„Mesner-Schüler“ wurden ausgezeichnet

 

28 TeilnehmerInnen des Mesnerseminars erhielten Urkunde und Mesnerabzeichen

 

 

 

SALZBURG (eds/rb-24. 11. 2017) / Wissen ist auch beim Mesnerdienst unverzichtbar. Dafür gibt es spezielle Kurse. Der Kursleiter der Mesnerschule, Martin Salzmann, achtet dabei auf Praxis und Spiritualität. Beim Abschlussgottesdienst im Borromäum erhielten die 28 TeilnehmerInnen des Mesnerseminars der Österreichischen Mesnergemeinschaft Urkunde und Mesnerabzeichen. Unter den Gratulanten waren der Kursleiter Martin Salzmann, Obmann der Mesnergemeinschaft Herbert Giglmayr. 

Die Aufgaben eines Mesners sind vielfältig: Die zentrale Aufgabe des Mesners ist die gute Vor- und Nachbereitung des Gottesdienstes; er kümmert sich um die Kirche und ihre Nebenräume, um ihre Instandhaltung, den Blumenschmuck, beobachtet die Bausubstanz; er sorgt für die fachgerechte Handhabung, werterhaltende Pflege und Lagerung von kirchlichen Textilien (Messgewänder), Geräten, Büchern und Einrichtungsgegenständen, und vieles mehr. Das alles erfordert eine gediegene Einschuldung und Ausbildung. 

Dafür gibt es eine eigene „Mesnerschule“: „Diese Ausbildung  gibt es bereits seit etwa 60 Jahren, zum ersten Mal damals in Tirol“, weiß Martin Salzmann, der Direktor der Mesnerschule. Heuer lud die Österreichische Mesnergemeinschaft zur Mesnerschule nach Salzburg. Der Obmann der Mesnergemeinschaft in der Erzdiözese, Herbert Giglmayr, beobachtet einen Trend: „In den Pfarren arbeiten  immer mehr Teams. Der Mesner als Einzelkämpfer verschwindet.“ Giglmayr findet das gut und freut sich, dass im vergangenen Jahr fast 100 Frauen und Männer neu die Aufgaben als Mesner übernommen haben.

 

Foto:  Die 28 TeilnehmerInnen des Mesnerseminars der Österreichischen Mesnergemeinschaft Urkunde und Mesnerabzeichen mit Kursleiter Martin Salzmann und Obmann der Mesnergemeinschaft Herbert Giglmayr.

Foto: rb

 

 

 

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