Europakloster Gut Aich: P. Pausch als Prior wiedergewählt

 

Er steht für die kommenden sechs Jahre dem jüngsten Benediktinerkloster Österreichs vor

 

SALZBURG (eds/kap-19. 3. 2019) / Das Europakloster Gut Aich bleibt unter neuer alter Leitung: P. Johannes Pausch wurde von seinen Mitbrüdern als Prior wiedergewählt. Die Wahl fand am Dienstag unter dem Vorsitz des Abtpräses der Benediktiner in Österreich, Abt Johannes Perkmann, statt. P. Pausch, ein gebürtiger Deutscher, steht damit für die kommenden sechs Jahre dem Europaklosters vor. Am 30. April 2019 wäre seine Amtszeit nach den Satzungen der österreichischen Benediktinerkongregation mit dem Erreichen des 70. Lebensjahres abgelaufen. Eine Wiederwahl ist allerdings laut Satzungen möglich und fand entsprechend auch statt.

Das Europakloster Gut Aich ist für kirchliche Verhältnisse äußerst neu. Es wurde erst 1993 von drei Benediktiner im Salzkammergut gegründet. Gut Aich gehörte früher wahrscheinlich zum (ehemaligen) Benediktinerkloster Mondsee. Es liegt am alten Wallfahrtsweg zwischen dem ehemaligen Benediktinerkloster und St. Wolfgang, am Fuße des Schafberges. Im 13. Jahrhundert war Gut Aich nachweislich im Besitz der Erzdiözese Salzburg und durchlief danach eine wechselvolle Geschichte.

1938 wurde es von den Franziskanerinnen von Au am Inn erworben und bis 1989 als Kinderheim geführt. 1993 stellten die Franziskanerinnen das ehemalige Kinderheim drei Benediktinermönchen zur Verfügung, die hier ein neues Kloster gründen wollten. Am 31. Oktober 1994 – dem tausendsten Todestag des hl. Wolfgang – wurde die neue Klosterkirche geweiht. 1994 wurde auch bereits der erste Heilkräutergarten angelegt.

2004 wurde das Kloster schließlich nach elfjähriger Probezeit offiziell nach Kirchenrecht als selbständiges Benediktinerkloster anerkannt. Es ist damit das 13. Kloster der Österreichischen Benediktinerkongregation. (Infos: www.europakloster.com)

 

Foto: RB/Neumayr

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