Erzbischof Lackner weihte die renovierte Pfarrkirche in Mariapfarr

 

Kirch- und Altarweihe in der Mutterkirche des Lungaus zu Mariä Himmelfahrt

 

Altarweihe in Mariapfarr durch Erzbischof Lackner

MARIAPFARR (eds/rb/kap - 17.8.2016) /Zwei Jahre haben die Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche von Mariapfarr im Lungau gedauert. Zu Mariä Himmelfahrt hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner im Rahmen eines Festgottesdienstes die frisch renovierte größte Pfarrkirche Salzburgs wieder eingeweiht und dabei - als liturgischer Höhepunkt - den neuen Altar geweiht.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zu unserer Lieben Frau" gilt als die Mutterkirche des Lungaus. Bereits im Jahr 923 wurde die Kirche Mariapfarr urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder in verschiedenen Baustilen erweitert. Erzbischof Lackner würdigte den Einsatz aller Beteiligten für ihre Kirche: "Nichts Großes ohne Leidenschaft. Das Ergebnis von Arbeit, Ideen, Idealismus und Leidenschaft lässt sich wahrlich sehen und vor allem spüren."

Renoviert und restauriert wurden u.a. die Wand- und Gewölbemalereien, die acht gotischen Tafelbilder, der Hochaltar, das Kirchengestühl, der Steinboden und die Fenster, ebenso die Georgskapelle und die Krypta. Außerdem wurde ein neuer, barrierefreier Seiteneingang angelegt. Die Kosten des Großprojektes belaufen sich insgesamt auf rund zwei Millionen Euro.  Pfarrer Bernhard Rohrmoser dankte seinem Team sowie allen ideellen und finanziellen Unterstützern. Dem schloss sich Josef Lidicky, Direktor der Finanzkammer, an. Er strich außerdem die Bedeutung des Kirchenbeitrages zur Finanzierung des Renovierungsprojekts heraus. Der nun wieder strahlenden Kirche wünschte Lidicky „starke Leuchtkraft nach innen und außen“.  

Eine Besonderheit stellt der neue Altar dar, ein Findling aus Schaidberger Marmor. Eine Aushöhlung soll an die Seitenwunden Jesu am Kreuz erinnern; der Altar wurde zudem mit Reliquien der Heiligen Rupert, Virgil und Martin versehen.

Dass die Kirche kurz vor dem 2018 beginnenden "Stille Nacht"-Jubiläumsjahr nun fertig renoviert ist, sei ein weiterer Grund zur Freude, so Pfarrer Bernhard Rohrmoser. Joseph Mohr - damals als Hilfspriester in Mariapfarr tätig - hat den Liedtext des weltberühmten Weihnachtsliedes vor 200 Jahren in Mariapfarr geschrieben.

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