„Kirche ist moderner und vielseitiger als man denkt“

 

Der 14-jährige „young hero“ Andre erzählt von seinem Tag in der Erzdiözese Salzburg

 

Die Caritas hat ein Projekt gestartet unter dem Namen „YoungHeroesDay“, bei dem sich Schüler und Schülerinnen einen Tag bei einem Unternehmen bewerben können und einen Einblick in das Arbeitsumfeld dort erhalten. Außerdem spendet das Unternehmen, bei dem man einen Tag arbeitet, anschließend 40€ für Caritas Kinderprojekte. Durch dieses Projekt habe ich nun die einmalige Gelegenheit erhalten, einen Tag in der Erzdiözese Salzburg zu verbringen und hautnah mitzuerleben, was dort passiert und wie der Tag dort abläuft.

Am Morgen wurde ich gleich herzlich durch die Worte „Wo ist der Hero?“, von Erzbischof Franz Lackner begrüßt, der mich auch interessiert darauf anredete, als ich ihm erzählte, dass ich Eishockey spiele, denn er ist auch der Sport- und Kulturbischof. Alles in allem ist er ein sehr freundlicher und aufgeschlossener Mensch und so startete ich schon sehr gut in den Tag. Anschließend folgte ein Fotoshooting mit dem Erzbischof, einem anderen „YoungHero“ und mir, für einen Artikel, der demnächst in der Zeitung erscheinen wird.  Gleich danach wurde eine Konferenz abgehalten, der ich für einen kurzen Zeitraum beiwohnen durfte, bei der der Erzbischof mit einigen seiner Mitarbeiter über Termine und einige andere bestimmte Themen sprach. Anschließend wurde ich durch die ganze Anlage geführt und habe somit einen Einblick auf den Alltag und die verschiedenen Aufgaben und Berufe, denen in der Erzdiözese Salzburg nachgegangen wird, bekommen. Außerdem bekam ich eine Sonderführung und konnte so Räume und Zimmer besichtigen, die man sonst nicht betreten darf, es sei denn man ist der Erzbischof. Ich sammelte viele Informationen und Erfahrungen die sehr wichtig für mich sind, in Hinsicht auf Arbeit, Beruf und natürlich auch Kirche und habe auch mit sehr vielen Angestellten über ihre Aufgabenbereiche geredet, vom Tischler über den Schlosser, den Angestellten in der Druckerei und auch den Leute von der Seelsorge, die mir auch noch einige Projekte von ihnen zeigten, wie z.B. den Infopoint „Offener Himmel“, wo man hingehen kann, wenn man jemanden zum Reden braucht oder Probleme hat, oder das Projekt „Autofasten“, indem es darum geht, wie man überschüssig gefahrenen Kilometer mit dem Auto vermeiden kann.

Mir persönlich geht es beim „YoungHeroesDay“ darum, Erfahrungen zu sammeln und einen Einblick in einen oder mehrere Berufe zu erhalten, denn als Jugendlicher kann man sich fast nichts darunter vorstellen was man jetzt z.B. als Schlosser oder Finanzchef in einer Erzdiözese macht. Ich persönlich hatte gestern noch einen komplett anderen Eindruck von der Kirche, doch jetzt sie ist sehr viel moderner und vielseitiger als man sich denkt.

Andre L.

Bilder: YoungHero Andre bei verschiedenen Arbeitsstellen in der Erzdiözese Salzburg; Fotos: eds

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