„Im Schatten Jesu“

 

Erzbischof feiert Dankgottesdienst mit Priesterjubilaren der Erzdiözese in Basilika Maria Plain

 

SALZBURG (eds-21.9.2019) / „Als Priester sind wir Nachahmer Christi! Wir stehen, wenn wir priesterlich wirken, in seinem Schatten.“ Dies betonte Erzbischof Franz Lackner heute Vormittag bei einem Dankgottesdienst in der Basilika Maria Plain anlässlich der Feier der Priesterjubiläen in der Erzdiözese Salzburg. Gemeinsam mit Weihbischof Hansjörg Hofer, Generalvikar Roland Rasser und acht Priesterjubilaren – darunter Erzabt Korbinian Birnbacher und Altrektor der Universität, Wolfgang Beilner – zelebrierte der Salzburger Oberhirte den Gottesdienst, zu dem auch zahlreiche Gläubige kamen.

Der Schatten Jesu sei der „Ort des Priesters“, so der Erzbischof weiter. Die Gefahr sei groß, im eigenen Namen zu wirken: „Zuweilen hat man den Eindruck, man zelebriert sich selber.“ Heute werde das Priestertum zuerst im Schatten der Menschen wahrgenommen, mahnte Lackner, und: „Das entspricht nicht unserer Berufung.“

Zum priesterlichen Wirken gehöre auch eine „theologische Einsamkeit“.  Ein Priester wirke als „Resonanzkasten für das, was Gott in unserer Welt sagen will.“ Für die Bewahrung dessen und ihre Treue dankte der Salzburger Erzbischof abschließend den Priesterjubilaren mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott.“

Foto: Dankgottesdienst mit acht Priesterjubilaren der Erzdiözese Salzburg in der Basilika Maria Plain.

V.l.: Erzabt P. Korbinian Birnbacher (25-jähriges Weihejubiläum), Franz Königsberger (50-jähriges Weihejubiläum), Prälat Wolfgang Beilner, Antonio Jiménez (beide 65-jähriges Weihejubiläum), Erzbischof Franz Lackner, Diakon Egbert Mayer, Weihbischof Hansjörg Hofer, Generalvikar Roland Rasser, Msgr. Georg Hager (65-jähriges Weihejubiläum), Prälat Balthasar Sieberer (50-jähriges Weihejubiläum), Pfarrer P. Zlatko Špehar (40-jähriges Weihejubiläum), Wolfgang Jungschaffer (65-jähriges Weihejubiläum).

Foto: Erzdiözese Salzburg (eds)

Zurück