten Familienkreis. Meine Familie hat mich voll und ganz unterstützt. Ich denke, meine Großeltern haben sich besonders gefreut“, sagt sie. 

Jährlich 20 erwachsene Firmkandidaten in der Stadt Salzburg 

Rund 20 Erwachsene entscheiden sich in der Stadt Salzburg jedes Jahr dafür, das Sakrament nachzuholen. Nicht mit eingerechnet sind dabei Erwachsene, die gleichzeitig getauft und gefirmt werden (2017: 50 in der Stadt Salzburg). „Viele sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Sie sind beruflich angekommen und haben Zeit, sich wieder näher mit dem Glauben zu beschäftigen“, erklärt Dominik Elmer, als Referent für Stadtpastoral der Erzdiözese für die Firmvorbereitung in der Stadt Salzburg zuständig. Für die kirchliche Heirat ist die Firmung nicht zwingend, „aber viele holen sie davor nach. Sie wollen das ,Gesamtpaket‘“, meint Elmer. Auch die erwachsenen Firmkandidaten wählen eine Firmpatin/einen Firmpaten. „Viele freuen sich sehr, das Patenamt übernehmen zu dürfen – egal wie alt der Firmkandidat ist“, sagt er. 

Firmvorbereitung 

Die Firmvorbereitung unterscheidet sich von der für jugendliche Firmlinge. „Die erwachsenen Firmkandidaten sind in einem Alter, in dem sie gesellschaftspolitische und kulturelle Themen beschäftigen. Wenn sie sich da mit dem Glauben auseinander setzen, bringt es ein neues Bild und eine Bereicherung.“ Bei der Vorbereitung an sechs Abendeinheiten sprechen die Firmkandidaten über das persönliche und biblische Gottesbild und die Evangelien, sie lernen das Ordensleben kennen und der Generalvikar erklärt die Sakramente. Eine spirituelle Kirchenführung rundet den Kurs ab. 

Der nächste Firmvorbereitungskurs für Erwachsene in der Stadt Salzburg startet am 29. November, 18–20 Uhr. Anmeldung unter www.kirchen.net/stadtpastoral 

Foto: Superior Pater Bernhard Röck OSB spendete Firmkandidatin Manuela Portenkirchner im Beisein ihrer Patin Manuela Achleitner in Maria Plain die Firmung.

Foto: privat

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