Erzbischof lud Straßenkehrer zum Frühstück ein

 

Aus höflichem Kopfnicken und Grüßen ist eine Einladung ins Bischofshaus geworden

 

SALZBURG (eds-22. 1. 2020) / Sie sind die ersten Leute, die der Salzburger Erzbischof Franz Lackner jeden Morgen sieht, wenn er in den frühen Morgenstunden durch die Altstadt spaziert. Dem mittlerweile gute Tradition gewordenen Zuwinken, Kopfnicken und Grüßen ist nun eine Einladung gefolgt: 13 Männer der Stadtpflege und Straßenreinigung kamen im Bischofshaus zum Frühstück mit dem Oberhirten zusammen.
Zwischen Kaffee und Semmeln lobte Lackner die Männer für ihren Einsatz. „Ich sehe ja, wie die Städte in der Früh oft ausschauen. Deshalb bedanke ich mich, dass sie Salzburg sauber halten und für diesen kostbaren Dienst so früh aufstehen.“
Siebenmal die Woche zwischen 5 und 7 Uhr früh ziehen die wetterfesten Arbeiter des Bauhofs mit ihren Besen, Wasch- und Kehrwagen durch die Straßen und Gassen der linken und rechten Altstadt und machen diese frisch für den neuen Tag. Allein im Stadtzent-rum kommen jährlich mehr als 7.200 Kubikmeter Schmutz zusammen, das sind mehr als 750 Lkw-Ladungen. Spezielle Teams entleeren rund 350 Mistkübel.

 

Foto: eds/Dominik Elmer

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