Die Kultur des alten Korea und Südkorea heute

 

Einblicke in die Kultur Koreas im afro-asiatischen Institut

 

SALZBURG (eds/aai - 14-3-2016) /Im Rahmen der Global Space Vortragsreihe des afro-asiatischen Instituts Salzburg fand gestern Abend der multimediale Vortrag „Die Kultur des alten Korea und Südkorea heute“ mit Jung-Ja Holm statt.

In traditioneller koreanischer Tracht (Hanbok, aus Seide und Ramir, handbemalt) führte die Korea-Expertin die BesucherInnen mit Vortrag und Film in die 5000 Jahre alte Kultur Koreas ein. Von der ältesten Buchdrucktechnik (200 Jahre v. Gutenberg) über das berühmte Tripitaka Koreana (80 000 Buchdrucktafeln) und die meisterhafte Entstehung des koreanischen Alphabets „Hangul“ unter König Sejong zur Bekämpfung des Analphabetismus wurde ein Bogen in das heutige Südkorea mit innovativer Medizintechnik und fortschrittlicher IT-Industrie gespannt.

„Die unzähligen kulturellen Errungenschaften der letzten 5000 Jahre sind die Basis für die rasante wirtschaftliche und technologische Entwicklung Südkoreas und beruhen auf dem Staats-Gründungsgedanken des „Hongikingan“ (혹익인간,  Leben und Handeln zum Wohle aller Menschen)“, so Jung-Ja Holm.

Danach wurden die BesucherInnen mit koreanischen Spezialitäten verköstigt – Tongbaechu Kimchi (fermentierter Kohl, scharf), Songpyeon (Reiskuchen mit Bohnen gefüllt), Dongnae Pajeon (Frühlingszwiebel ‚Pfannkuchen‘), Chungmu Gimbap (Kleine Reisröllchen mit Seetang), etc.

das afro-asiatische Institut (aai) versteht sich als Bildungs- und Unterstützungsplattform für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika (www.aai-salzburg.at)

Die südkoreanische Erzdiözese Daegu ist Partnerdiözese der Erzdiözese Salzburg. Mehr

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