Kirche zeichnet drei synodale Wegbegleiter aus

 

Peter Krön, Hans Spatzenegger und Hans Widrich erhalten Ehrenpreise

 

SALZBURG (eds - 21. 3. 2016) / Seit 1977 vergibt der Erzbischof Rohracher-Studienfonds Ehrenpreise für Personen, die sich um die nachkonziliare synodale Entwicklung der Erzdiözese Salzburg verdient gemacht haben: So wird Erzbischof Franz Lackner am Mittwoch, 30. März, um 19 Uhr im Kardinal-Schwarzenberg-Haus in Salzburg Peter Krön, Hans Spatzenegger und Hans Widrich auszeichnen. Der emeritierte Grazer Bischof Egon Kapellari wird die Laudatio halten.

Peter Krön (87) ist Jurist und war unter anderem Generalsekretär der Katholischen Aktion. Ab 1971 fungierte er als Leiter der Kulturabteilung des Landes Salzburg und gilt als Förderer der zeitgenössischen Kunst. Nach der Pensionierung 1993 war Krön ehrenamtlich in verschiedenen Kultureinrichtungen tätig.

Der Jurist und Historiker Hans Spatzenegger (76) leitete von 1968 bis 1985 das Archiv der Erzdiözese Salzburg. Anschließend war er Leiter der Abteilung Kultur/Wissenschaft/Religion und Gesundheit im ORF-Landesstudio Salzburg. Er ist Herausgeber mehrerer geschichtlicher Publikationen, unter anderem der achtbändigen Geschichte Salzburgs.

Der gebürtige Kärntner Hans Widrich (80) studierte Philosophie und Theologie und war von 1965 bis 1971 Pressereferent der Erzdiözese und Schriftleiter des Rupertusblatts. Er gehörte 1968 der Salzburger Diözesansynode und 1996 dem Salzburger Diözesanforum an und publizierte Werke zur kirchlichen Zeitgeschichte. Von 1975 bis 1996 war Widrich Pressesprecher der Salzburger Festspiele und setzte sich für deren gesellschaftliche und programmatische Öffnung ein.

Bisherige Preisträger des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds sind unter anderem Prof. Clemens Holzmeister, Prof. Ignaz Zangerle, Erzabt Franz Bachler OSB, Weihbischof Jakob Mayr, Prälat Johannes Neuhardt und Alterzbischof Alois Kothgasser.

Foto: Erzbischof Franz Lackner / Foto: EDS/Kolarik 

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