P. Steiner bleibt Provinzial der Herz-Jesu-Missionare

 

Zur Provinz Süddeutschland-Österreichisch gehören 13 Niederlassungen mit rund 60 Ordensmännern

 

SALZBURG (kap/eds-07.09.2016) /P. Andreas Steiner bleibt Provinzial der Herz-Jesu-Missionare, wie die heimischen Ordensgemeinschaften mitteilten. Er wurde beim jüngsten Provinzkapitel in Salzburg  in seinem Amt bestätigt und steht damit auch in Zukunft der Süddeutsch-Österreichischen Provinz vor. Provinzial Steiner ist mit seinem Provinzialrat für etwa 60 Herz-Jesu-Missionare zuständig. Neben Süddeutschland und Österreich gehören auch die Slowakei, Kroatien und Polen zur Provinz mit 13 Niederlassungen. 

Die Herz-Jesu-Missionare (eigentlich "Missionare vom Heiligsten Herzen Jesu") wurden 1854 vom französischen Priester Jules Chevalier gegründet. Heute umfasst die Gemeinschaft rund 1.750 Mitglieder, die in 55 Ländern auf allen fünf Kontinenten wirken. In Österreich wurde die erste Niederlassung 1888 in Salzburg-Liefering gegründet. 1925 wurde die Süddeutsch-Österreichische Provinz errichtet. Sitz ist seither das Missionshaus in Salzburg-Liefering. In Salzburg führen die Herz-Jesu-Missionare auch ein Privatgymnasium mit 690 Schülern.

Die Patres arbeiten vorwiegend in Schulen, Internaten und Pfarreien. Besonders sorge man sich um die "Seelsorge bei jenen Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen", heißt es auf der Website des Ordens. Für gefährdete Jugendliche seien besondere Einrichtungen vorhanden. Weiter betonen die Herz-Jesu-Missionare: "Wir stellen uns auf den Wandel der Zeit ein. Besinnungshäuser und Begegnungsstätten als Oasen der Stille dienen diesem Ziel."

Infos: www.msc-salzburg.at

 

Bild: P. Steiner neben Erzbischof Franz Lackner bei der Tagung der katholischen Privatschulen 2015

Foto: eds

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