Pilgersaison 2015 startet am Dienstag der Karwoche

 

Rund 2.000 Pilger werden zum Start der Pilgersaison quer durch die Bundesländer wandern

 

WIEN/SALZBURG (kap/eds – 24.03.2015) / Am Dienstag der Karwoche startet offiziell die heurige Pilgersaison in Österreich. Rund 2.000 Pilger werden auf etwa 40 Pilgerstrecken quer durch die Bundesländer und in das benachbarte Grenzgebiet unterwegs sein. Pilgerinitiativen aus allen Bundesländern und Diözesen beteiligen sich an dem Start, sagt Anton Wintersteller, einer der Koordinatoren des Netzwerkes "Pilgern in Österreich", gegenüber "Kathpress". Den Anfang nahm die Initiative 2004 als "vorösterliche Pilgerwanderung" in Salzburg.

Den Auftakt bilden am 28. März eine Reihe von Pilgerwanderungen am österreichischen Jakobsweg. Im Burgenland führt eine Sternwanderung am 28. März von drei verschiedenen Orten aus nach Frauenkirchen. Den Abschluss der Wanderung bildet ein Gottesdienst in der Basilika, den der Bischof von Györ, Lajos Papai, gemeinsam mit dem Eisenstädter Generalvikar Martin Korpitsch leiten wird.

In Tirol und Salzburg wird am klassischen Termin, dem Dienstag in der Karwoche, gepilgert. Und auch in Kärnten wird die Saison mit einer Sternwanderung am 31. März eröffnet. Unter dem Motto "Wofür schlägt und brennt dein Herz?" beginnt am Ostermontag, dem 6. April, die steirische Pilger- und Wallfahrtssaison mit 17 Pilgerwanderungen. Eine Wanderung am Jakobsweg in Kärnten am Samstag nach Ostern, dem 11. April, beschließt den Reigen um den österreichischen Pilgertag 2015.

„Die Karwoche als Beginn der Pilgersaison ist bewusst gewählt", so Wintersteller. Menschen seien in dieser Zeit sensibel für "Leben, Leid und Krankheit". Darauf nehme das spirituelle Begleitprogramm der Pilgerwanderungen Bezug, indem erfahrbar werde, "dass unser Ziel der Ostermorgen, das Neuwerden und die Auferstehung ist".

Pilgern rund um Ostern sei aber nicht auf einen harten Kern von kirchlich geprägten Wallfahrern beschränkt. Bewusst habe man mit eher kurzen Strecken ein niederschwelliges Angebot erstellen wollen, betont Wintersteller. Dennoch sei das Pilgern ein christliches Angebot, "ohne Menschen spirituell zu vereinnahmen oder zu überfordern".

Interviews und Informationen rund um das Thema "Pilgern" bietet auch die aktuelle Ausgabe von "inpuncto", der gemeinsamen Beilage der österreichischen Kirchenzeitungen. Warum man etwa beim Pilgern viel lachen kann, was seine stärksten Eindrücke waren und wie man unterwegs Jesus entdecken kann, erzählt Pater Christoph Müller im Interview. Andere Beiträge widmen sich dem Jakobskreuz im Pillerseetal, dem Benediktweg, der von der Steiermark über Kärnten nach Slowenien führt oder dem Wallfahrtsort Maria Luggau in Kärnten.

Infos: www.pilgern.at oder www.pilgerwege.at - Ein Dossier zum Thema samt einem aktuellen "Pilgerkalender" bietet auch die Plattform "katholisch.at" unter www.katholisch.at/pilgern.

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