Meister (kirchlicher) Kunst erhalten Ehrenpreise

 

Erzbischof-Rohracher-Studienfonds: Kuratorium zeichnet drei herausragende Künstler aus

 

SALZBURG (eds-9. 9. 2019) / Friedrich Koller, Prof. Josef Zenzmaier und der erst im Juni verstorbene Prof. Wilhelm Holzbauer: Das Kuratorium des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds zeichnet diese drei Künstler von internationalem Rang am 11. September 2019 um 18.30 Uhr im Kardinal-Schwarzenberg-Haus am Salzburger Kapitelplatz in Salzburg aus. Den Preis für Holzbauer nimmt dessen Witwe Mari entgegen. Erzbischof Franz Lackner verleiht die Ehrenpreise. Laudator des Abends: der Apostolische Protonotar Prälat Johannes Neuhardt.

Der Erzbischof-Rohracher-Studienfonds wird alle drei Jahre vom Archiv der Erzdiözese Salzburg für bemerkenswerte Arbeiten vergeben. Archiv-Leiter Thomas Mitterecker lobt die Auszeichnung als „ehrwürdig“ und sagt: „Wer sie erhält, befindet sich in illustrer Runde.“ Träger der Auszeichnung sind etwa Prof. Clemens Holzmeister (1977), Prof. Karl Amon (1998) oder Erzbischof Alois Kothgasser (2013).

Andreas Rohracher (1892 – 1976), ein gebürtiger Lienzer, stand der Erzdiözese Salzburg von 1943 bis 1969 als Oberhirte vor. Den Fonds richtete sein Nachfolger Eduard Macheiner ein; Ziel ist die Förderung von Forschungen auf den Gebieten von Kirchengeschichte, -recht, Kunst- und Musikgeschichte sowie für pastorale Aufgaben.

Im Bild das neueste Werk von Friedrich Koller in der Erzdiözese, der den Taufstein für die Pfarre Dorfbeuern geschaffen hat.

Foto: David Pernkopf

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