Ökumenisch die Weltgebetswoche feiern

 

Salzachsegnung, Gottesdienst und Vesper

 

SALZBURG (eds, kap-22.01.2019) / Die Weltgebetswoche verbindet jährlich weltweit Konfessionen, Kirchen und Kulturen über alle Grenzen hinweg. Das diesjährige Thema lautet „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ (Dtn 16,20a) In der Stadt Salzburg wird die Woche mit drei Terminen begangen: Am 20. Jänner, 14.30 Uhr luden die Griechisch-, Serbisch- und Rumänisch-Orthodoxen Kirchen zur Segnung der Salzach am Elisabethkai ein.

Am 22. Jänner findet um 18 Uhr in der Serbisch-Orthodoxen Kirche (Schmiedingerstr. 48) ein ökumenischer Gottesdienst statt. Mitfeiern werden Weihbischof Hansjörg Hofer, der evangelische Superintendent Olivier Dantine, Bischof Andrej Cilerdicz (serb.-orth.), Pfarrer Dumitru Viezuianu (rumän.-orth.) und Pastor Lothar Pöll (evang.-meth.). Die Weltgebetswoche schließt am 25. Jänner um 19 Uhr mit einer Byzantinischen Vesper in der Rumänisch-orthodoxen Kirche (Robinigstr. 42) ab. Die Gestaltung haben die Ukrainisch griechisch-katholische Kirche und die Rumänisch-Orthodoxe Kirche über. 

Veranstalter dieser Beiträge zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen sind der Ökumenische Arbeitskreis Salzburg, die Katholisch-Pädagogische Hochschule Edith Stein, die Theologische Fakultät Salzburg, das Referat für Ökumene und Dialog der Religionen der Erzdiözese Salzburg und PRO ORIENTE Salzburg. 

Hintergrund

Von 18. bis 25. Jänner findet die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Das internationale Leitthema der Woche ist heuer dem biblischen Buch Deuteronomium entnommen („Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen“) und wurde von einer ökumenischen Gruppe in Indonesien ausgewählt bzw. erarbeitet.

Im Vorfeld der Weltgebetswoche findet seit vielen Jahren am 17. Jänner der „Tag des Judentums“ statt. Das Christentum ist in seinem Selbstverständnis wesentlich mit dem Judentum verbunden; damit dies den Christen immer deutlicher bewusst wird, hat der ÖRKÖ im Jahr 2000 den „17. Jänner - Tag des Judentums“ als Gedenktag im Kirchenjahr eingeführt. Dabei sollen sich die Christen in besonderer Weise ihrer Weggemeinschaft mit dem Judentum bewusst werden und zugleich des von ihnen an jüdischen Menschen und ihrem Glauben begangenen Unrechts in der Geschichte gedenken. Den Geist dieses Tages sollen die Kirchen anschließend in die weltweite „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ weiter tragen.

Foto: Die Kirchenvertreter beim ökumenischen Stadtgottesdienst 2017.

Foto: Erzdiözese Salzburg

 

 

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