Mit Apropos ins Stiftsmusik-Konzert

 

Passionskonzert der Stiftsmusik St. Peter mit Bachs „Johannespassion“

 

SALZBURG (eds-10. 4. 2019) / Die „Johannespassion“ ist die früheste von vier heute bekannten Passionsvertonungen Bachs. Die Stiftsmusik St. Peter lässt sie am Samstag, 13. April, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Salzburg-St. Andrä erklingen. Die Eintrittskarte ist eine „Apropos“-Straßenzeitung. 

„Johannespassion“ entstand 1723 

Die „Johannespassion“ entstand 1723 und war Johann Sebastian Bachs Antrittsarbeit für die neue Stelle als Kantor der Leipziger Thomaskirche. Die Uraufführung fand am Karfreitag 1724 in der Nikolaikirche Leipzig statt. „Das Werk steht in der Tradition ,oratorischer‘ Passionen, die seit dem 17. Jahrhundert weit verbreitet waren“, sagt Stiftskapellmeister Peter Peinstingl. „Bei Bach nehmen Arien einen breiten Raum ein, den Instrumentalstellen wird größere Bedeutung beigemessen.“ Bach hat den Text selbst zusammengestellt und dabei das Johannesevangelium durch Verse aus dem Mattäusevangelium ergänzt. In den Evangelienbericht eingefügt sind Choräle nach evangelischen Kirchenliedern sowie Arien und Chorsätze nach Texten geistlicher Dichter. 

Konzert mit „sozialem Hintergedanken“ 

Da die Stiftskirche von St. Peter zurzeit wegen Renovierung geschlossen ist, sucht sich die Stiftsmusik Ausweichspielorte. Meist ist es die Kirche vom Stift Nonnberg, am Samstag vor dem Palmsonntag sind die Musikerinnen und Musiker in St. Andrä zu hören und haben einen „sozialen Hintergedanken“: Als Eintrittskarte dient eine Straßenzeitung von „Apropos“ – erhältlich unter anderem direkt vor dem Konzert beim Kircheneingang. Das Konzert kommt durch die Kooperation mit dem Referat für Stadtpastoral der Erzdiözese Salzburg zustande. 

Ausführende: Aleksandra Zamojska, Sopran; Andreas Pehl, Altus; Christian Havel, Tenor; Christoph Seidl, Bass (Jesus); Felix Mischitz, Bass (Arien); Barockorchester der Stiftsmusik St. Peter; Stiftskantorei St. Peter; Günther Firlinger, Orgel; Stiftskapellmeister Peter Peinstingl, Dirigent 

Foto: Die Verkäuferinnen und Verkäufer der Straßenzeitung „Apropos“. 

Foto: Apropos/Weingartner 

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