Flucht hat ein Gesicht

 

Aschermittwoch: Ausstellungseröffnung von Oskar Stockers „pure life“ in der Salzburger Kollegienkirche

 

 

 

SALZBURG (eds-6.2.2018) / Am 14. Februar wird in der Salzburger Kollegienkirche beim Mittagsgebet um 12.30 Uhr Oskar Stockers Ausstellung „pure life“ eröffnet. Im Rahmen des Gottesdienstes erfolgt auch die Auflegung des Aschenkreuzes. Predigt: Alois Halbmayr, Dekan der Theologischen Fakultät.

Der Grazer Künstler Oskar Stocker hat für seine intimen Porträts Menschen, die von Afrika über den Meeresweg nach Europa kamen, gezeichnet, skizziert und gemalt. Aus mehr als hundert Skizzen sind sechs „Wasser-Porträts“ entstanden – zwei mal zwei Meter große Wasserfarbbilder auf Basis von Pigment und Gummiarabikum, vermischt mit Mineralwasser aus Nigeria der Marke „pure life“ (dt. pures/reines Leben).

„Pure life“ zeigt Menschen auf dem Weg zum puren Leben; die Malereien verraten dabei nichts über die Herkunft oder die Geschichte der Porträtierten. Allein ihr Blick lässt durchscheinen, was sie erlebt haben. Durch die Hängungen in der Kollegienkirche gehen Bild und Architektur eine Symbiose ein, die sinnbildlich für die Sehnsucht der Menschen nach Wasser und Licht stehen, nach Sicherheit und Hoffnung.  

Die Ausstellung wird bis 6. April in der Salzburger Kollegienkirche zu sehen sein.

Die Kollegienkirche, auch Universitätskirche, zählt zu den wichtigsten Barrockkirchen Österreichs. Zwischen 1696 und 1707 von Johann Bernhard Fischer von Erlach erbaut ist sie in der Festspielstadt mittlerweile beliebter Schauplatz für Ausstellungen, Konzerte und Aufführungen.

Hinweis: Fotografen und Journalisten haben am 12. Februar, von 12.30 Uhr bis 16 Uhr die Möglichkeit, beim Aufbau der Ausstellung zu fotografieren und mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

Foto1: Wasser-Porträt von Oskar Stocker, zu sehen ab 14.2. in der Kollegienkirche

Foto2: Oskar Stocker gibt Menschen auf der Flucht ein Gesicht

Foto2: Marco Riebler

 

 

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