Rupert-und-Virgil-Orden in Gold verliehen

 

Einsatz für Familie und Kinder: Auszeichnung für Marie-Luise Zuzan, langjährige Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Salzburg

 

SALZBURG (eds-19.1.2019) / Der Rupert-und-Virgil-Orden in Gold wurde Marie-Luise Zuzan, ehemalige Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Salzburg, heute Abend durch Erzbischof Franz Lackner verliehen. „Die Familie verlangt Parteilosigkeit, sie verlangt Synthese, Allianzen, Koalition. Das Thema Familie darf nicht vereinnahmt werden, weder von der Kirche, noch von der Gesellschaft. Marie-Luise Zuzan war geradezu prädestiniert, in diesen zwei Welten, in denen sich Familie bewegt, zu wirken“, so Erzbischof Franz Lackner. „Dein großes Herz, das sehr genaue Zuhören und die schnelle Erfassung von Problemen und vor allem die große Ernsthaftigkeit ohne Verbissenheit haben mich seit unserer ersten Begegnung im Jahr 2014 an dir fasziniert“, so Laudatorin Astrid Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes Österreich, über Zuzan.

Außerordentliches Engagement 

Marie-Luise Zuzan beendete vor kurzem nach zehn Jahren ihr Engagement als Vorsitzende des Katholischen Familienverbands. „In dieser Zeit setzte sie sich stets für die Bedürfnisse von Familien im gesamten Diözesangebiet ein“, sagte Elisabeth Lonski, Geschäftsführerin des Familienverbandes Salzburg. „Bei ihrem außerordentlichen, ehrenamtlichen Engagement stand für sie immer im Vordergrund, umsetzbare Konzepte zu entwickeln, die das Leben unserer Familien erleichtern. Ihr Wunsch: Österreich zu einem Land zu machen, in dem Paare mit Kinderwunsch auch wirklich gerne eine Familie gründen.“ Der Familienverband habe dabei von ihrer früheren Erfahrung im Familienreferat des Landes Salzburg, ihrem Weitblick und der starken Bindung zur katholischen Kirche profitiert.  

Arbeitsfreier Sonntag ist Zuzans besonderes Anliegen

Durch ihre ständige und aktive Präsenz in der Mitarbeit und im Vorantreiben der Themen im Salzburger und Tiroler Teil der Erzdiözese konnten viele Projekte umgesetzt werden. Besonders erfolgreich ist der Leih-Oma- und Leih-Opa-Dienst, das Projekt Gutes Leben und die Allianz für den freien Sonntag.

Sr. Franziska König aus der Heimatpfarre Zuzans Salzburg-Morzg betonte das außerordentliche Engagement von Marie-Luise Zuzan: „Sie gehört zusammen mit ihrem Mann zu unserer sonntäglichen Pfarrfamilie in Morzg. Sie ist besonders beliebt und wenn es um Hilfe für Familien und Kinder geht, sehr kreativ. Für die Ideen und Initiativen des Katholischen Familienverbands hat sie sich vor Ort immer wieder mit viel Herz eingesetzt. Ein brennendes Anliegen war und ist ihr der arbeitsfreie Sonntag zugunsten von Familie und Kindern.“ 

Der Verdienstorden der Heiligen Virgil und Rupert 

1984, zum 1200 Todestag des Heiligen Virgil, wurde der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil von Erzbischof Karl Berg ins Leben gerufen und ist dem Landespatron von Salzburg und dem Patron der Erzdiözese gewidmet. Der Orden ist in vier Stufen gegliedert: Das Ehrenzeichen in Silber wird für Verdienste im Bereich der Pfarre verliehen, das Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im überpfarrlichen Bereich, das Große Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich und das Große Ehrenzeichen in Gold mit Stern für außerordentliche Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich. Die Vorschläge zur Verleihung werden von den kirchlichen Gremien, den Gliederungen der Katholischen Aktion bzw. den kirchlichen Behörden und Institutionen gestellt. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Salzburger Erzbischof mit dem Konsistorium.

Foto: Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler-Mayr, Marie-Luise Zuzan und Erzbischof Franz Lackner (v.l.)

Foto: Erzdiözese Salzburg

Zurück