Jugendliche sollen Barmherzigkeit mitnehmen

 

Das Treffen in Krakau soll den Glauben vertiefen und zur Weitergabe "neuer Energie" motivieren

 

KRAKAU (eds/kap/kna -28.6.2016/ Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz hofft auf möglichst viele junge Menschen, die zum Weltjugendtag Ende Juli mit Papst Franziskus in die zweitgrößte Stadt Polens kommen - auch aus den deutschsprachigen Ländern. "Die Welt braucht jetzt Frieden, Solidarität zwischen den Menschen. Ich hoffe, dass die jungen Menschen, die nach Krakau kommen werden, diese unsere Wünsche erfüllen", sagte Dziwisz in einem Interview der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA.

Im aktuellen Heiligen Jahr zum Thema Barmherzigkeit ist auch der Weltjugendtag mit dem Thema verbunden. "Die Nachricht ist: Ihr sollt barmherzig sein." Jesus habe zu der heiligen polnischen Ordensfrau Faustyna Kowalska (1905-1938) gesagt, "dass die Welt keinen Frieden haben wird, wenn die Menschen nicht um die Barmherzigkeit Gottes bitten. Und heute ist die Barmherzigkeit wieder sehr wichtig, nicht nur hier, sondern in der ganzen Welt."

Mit dem Treffen der Weltkirche in Krakau verbindet Kardinal Dziwisz zwei Erwartungen: "Erstens, dass die jungen Menschen, die in Polen sehr katholisch und engagiert sind, noch mehr motiviert werden nach dem Treffen. Zweitens, dass diese Jugendlichen die Möglichkeit haben, sich mit dem Papst zu treffen." Die polnische Jugend brauche wie die Jugend in Europa "Glauben und Vertiefung des Glaubens". Lernen, Studieren und Geldverdienen sei nicht alles. "Man braucht auch geistliches Leben. Und dieses Treffen soll auch polnische Jugendliche motivieren, den Glauben zu vertiefen und neue Energie weiterzugeben."


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