Gottesdienst zum Beginn des Studienjahres

 

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kollegienkirche wurde das universitäre Studienjahr 2019/20 eröffnet

 

SALZBURG (eds-8. 10. 2019) / „Nichts ist unmenschlicher, als wenn wir in der zwischenmenschlichen Begegnung keine Änderung zuließen von dem Bild, das wir uns vom anderen gemacht haben.“ Dies betonte Olivier Dantine, Superintendent der Evangelischen Kirche Salzburg-Tirol, am 8. Oktober beim ökumenischen Eröffnungsgottesdienstes des Studienjahres 2019/20 der Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen Salzburgs. Dantine feierte den Gottesdienst gemeinsam mit dem Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer, sowie zahlreichen Studierenden und Lehrenden in der Salzburger Kollegienkirche.

Wenn Zuschreibungen in Stein gemeißelt seien, blieben Menschen darin gefangen, sagte Dantine weiter. „Lernfähig bleiben heißt, andere Menschen immer wieder aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Lernfähig bleiben heißt, sich selbst immer wieder aus der Sicht der anderen zu betrachten. Es heißt, in jedem Menschen die Möglichkeit zur Veränderung zu sehen, es heißt auch bei sich selber Veränderung zuzulassen.“

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