Mehr Kontakte bei „Kirche direkt”

 

Otmar Stefan berät hunderte Personen über Diözesangrenzen hinweg

 

 

 

SALZBURG (eds- 28. 07.2016) / Positive Bilanz zieht der Katholikenanwalt, Ombudsmann und Internetseelsorger der Erzdiözese Salzburg, Otmar Stefan. Er  verzeichnet für den Zeitraum Juli 2015 bis Juni 2016 Kontakte mit 435 Personen. Der seit November 2014 zuständige Leiter der Stelle „Kirche direkt“ spricht von einer  „Steigerung im zweiten Arbeitsjahr“.

 

Den Anstieg der Kontakte führt Otmar Stefan zunächst auf den steigenden Bekanntheitsgrad zurück: „Kirche direkt‘ wird in der Diözese, aber auch darüber hinaus immer bekannter“, so der Jurist. Interessant dabei: „Es werden von Vorarlberg über Oberösterreich, Wien, bis ins Burgenland, sowie aus dem benachbarten Bayern Anfragen an die Ombudsstelle herangetragen, nicht selten mit dem Hinweis, dass es so etwas im eigenen diözesanen Bereich nicht gibt.“ Die Erzdiözese Salzburg hätte dahingehend also „Modellcharakter“.

 

Von den insgesamt 435 Personen stellten 207 Anfragen an die Ombudsstelle, dabei handelte es sich unter anderem um Konfliktsituationen, Beschwerden, Glaubensfragen, persönliche Probleme oder kirchenrechtliche Anfragen.

 

198 Personen kontaktierten Otmar Stefan als Katholikenanwalt, thematisch handelte es sich dabei um Wiedereintritte in die Kirche, Austrittsfälle oder Kirchenbeitragsfälle. Im Bereich der Internetseelsorge wandten sich 30 Personen an „Kirche direkt“, zumeist „in persönlich schwierigen Lebenssituationen“, wie Stefan berichtet.

 

„Für die allermeisten Fälle braucht man Zeit. In allen drei Aufgabenbereichen nehmen die zu bearbeitenden Fälle sehr häufig mehrere Stunden oder Tage in Anspruch, schwierige Einzelfälle ziehen sich über Wochen und Monate“, so der Katholikenanwalt und Ombudsmann.

 

„Ich bemühe mich, sehr schnell, konkret und ausführlich auf die Anliegen der Menschen einzugehen“, betont Stefan. Kontaktpersonen würden mit Dankbarkeit, manchmal auch überrascht reagieren, da „auf so persönliche Art und Weise geantwortet wird.“ Besonderes Anliegen ist dem Ombudsmann die „Versöhnung mit der Kirche“, wenn diese auch manchmal nur „teilweise“ erreicht werden kann.

 

Seit Herbst 2014 leitet Dr. Stefan die kirchliche Einrichtung „Kirche direkt“, zuvor war er 25 Jahre lang als Sekretär des Erzbischofs tätig.

 

Foto: Otmar Stefan

Foto: EDS

 

 

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