Rupert-und-Virgil-Orden für 18 Ehrenamtliche

 

Generalvikar Roland Rasser zeichnete heute 18 Frauen und Männer aus der Pfarre Salzburg-St. Paul mit Rupert-und-Virgil-Orden aus.

 

SALZBURG (eds / 30. 9. 2018) / Mehrere Hundert Jahre ehrenamtliches Engagement für die Kirche wurden heute im Rahmen des Erntedankgottesdienstes in der Pfarre Salzburg-St. Paul gewürdigt. Der Generalvikar der Erzdiözese, Roland Rasser, dankte den 18 langjährigen Pfarrgemeinderäten, Pfarrkirchenräten, Mesnern und PfarrmitarbeiterInnen in verschiedensten Funktionen mit dem Rupert-und-Virgil-Orden in Silber. Sie leisteten zum Großteil seit den Anfängen von St. Paul ihren Beitrag zum Wachstum der Pfarre. „Dass Kirche lebt – in den Pfarren, in sozial-caritativen Einrichtungen, in Diensten für das Gemeinschaftsgefüge –, verdanken wir einer Vielzahl von ehrenamtlich engagierten Menschen. Oft durch Jahre und Jahrzehnte hindurch versehen sie unauffällig und in treuer Verlässlichkeit ihre Dienste. Um dies anzuerkennen, zu bedanken und auch einmal vor den Vorhang zu holen, verleihen wir Zeichen der Wertschätzung wie den Rupert-und-Virgil-Orden“, betont der Generalvikar.

 

Die Ausgezeichneten sind:

Franz Berger (76) engagiert sich seit 1981 gemeinsam mit seiner Frau Mathissa (72) in der Pfarre St. Paul, vor allem in der Jugendarbeit und im pfarrlichen Küchenteam. Außerdem bringt er sein handwerkliches Geschick ein und leitete jahrelang den Pfarrflohmarkt. Mathissa Berger engagierte sich besonders für den Orgel- und den Kirchenneubau.

Elfriede Blassnig hat von der ersten Stunde an 44 Jahre lang in St. Paul mitgearbeitet. Die 84-Jährige war Lektorin, Mesnerin und Kommunionhelferin, brachte die Kommunion zu den Kranken. Sie leitete außerdem Kreuzwegandachten.

Das Ehepaar Elisabeth (83) und Ingo Bruner (85) arbeitete 30 Jahre in der Pfarre mit, bis Elisabeth Bruner das ab 2015 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war – sehr gerne und überall, wo Not war. Elisabeth Bruner engagierte sich vor allem beim Flohmarkt als begabte, phantasievolle und redegewandte Kassierin.

Margarethe Elsigan (78) arbeitet in der Pfarre seit dem Bestehen des Pfarrzentrums 1972 mit, u. a. als Pfarrgemeinderätin. Mit ihrem Mann setzte sie sich maßgeblich für den Aufbau der Seelsorgestelle St. Paul ein.

Maria Helpferer (79) engagierte sich von Anfang an in St. Paul. Als Wohnviertelhelferin und Mitglied im Sozialkreis hielt sie die Verbindung mit kranken und bettlägerigen Bewohnern in der Siedlung.

Elisabeth Kalhammer (93) ist die derzeit älteste St. Paulerin, die regelmäßig die Gottesdienste mitfeiert. Sie ist schon seit der Kinomesse 1965 Gottesdienstbesucherin. Ab 1980 arbeitete sie in vielen Bereichen ehrenamtlich mit: beim Flohmarkt, beim Binden der Erntekrone, Adventkränze und Palmbuschen.

Alfons Keil (79) wirkte 50 Jahre lang mit großem Engagement als Kommunionspender, Lektor und Pfarrgemeinderat in der Pfarre. Ihm war die Öffnung der Kirche ein großes Anliegen. Viele Anregungen brachte ihm sein ehrenamtliches Engagement in der Katholischen Arbeitnehmer/innen Bewegung. Seine Gattin Anna Maria Keil (76), die seit den Anfängen der Pfarre in St. Paul mitarbeitet, war viel im Hintergrund tätig. Unter anderem hat sie 13 Jahre lang die Kirchenwäsche gewaschen, war Caritassammlerin, beherbergte die Familienrunde in ihrem Haus.

Friederike Mühlberger (79) wirkt seit der Kinomesse 1965 in St. Paul mit. Sie war Mitglied im Pfarrgemeinderat und im Kirchenchor, im Liturgiekreis sowie im ökumenischen Arbeitskreis, leitete Wort-Gottes-Feiern, neun Jahre lang eine Bibelrunde und seit elf Jahren die Gesprächsrunde „Älter werden – annehmen – zulassen – aktiv gestalten“.

Seit der Christmette 1978 war das Ehepaar Helmuth (69) und Ingrid Neff in der Gottesdienstgemeinde St. Paul zu Hause und beteiligte sich äußerst aktiv. Helmuth Neff war einige Perioden Pfarrgemeinderat, begabter Firmhelfer und Jugendleiter. Reparaturen und Ausbesserungen sind bei ihm in besten Händen. Neff nahm auch den posthum verliehenen Orden für seine kürzlich im 68. Lebensjahr verstorbene Frau entgegen. Ingrid Neff leitete Wort-Gottes-Feiern, war einige Perioden lang Kopf des Küchenteams und bewirtete bei den Maiandachten bei ihrem Wohnhaus großzügig.

Elfriede Stainer (75) engagiert sich seit 1972 in St. Paul, leitete jahrelang das Wohnviertel, war gemeinsam mit ihrem Mann jahrzehntelang Mitglied der Familienrunde. Für Manfred Stainer (78) war es wichtig, die Pfarre zu den Menschen zu bringen. Dabei setzte er u. a. auf Taufgespräche.

Maria Elisabeth Steurer ist seit 1988 in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig – sei es in der Wohnviertelarbeit, seien es die Organisation und Durchführung von Maiandachten und diversen Pfarrfesten. Zwei Perioden lang war die 66-Jährige Mitglied im Pfarrgemeinderat, seit zehn Jahren leitet sie die Seniorenrunde.

Erwin Stocker (71) arbeitet seit 1972 mit seiner Frau Karin Stocker (75) in der Pfarre mit. Er war Pfarrgemeinderatsobmann und Pfarrkirchenrat und hält diverse Vorträge in St. Paul. Gemeinsam leitete das Ehepaar Maiandachten im eigenen Garten und spendet seit vielen Jahren die Osterkerze. Karin Stocker singt im Kirchenchor und ist Mitglied im Pfarrgemeinderat.

 

Foto: Generalvikar Roland Rasser (4. v. r.) zeichnete im Rahmen des heutigen Sonntagsgottesdienstes 18 Frauen und Männer aus der Pfarre Salzburg-St. Paul mit dem Rupert-und-Virgil-Orden in Silber aus. Rechts im Bild: Pfarrer Peter Hausberger.

Foto: Erzdiözese Salzburg

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