Kirche schafft Start-ups am Mirabellplatz

 

Erzdiözese stellt Jungunternehmern und Jungunternehmerinnen ihr Netzwerk zur Verfügung

 

SALZBURG (eds / 25. 7. 2018) / „Das Christentum schaffte es von Anfang an, sich in unterschiedlichen Gesellschaften zu integrieren“, sagte die Leiterin des Seelsorgeamts der Erzdiözese Salzburg, Lucia Greiner, bei der Eröffnung des Coworking Space im Haus Mirabellplatz 5. Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer haben hier Räume und ein Netzwerk, und „theologisches und seelsorgliches Know-how, das sie nutzen können“, so Greiner. Es sei Teil des Zukunftsprozesses der Erzdiözese, konkrete Antworten darauf zu finden, wie Glaube heute präsent sein kann.

Der Initiator, Dominik Elmer vom Referat Stadtpastoral der Erzdiözese, hat viel Energie darauf verwendet, die leerstehenden Räume einer Bestimmung zuzuführen. „Social Entrepreneurs, die für den gesellschaftlichen Umbruch, für Nachhaltigkeit, Ökologie, Umweltthematik oder für sozial brennende Fragen visionäre Lösungsvorschläge entwickeln, finden hier ein großes und wirksames Netzwerk“, betont der Theologe.

Elmer hat für seine Idee einen Förderbeitrag von 6.000 Euro im Rahmen des „Zukunftslabor Salzburg-Wettbewerb 2018“ vom Sozialressort des Landes Salzburg erhalten. Die ersten beiden Unternehmen stellte er bei der heutigen Eröffnung bereits vor: Marco Morandini produziert in Puch/Urstein Getränkekühler aus Baumrinde. „Der Rohstoff liegt im Wald herum“, sagte er. Weiters präsentierte Katrin Gerschpacher „Fair Matching“, eine kleine Organisation, die Geflüchtete bei der Arbeitssuche, „vor allem auf den letzten Metern“ begleitet. „Wir konnten in Zusammenarbeit mit dem AMS, dem Land Salzburg und einer Privatstiftung bereits 35 Personen fix vermitteln“, berichtete sie. Ebenso sei die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Gesellschaft eine Aufgabe für „Fair Matching“.

Foto: Sie eröffneten mit dem Durchschneiden des Bandes den Coworking Space im Haus Mirabellplatz 5, 3. Stock: V. l. n.r. Landtagabgeordnete Martina Berthold, Seelsorgeamtsleiterin Lucia Greiner, Start-up-Verantwortlicher Dominik Elmer und Start-up-Beauftragter Lorenz Maschke von der Wirtschaftskammer. Foto: Erzdiözese Salzburg

 

 

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