Erzbischof Lackner tief betroffen von Gewaltexzess

 

Tief betroffen von dem Selbstmordanschlag mit über 70 Toten in Pakistan zeigt sich auch der Salzburger Erzbischof Franz Lackner.

 

SALZBURG (eds/kap 28.3.2016) "Der brutalen Anschlag auf Familien in Lahore macht zutiefst betroffen. Seit Jahren ist die Erzdiözese Salzburg ist in engem Kontakt mit dem Erzbistum Lahore. Bei seinem letzten Besuch in Salzburg im Juni 2015 hat mein Ordensbruder Erzbischof Sebastian Francis Shaw gehofft: „Ich bin optimistisch, dass wir wieder Frieden in Pakistan haben werden, auch wenn das Zeit brauchen wird“. Seine Zuversicht hat mich beeindruckt. Doch am Ostersonntag hat wieder Hass gegen schutzlose Menschen gewütet. Opfer dieses Massakers waren auch christliche Familien, Frauen und Kinder. Beten wir für die Opfer und Angehörigen, beten wir für die verfolgten Christen", erklärt der Erzbischof.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer des Anschlags auf über 70, darunter 25 Kinder. Mehr als 340 Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Der Attentäter hatte sich am Sonntag neben dem Spielplatz eines Parks in die Luft gesprengt, in dem viele christliche Familien das Osterfest feierten. Zu dem Verbrechen bekannte sich die terroristische Gruppe der Taliban.

Die Regierung der Provinz Punjab verhängte den Ausnahmezustand über Lahore und rief eine dreitägige Trauerzeit aus. Schulen und Märkte in der Provinzhauptstadt blieben am Montag geschlossen. Die "Rwadari Tehreek"-Bewegung rief für den Abend zu einer Mahnwache auf.

Bild: Erzbischof Sebastian Francis Shaw mit Erzbischof Franz Lackner im Sommer
Foto: Rupertusblatt/Roi

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