"Falten wir die Hände zum Gebet"

 

"Mit der Macht des Glaubens können wir den Waffen entgegentreten" so Erzbischofs Franz Lackner zu den Terroranschlägen in Paris.

 

SALZBURG (eds - 2015-11-13) /In seiner ersten Reaktion zeigte sich Erzbischof Franz Lackner tief betroffen von den Terroranschlägen in Paris. Er ruft auf um "Frieden in der Welt und in den Herzen der Menschen" zu beten. Gleichzeitig warnt er, sich von Radikalismen und dem Ruf nach Vergeltung anstecken zu lassen.

Die Stellungnahme von Erzbischofs Franz Lackner zu den Terroranschlägen in Paris im Wortlaut:

Ein sinnloses Morden

Wo ist hier auch nur ein wenig Ehrfurcht vor dem Leben? Und all das im Namen eines Gottes. Welch abscheuliche Tat. Der Mensch scheint im Ausnahmezustand. Die Kultur des Todes mit Terror und Mord greift um sich.

Was spricht das Herz in diesem endlos scheinenden Moment der Fassungslosigkeit? Ist es Hass, der Ruf nach Vergeltung, oder hilflose Ohnmacht? Hüten wir uns, derartigen Keimen Platz zu geben, sich von Radikalismen anstecken zu lassen.

Vielmehr rufe ich alle auf zum Gebet! Um Frieden in der Welt und in den Herzen der Menschen. Der Diener Gottes, Franziskanerpater Petrus Pavlicek hat in einer schwierigen Zeit die Gebetsgemeinschaft „Rosenkranz Sühnekreuzzug“ gegründet. Falten auch wir die Hände zum täglichen Gebet. Mit der Macht des Glaubens können wir den Waffen entgegentreten. Und bitten wir Gott - den Gott des Friedens - auf dass er allen schmerzhaft Betroffenen Trost schenke.

Erzbischof Franz Lackner



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