Drei Neue in Leitungsaufgaben der Erzdiözese Salzburg

 

Priesterseminar, St. Virgil, und Seelsorgeamt ab Herbst mit neuer Leitung

 

SALZBURG (eds - 3.3.2016) /  Erzbischof Franz Lackner gibt drei Veränderungen in der Leitung der Erzdiözese bekannt, die mit 1. September 2016 wirksam werden: Auf Seelsorgeamtsleiter Prälat Balthasar Sieberer, der im Oktober sein 75. Lebensjahr vollendet, folgt der Saalfeldner Stadtpfarrer und Regionaldechant Mag. Roland Rasser (63). Auf Prälat Dr. Hans-Walter Vavrovsky (72) folgt als Rektor von St. Virgil der Neumarkter Pfarrer und Dechant Mag. Dr. Michael Max (46). Und auf den Regens des Priesterseminars, Dr. Gottfried Laireiter (57), der zwar Bischofsvikar für die Orden bleibt, aber in eine Pfarre wechseln wird, folgt der Mittersiller Pfarrer und Dechant Mag. Tobias Giglmayr (56).

Prälat Sieberer stand seit 1988 ununterbrochen an der Spitze des Seelsorgeamtes. Sein Nachfolger Roland Rasser wurde 1952 in Oberndorf bei Salzburg geboren und 1985 zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Kooperator und Religionslehrer in Saalfelden und kam 1988 als Kooperator nach Salzburg/St. Andrä. 1989 bis 1995 wirkte Rasser als Präfekt im Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum, bevor er 1995 zum Stadtpfarrer von Saalfelden ernannt wurde. Seit 2011 ist er Regionaldechant für den Lungau, Pinzgau und Pongau.

Roland Rasser gilt als innovativer Pfarrer, der in der Großpfarre Saalfelden immer um gute seelsorgliche Arbeit bemüht war. Das zeigte sich unter anderem im Wohnviertelapostolat und in verschiedenen Willkommensaktionen („Gut dass es die Pfarre gibt“). Außerdem ist Saalfelden die erste Pfarre Österreichs mit einer eigenen PfarrApp.

Hans-Walter Vavrovsky spricht selbst von der „Notwendigkeit eines Generationenwechsels“. Er stand 33 Jahre als Rektor an der Spitze des Bildungshauses St. Virgil, das heuer sein 40-jähriges Bestehen feiert. „Ich möchte den Jüngeren eine Chance geben“, betont er. Als Rektor folgt ihm der bekannte Neumarkter Stadtpfarrer Michael Max nach. Max wurde 1970 in Gmunden geboren und wurde 1996 in Salzburg zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Religionslehrer und Kooperator und Dekanatsjugendseelsorger in St. Johann in Tirol und dann als Kooperator in Salzburg/Gnigl. Nach dem Doktoratsstudium in Rom kam er 2005 nach Neumarkt am Wallersee, wo er äußerst beliebt ist. 2007 wurde er diözesaner Liturgiereferent, seit 2013 ist er Dechant. Außerdem wurde Michael Max bereits 2008 zum Vorsitzenden des Europäischen Priesterrats gewählt.

Der 57-jährige Gottfried Laireiter leitet seit elf Jahren das Salzburger Priesterseminar: „Es ist Zeit, dass ich noch einmal eine Pfarre übernehme“, begründet er seine Veränderung. Ihm folgt mit Tobias Giglmayr einer nach, der nach seiner Ausbildung in diesem Haus 1996 in Salzburg zum Priester geweiht wurde. Giglmayr war dann Kooperator in Kirchberg in Tirol, bevor er 1999 Pfarrer von Kundl wurde. 2003 übernahm er zusätzlich die Pfarre Brandenberg, 2008 auch Breitenbach. Seit 2010 ist der beliebte Seelsorger Pfarrer von Mittersill, Stuhlfelden und Hollersbach und auch Dechant. Giglmayr ist in seinen Gemeinden sehr geschätzt und bekannt dafür, mit allen Gruppen in und außerhalb der Kirche eine gute Gesprächsbasis zu haben.

Fotos: v.l.: Tobias Giglmayr, Michael Max, Roland Rasser

Foto 1: Tobias Giglmayr: Pfarre Mittersill/ Rosmarie Kogler
Foto 2: Michael Max. Foto: Pfarre Neumarkt am Wallersee
Foto 3: Roland Rasser. Foto: Pfarre Saalfelden/ Alois Eder

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