Papst Franziskus ernennt Salzburger Kirchenhistoriker wiederum zum Ökumene-Berater

 

Vor kurzem ernannte Papst Franziskus Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler wieder zum Konsultor des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen.

 

SALZBURG (eds/Leitenberger - 13. 3. 2015) / Der Salzburger Theologe wurde erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. in diese Funktion berufen. Prof. Winkler zählt zu den internationalen Top-Fachleuten für Geschichte und Gegenwart des orientalischen Christentums. Er ist Mitglied des Gesamtvorstands der Stiftung „Pro Oriente“, Vorsitzender der „Pro Oriente“-Sektion Salzburg und Leiter des Salzburger universitären „Zentrums zur Erforschung des christlichen Ostens“ (ZECO) und des „Fachbereichs Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte“. Bereits 2003 wurde er in die gemeinsame Kommission für den offiziellen theologischen Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orientalisch-orthodoxen Kirchen berufen.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die großen Theologen der orientalischen (syrische, koptischen) Tradition, Geschichte und Gegenwart der Ostkirchen sowie die Entwicklung des Ökumenismus in der katholischen Kirche seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Unter seiner Ägide wurde die Katholisch-Theologische Fakultät Salzburg auch zu einem Schwerpunkt der Erforschung der Geschichte der Apostolischen Kirche des Ostens, die in der Spätantike und im Mittelalter die Botschaft des Evangeliums in Mesopotamien, Arabien, Persien, Indien, Zentralasien, China und der Mongolei verbreitet hatte.

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