Ich will Seelsorger sein

 

Der Jubiläumsgottesdienstes für Priester gibt Anlass, um mit Abt Johannes Perkmann über seine Berufung und seinen Dienst zu sprechen

 

 SALZBURG (eds-19.09.2019) / 1994 wurde Johannes Perkmann von Erzbischof Georg Eder zum Priester geweiht. Mit dem Rupertusblatt blickt er auf 25 Jahre als Priester und ein Leben als Mönch und Abt der Benediktinerabtei Michaelbeuern zurück. 

"Mit Ihnen kann man ganz normal reden“, das hört Johannes Perkmann oft, wenn Menschen zu ihm kommen. Als Abt hat er sehr viele Verwaltungsarbeiten zu erledigen. Er selbst sieht sich hingegen als Seelsorger. Gerade darum freut ihn eine solche Zuschreibung. In der Sakristei der Pfarrkirche von Dorfbeuern auf lehnenlosen Hockern erzählt der Benediktiner über sein Leben.

Gott als stiller Begleiter

Gott hat Abt Johannes in seinem Leben als den treuen Begleiter empfunden. „Er ist bei mir sehr stark auch im Pfarrleben sichtbar geworden“, ergänzt der Benediktiner. Der Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation spricht in prägnanten und kurzen Sätzen. Für ihn war schnell klar, dass er sich in der Pfarre für Jesus und seine Kirche engagieren wolle. Die Berufung zur engeren Nachfolge erfuhr der Maxglaner, als er einen Ferialjob im Kloster Michaelbeuern machte. „Das bodenständige Leben der Benediktiner mit fixen Zeiten, Orten  und Aufgaben hat mich fasziniert.“ 1986 stand fest, dass er dort als Novize eintreten würde.   

Seelsorge als soziale Verantwortung  

 „Wenn es um die soziale Arbeit von Mutter Teresa, Hermann Gmeiner oder einer Pfarre ging, die in einem Missionsgebeit eine Kirche baut, fühlte ich mich sofort angesprochen.“ Darum auch sein Studium der Sozialpädagogik und Theologie in Benediktbeuern. Was er sich aus dieser Zeit für seinen Dienst als Priester mitgenommen hat, ist die Überzeugung: „Sakramentale Seelsorge muss immer Lebenshilfe in der konkreten Situation eines Menschen sein.“  Abt Joahnnes ist ein überlegter Mensch, der auf sein Gegenüber eingeht. Als er über die Partnerschule von Michaelbeuern in Ghana erzählt, wird er euphorisch – betroffen zugleich.

Das ganze Porträt über Abt Johannes Perkmann lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe des Rupertusblatts.

Herzliche Einladung
zum Dankgottesdienst der Priesterjubilare der Erzdiözese mit Erzbischof Franz Lackner und Weihbischof Hansjörg Hofer am Samstag, 21. September, um 9.30 Uhr in der Basilika Maria Plain.

 

Foto: Abt Johannes Perkmann, RB/dap

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