Rupert-und-Virgil-Orden in Silber verliehen

 

Erzbischof Franz Lackner dankte neun ehrenamtlichen Pfarrmitarbeiterinnen und -mitarbeitern für deren außerordentliches Engagement

 

 

 

SALZBURG (eds-14. 5. 2019) / Der Rupert-und-Virgil-Orden in Silber wurde heute Nachmittag an neun verdiente ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese Salzburg durch Erzbischof Franz Lackner verliehen. „Das Ehrenamt gehört gewiss zu den schönsten Blumen im erzbischöflichen Garten, zugleich ist es ein Immergrün. So dürfen wir heute Männer und Frauen auszeichnen, die sich im Pfarrleben tagtäglich einbringen. Was wäre unsere Erzdiözese ohne euch!“, dankte Erzbischof Franz Lackner den Ausgezeichneten. „Möge euch der hl. Rupert in eurer Arbeit bestärken und viele andere nach eurem Beispiel motivieren“, so Laudatorin Elisabeth Kandler-Mayr, Ordinariatskanzler der Erzdiözese.

Außerordentliches Engagement bestimmt neun Biografien

Sieben der Ausgezeichneten stammen aus der Pfarre St. Ulrich am Pillersee (im Tiroler Anteil der Erzdiözese):
Sebastian Engel (geb.1940, verheiratet) ist seit 1992 Teil des Pfarrkirchenrats der Pfarre St. Ulrich am Pillersee und seit 2002 sehr erfolgreich dessen Obmann. Die Caritas-Haussammlung ist ihm neben seiner Tätigkeit als Mesner an Sonn- und Feiertagen ein besonderes Anliegen. Er war bei der Ordensverleihung verhindert.

Ernst Koblinger (geb. 1966, verheiratet) war von 2002 bis 2017 Pfarrgemeinderatsobmann und hilft auch noch nach seinem Ausscheiden bei Pfarrfesten und sonstigen Anlässen fleißig und tatkräftig mit. Bei Begräbnissen betet er den Sterberosenkranz vor, seit einigen Jahren singt er im Kirchenchor und ist bei der Sonntagabendmesse als Mesner im Einsatz.

Katharina Koblinger (geb. 1964, verwitwet) ist seit vielen Jahren für die Ministrantenstunden und die Einteilung des Mininstrantendienstes verantwortlich. Außerdem wird der Adventbazar von ihr organisiert. Sie hilft ebenso bei der Caritas-Haussammlung mit.

Theresia Pirnbacher (geb. 1956, verheiratet) war bis März 2017 im Sozialausschuss des Pfarrgemeinderates tätig. Sie engagierte sich bei Pfarrfesten und Adventbazaren und unterstützt auch jetzt noch die Pfarre, wenn sie angefragt oder gebraucht wird. Sie besucht kranke Pfarrmitglieder und hilft bei der Caritas-Haussammlung.

Anna Prader (geb. 1942, verwitwet) organisiert den Kirchenputz und für notwendige kleine Reparaturen findet sie immer Freiwillige wodurch das Pfarrbudget geschont wird. Bei Trauungen und Begräbnissen verrichtet sie den Mesnerdienst.

Antonia Vötter (geb.1956, verheiratet) ist seit 2011 Mesnerin in der für Trauungen und Taufen beliebten Wallfahrtskirche St. Adolari. Sie hilft ebenso bei der Caritas-Haussammlung mit und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn man sie braucht.

Hans Wörter (geb. 1951, verheiratet) war von 1987 bis 1992 Schriftführer des Pfarrgemeinderates, von 1992 bis 1997 dessen Obmann. Seit 1993 erstellt er die Kirchenrechnung und ist als Lektor bei Gottesdiensten im Einsatz.

Weiters ausgezeichneten wurden:
Luise Leitner (geb. 1941, verheiratet, zwei Kinder) engagierte sich in der Pfarre Ebenau als Mitglied im Kirchenchor, war lange Jahre Mitglied im Pfarrgemeinderat und aktive Kraft der Katholischen Frauenbewegung. Nach ihrer beruflichen Tätigkeit war sie noch ehrenamtlich als Pfarrsekretärin tätig.

Edeltraud Fuchs (geb. 1940, verwitwet, zwei Töchter) hat bei der Renovierung des Pfarrhofs und dem Bau des neuen Pfarrsaals in der Pfarre Lofer 2016 die gesamten Reinigungsarbeiten von ca. 300 Stunden unentgeltlich übernommen. In der Pfarre ist sie seit 2001 als Kantorin und Lektorin tätig. Auch als Mesnerin ist sie sehr verlässlich. Von 2007 bis 2017 war sie für zwei Perioden Mitglied im Pfarrgemeinderat.

Der Verdienstorden der Heiligen Virgil und Rupert

1984, zum 1.200 Todestag des heiligen Virgil, wurde der Verdienstorden der Heiligen Rupert und Virgil von Erzbischof Karl Berg ins Leben gerufen und ist dem Landespatron von Salzburg und dem Patron der Erzdiözese gewidmet. Der Orden ist in vier Stufen gegliedert: Das Ehrenzeichen in Silber wird für Verdienste im Bereich der Pfarre verliehen, das Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im überpfarrlichen Bereich, das Große Ehrenzeichen in Gold für Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich und das Große Ehrenzeichen in Gold mit Stern für außerordentliche Verdienste im diözesanen und überdiözesanen Bereich. Die Vorschläge zur Verleihung werden von den kirchlichen Gremien, den Gliederungen der Katholischen Aktion bzw. den kirchlichen Behörden und Institutionen gestellt. Die Entscheidung über die Vergabe trifft der Salzburger Erzbischof mit dem Konsistorium.

Foto1: Gruppenbild der Ausgezeichneten mit Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler-Mayr (nicht im Bild: Sebastian Engel).

Foto2: Gruppenbild der Ausgezeichneten aus der Pfarre St. Ulrich am Pillersee mit Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler-Mayr (nicht im Bild: Sebastian Engel).

Foto3: Gruppenbild mit der Ausgezeichneten Edeltraud Fuchs aus der Pfarre Lofer mit Familie, Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler.

Foto4: Gruppenbild mit der Ausgezeichneten Luise Leitner aus der Pfarre Ebenau mit Familie und Angehörigen aus der Pfarre, Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzler Elisabeth Kandler.

Foto: Erzdiözese Salzburg

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