Rupert- und Virgil-Orden für vier Frauen

 

Jahrzehntelanger ehrenamtlicher Einsatz wird damit gewürdigt

 

HALLEIN / BRUCK (eds / 11. 10. 2018) / Der Verdienstorden der Salzburger Diözesanpatrone Rupert und Virgil wurde geschaffen, um außerordentliche jahrzehntelange Arbeit für die Kirche zu würdigen. Am vergangenen Wochenende wurden Christine Lindner, Juliane Hutter, Gerlinde Volgger und Frieda Plaickner aus den Pfarren Hallein/Rehhof und Bruck an der Glocknerstraße mit dem Silbernen Rupert-und Virgilorden geehrt.

Weihbischof Hansjörg Hofer, der in Rehhof 25 Jahre Pfarrer war, skizzierte am 6. Oktober in einer Feier in Rehhof die Verdienste von Christine Lindner. Sie war seit 1997 drei Perioden Pfarrgemeinderätin, davon zwei Perioden als Obfrau. Als Lektorin, Kommunionhelferin, bei Krankenbesuchen, in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Ministrantenbetreuung, der Firmvorbereitung, bei der Pfarr- und Kindergarten-Buchhaltung, bis zu den Mesnerdiensten war sie unzählige Stunden für die Kirche tätig. Auch mit dem neuen Pfarrer Raimund Sagmeister arbeitet Christine Lindner eng zusammen.

In Bruck an der Glocknerstraße dankte Generalvikar Roland Rasser am 7. Oktober drei Frauen für jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in der Pfarre. Juliane Hutter ist seit 26 Jahren Mitglied des Pfarrgemeinderates und für soziale und caritative Dienste zuständig. Sie kümmert sich um die Kirchenwäsche und organisiert die regelmäßige Kirchenreinigung. Weiters betreut und besucht sie betagte PfarrbewohnerInnen und kümmert sich um etliche Gräber.

Gerlinde Volgger ist seit 1997 Mitglied des Pfarrgemeinderates Bruck und Lektorin. Sie leitet auch den Liturgieausschuss und arbeitet im Mesnerteam, im Krankenbesuchsdienst und beim Pfarrcafé mit. Sie sorgt sich um das Outfit der Sternsinger, betreut Kinder in der Kirche und leitet eine Firmgruppe. Frieda Plaickner leitet seit 20 Jahren die Katholische Frauenbewegung von Bruck. Sie organisiert Besuche bei alten und kranken Mitgliedern, Veranstaltungen und koordiniert die Hilfe in vielen Notfällen.

Rupert- und Virgil-Orden

1984, zum 1200. Todestag des Heiligen Virgil, wurde der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil von Erzbischof Karl Berg ins Leben gerufen und ist dem Landespatron von Salzburg und dem Patron der Erzdiözese gewidmet. Der Orden ist in vier Stufen gegliedert: Das Ehrenzeichen in Silber wird für Verdienste im Bereich der Pfarre verliehen, das Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im überpfarrlichen Bereich, das Große Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich und das Große Ehrenzeichen in Gold mit Stern für außerordentliche Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich. Die Vorschläge zur Verleihung werden von den kirchlichen Gremien, den Gliederungen der Katholischen Aktion bzw. den kirchlichen Behörden und Institutionen gestellt. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Salzburger Erzbischof gemeinsam mit dem Konsistorium der Erzdiözese Salzburg.

Foto: Weihbischof Hansjörg Hofer und Pfarrer Raimund Sagmeister von Rehhof mit der Ausgezeichneten Christine Lindner. Foto: Pfarre

 

 

 

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