Mehr Zukunftschancen für Frauen

 

Frauen laden zum traditionellen Benfiz-Suppenessen ein

 

SALZBURG (eds/kfb - 23.02.2015) Auch dieses Jahr veranstaltet die Katholische Frauenbewegung Salzburg das Benefiz-Suppenessen zugunsten der österreichweiten Aktion Familienfasttag. Der Erlös dieser Veranstaltung geht an benachteiligte Frauen in Asien, Lateinamerika und Afrika – aktueller Schwerpunkt ist Nicaragua.

Weltweit haben Frauen in Entwicklungsländern um ihre Rechte zu kämpfen. Ein Zugang zu einer angemessenen Schul- oder Berufsausbildung bleibt den meisten verwehrt. Dadurch verschlechtern sich die Jobchancen gewaltig. Um die Familie ernähren zu können, arbeitet ein Großteil der Frauen in großen Fabriken oder als muchacha (Dienstmädchen). Seit sich die Partnerorganisation Fundación entre Mujeres (FEM) für benachteiligte Frauen in Nicaragua einsetzt, hat sich das Leben für 350 Frauen und deren Familien aus zwölf Dörfern im Norden Nicaraguas nachhaltig verändert: Die Frauen lernten das Lesen und Schreiben und erarbeiteten sich in einer landwirtschaftlichen Ausbildung das nötige Wissen, um sich ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und sich in Kooperativen zusammenzuschließen. Das stärkt diese Frauen in ihrem Empowerment und in ihrem Engagement für die Gesellschaft.

Initiative vor 57 Jahren ins Leben gerufen
Der Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Seitdem unterstützt die Katholische Frauenbewegung benachteiligte Frauen aus den oft vergessenen Regionen der Welt und ist heutzutage in mehr als 100 Projekten aktiv.

In der Stadt Salzburg lädt die Katholische Frauenbewegung am Freitag, 27. Februar um 12 Uhr in den Romanischen Saal im Stift St. Peter zum Benefiz-Suppenessen. ein. In vielen Pfarren der Erzdiözese werden an den kommenden Wochenenden Fastensuppen ausgegeben. 

Termine in den Pfarren

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