Kirchberg feiert die gelungene Kirchenrenovierung

 

Erzbischof Lackner weiht am Samstag den neuen Volksaltar

 

KIRCHBERG i. T. (eds - 10. 12. 2015) Seit April war die Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich wegen der Arbeiten gesperrt: Am Samstag, 12. Dezember, feiert die Pfarrgemeinde den Abschluss der Kirchenrenovierung. Erzbischof Franz Lackner wird im Festgottesdienst um 18 Uhr den neuen Volksaltar einweihen. „Unsere Kirche wurde innen vom Boden bis zur Decke komplett erneuert“, berichtet Pfarrer Gerhard Erlmoser. Insgesamt kostete das Projekt rund 800.000 Euro.

„Die Kirche ist uns schon sehr abgegangen“, erzählt Erlmoser, der heuer sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiert und seit 25 Jahren Pfarrer von Kirchberg ist. Als Ausweichquartier für die Gottesdienste diente das Sozialzentrum im Altersheim. Die Pfarrbevölkerung unterstützte mit einer Bausteinaktion die Renovierung. „Bisher hat die Pfarrgemeinde schon 130.000 Euro aufgebracht“, weiß der Pfarrer.

In der Pfarrkirche, die um 1500 entstanden ist, wurden der alte Boden herausgerissen, die gesamte Raumschale restauriert, die Deckenfresken und Altäre renoviert, sowie ein neuer Volksaltar und ein neues Ambo aufgestellt und der Taufstein neu positioniert. Auch die Kirchenbänke mussten instandgesetzt werden, die Elektroinstallation und die Beleuchtung wurden auf den neuesten Stand gebracht. Zu den Gesamtkosten tragen die Gemeinde 220.000 Euro, die Erzdiözese 290.000 Euro, die Landesgedächtnisstiftung 100.000 Euro, die Kulturabteilung des Landes Tirol 75.000 Euro und das Bundesdenkmalamt 30.000 Euro bei.

Der Besuch des Erzbischofs am Samstag ist gleichzeitig der Auftakt zur Visitation in Kirchberg. Am 7. Mai 2016 wird der Erzbischof noch einmal kommen - zur Firmung. 

Foto: Das Bild zeigt den Kirchenraum während der Renovierungsphase. Foto: Erzdiözese Salzburg

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