Kirchliches Gebäude für Asylwerber in Obertauern

 

Das Jugendgästehaus Bergheim bietet 80 Menschen Platz

 

SALZBURG (eds/ – 24.8. 2015) / Die Erzdiözese Salzburg stellt ein weiteres Quartier für Asylsuchende zur Verfügung. Im Jugendgästehaus Bergheim in Obertauern werden mit Anfang September 80 Menschen eine Unterkunft finden. Betreut wird das Haus vom Roten Kreuz.

Im Auftrag der Erzdiözese ist Reinhard Weinmüller der wirtschaftlich Verantwortliche für den Betrieb. Er begrüßt die Übereinkunft: „Es geht darum, jenen Menschen, die aufgrund des nahenden Schulbeginns aus den Schülerheimen raus müssen, in ihrer aktuellen Not zu helfen. Es ist ein Übergangsquartier. Wir wollen 80 Menschen solange wir können ein gutes Quartier zur Verfügung stellen“. Dahinter steht auch die Betreiberfamilie Gahr.

Die Vikariatskirche St. Peter am Obertauern stellt das Jugendgästehaus Bergheim zeitlich befristet für die Betreuung von Asylwerbern zur Verfügung. Bis zu maximal 80 systemische Betreuungsplätze können genutzt werden. Die Unterbringung beginnt mit 1. September und endet mit 10. November, weil kurz danach die Wintersaison für Schulskikurse beginnt.

„Wir sind in guten Gesprächen, um das Umfeld positiv aufzubereiten. Dazu gehört neben der Kooperation mit dem Roten Kreuz die Zusammenarbeit mit der Freiwilligeninitiative aus Radstadt und der Caritas, um beispielsweise Deutschkurse, Beschäftigungsmöglichkeiten und psychologische Betreuung für die Asylwerber zu ermöglichen“, sagt Reinhard Weinmüller.  

Foto 1: Das Jugendgästehaus Bergheim in Obertauern. Foto: Jugendgästehaus Bergheim
Foto 2: Das Jugendgästehaus Bergheim im Winter. Foto: Jugendgästehaus Bergheim
Foto 3: Ing. Reinhard Weinmüller ist für den Betrieb verantwortlich. Foto: Weinmüller

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