Gelungener Festabend zugunsten von „Lernen macht Schule“

 

Lernbuddys sorgen im Rahmen ihrer Freiwilligenarbiet für eine bessere Welt

 

SALZBURG (eds/ifz - 16.3.2016) /Es war ein gelungener Abend: Am Donnerstag, den 10. März lud das Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ zu einem Festabend nach St. Virgil. Anwesend waren sowohl die Initiatoren und Hauptsponsoren des Projekts, aber auch viele Interessierte und Freunde des Projekts.

Eine besondere Ehre wurde den Organisatoren durch die Anwesenheit des Salzburger Erzbischofs Franz Lackner zuteil, der direkt von der Bischofskonferenz anreiste. Gemeinsam mit weiteren anwesenden Ehrengästen vertrat er die Salzburg Ethik Initiative (SEI), eine der Hauptsponsoren des Mentoringprojekts „Lernen macht Schule“. Im Zuge der Begrüßung bedankte sich Moderatorin Romy Seidl auch beim Bildungshaus St. Virgil und seinem Direktor Peter Braun, der den Veranstaltungssaal für diesen besonderen Abend kostenlos zur Verfügung stellte. Für Spannung sorgte dann der Vortrag von ifz-Präsident Clemens Sedmak. Mit dem Titel „Tattoos on the Heart“ gab er dem Abend zugleich auch das Motto. In seinen Ausführungen bezog er sich unter anderem auf Gregory Boyle, der seit 30 Jahren als Priester in einem der gefährlichsten Stadtteile von Los Angeles arbeitet. Auch wies Clemens Sedmak auf die hohe Bedeutung von Mentoren hin und unterstrich die wichtige Rolle der Lernbuddys, die im Rahmen ihrer Freiwilligenarbeit für „Lernen macht Schule“ für eine bessere Welt sorgen.

Anschließend wurde ein rund fünfminütiger Videofilm gezeigt, der speziell für das Salzburger Mentoringprojekt „Lernen macht Schule“ produziert wurde. Darin berichteten einige Lernbuddys unter anderem von ihren Erlebnissen mit den Lernkindern. Auch Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg, sprach über „Lernen macht Schule“ und unterstrich aus Sicht der Caritas den Wert des Projekts für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion begrüßte Romy Seidl nicht nur die Projektkoordinatorin Verena Schaber (ifz) und Initiatorin Elisabeth Kapferer (ZEA) auf der Bühne, auch einige Ehrengäste wurden zu ihrer Rolle befragt. So sprachen unter anderem Katharina Turnauer von der Katharina Turnauer Privatstiftung (KTP), Johannes Dines sowie der Rektor der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger über das Mentoringprojekt.

Besonderer Höhepunkt des Abends war jedoch der Auftritt von Delia Klösler, Sabine Reisenbüchler und Georg Zimmermann. Drei Studierende, oder wie es Moderatorin Romy Seidl treffend formulierte, drei von vielen stillen Helden, die sich in ihrer Freizeit um Kinder aus sozial benachteiligten Familien kümmern. Einige von ihnen engagieren sich seit mehr als einem Semester bei „Lernen macht Schule“ als Lernbuddy und konnten daher einen berührenden Einblick in ihre Arbeit geben. Umrahmt wurden ihre Erzählungen von Anekdoten ihrer Lernkinder Asra und Yasemin, die ebenfalls auf die Bühne kamen und dem Publikum wunderbare Einblicke in das Mentoringprogramm geben konnten.

Der Festabend wurde schließlich mit dem Kabarett „Lernen aus der Voglperspektive“ des Salzburger Kabarettisten Ingo Vogl beschlossen. Auch er hob die Wichtigkeit von Mentoren hervor, dabei sprach er auch aus eigener Erfahrung.

Fotos: ifz

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