Geschafft! Dirndlgwand-Glocknerwallfahrt

 

In Dankbarkeit und Respekt den Müttern, Großmüttern und Urgroßmüttern gewidmet

 

SALZBURG (eds - 8. 7. 2019) / „Freude, Dankbarkeit, Erleichterung und die Gewissheit: Das müssen wir wieder machen.“  So fasst Olivia Keglevic ihre Gefühle und die Reaktionen der Teilnehmerinnen nach dieser besonderen Wallfahrt vergangenes Wochenende zusammen. 30 Frauen aus der Erzdiözese Salzburg hatten mit der Referentin der Katholischen Frauenbewegung die Herausforderung Glocknerwallfahrt im Dirndl angenommen. „Und alles ist gut gegangen. Das Wandern im Dirndl war überraschenderweise sehr bequem.“

Immer wieder sind Frauen in ihren schweren Trachtenröcken und traditionellen Gewändern über die Berge bei Wallfahrten mitgegangen. Frauen, die niemand kennt und die sich doch mit ihrem Pilgergang Freiheiten in vielen Bereichen erkämpft haben. „Das sind Freiheiten, die wir heute ganz selbstverständlich genießen“, sagt Olivia Keglevic. In Dankbarkeit und Respekt den Müttern, Großmüttern und Urgroßmüttern gegenüber hat sie deshalb die Glocknerwallfahrt im Dirndlgwand initiiert.

Den Respekt für ihre Vorfahrinnen drückten die Wallfahrerinnen zum einen durch das Tragen des Dirndls aus – manche haben sogar auf das Gewand ihrer Mütter oder Tanten zurückgegriffen; eines der getragenen Dirndl war schon 70 Jahre alt. Zum anderen fragten sich die Frauen während des Wegs: Für wen gehe ich, für welche spezielle Frau in meinem Leben? Wem möchte ich danken? Diese Gedanken spielen dann auch in einer Frauenliturgie eine Rolle, die in der Dorfkirche von Heiligenblut gefeiert wurde.

Herausforderung Glocknerwallfahrt – geschafft!

 
Erste Etappe am Samstag, 6. Juli: Ferleiten –  Trauneralm – Untere Pfandlscharte – Glocknerhaus (1.600 Hm)


Zweite Etappe am Sonntag, 7. Juli: Glocknerhaus - Heiligenblut – Ferleiten


Foto: Freude bei den Frauen – vor dem Gipfelkreuz auf der Unteren Pfandlscharte auf 2.600 Hm.

Fotos: Erzdiözese Salzburg/Roland Hochbrugger

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