Krisenregion Nahost: Zwischen Stillstand und Aufbruch

 

Infos aus erster Hand – die Caritas-Auslandshilfe holt Gäste aus dem Libanon nach Salzburg

 

SALZBURG (eds–7. 2.2020) / Die Krise im Nahen Osten ist aktuell wie nie zuvor. Immer wieder sind wir mit Bildern aus dieser Region konfrontiert, die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. Doch wie sind der Syrienkrieg, Spannungen zwischen Iran und der USA, Entwicklungen im Irak und Yemen, die Rolle von Saudi Arabien und Massenproteste im kleinen Libanon miteinander verknüpft? 

Die Caritas Salzburg ist mit dem Libanon seit langem verbunden und unterstützt hier eine Vielzahl von Projekten. Das Land, kleiner als das österreichische Tirol, hat mehr Flüchtlinge pro Kopf aufgenommen als jedes andere Land der Welt. Das Nachbarland Syrien befindet sich noch im Krieg. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Familien sind gezwungen, ihre Kinder aus der Schule zu nehmen, weil sie sich das Schulgeld nicht mehr leisten können. Der Zedernstaat hat auch eine der größten Schuldenlasten der Welt und ist jetzt mit einer schweren Wirtschaftskrise konfrontiert, die zu andauernden Protesten führte. Besonders die junge Bevölkerung fordert politische Veränderungen. Der kleine Libanon ist als großer Konfliktschauplatz in Aufruhr.

Doch wohin führt dieser Weg zwischen Arabischem Frühling und Libanons Oktoberrevolution?

Nutzen Sie die Möglichkeit zur Diskussion: Rund um das 100-Jahr-Jubiläum der Caritas Salzburg sprechen Expertinnen und Experten über Chancen und Risiken dieser bewegten Region. Die Veranstaltung wird teilweise in englischer Sprache abgehalten.

Diskussion am Samstag, 29. Februar, 11 Uhr, St. Virgil, Salzburg mit:

  • Rita Rhayem, Direktorin Caritas Libanon
  • Bruno Attieh, Caritas Libanon (Director Programs & Operations)
  • Andreas Knapp, Generalsekretär Internationale Programme Caritas Österreich
  • Gudrun Harrer, leitende Redakteurin „Der Standard“ und Nahostexpertin

Anmeldung unter: auslandshilfe@caritas-salzburg.at 

Foto: RB/M. Abdelghani

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